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Die Games des Jahrzehnts – Das Jahr 2019

von am 5. Januar 2020
 

Lesezeit: 4 MinutenAus. Schluss. Vorbei. Der Drops ist gelutscht. Der Käse ist geschnitten! Das Jahrzehnt ist um, das Jahr 2020 lockt mit frischer Gaming-Kost und am Ende des Jahres erwartet uns sogar eine neue Konsolen-Generation mit noch mehr Rechenpower. Aber welches Spiel darf sich denn stellvertretend für das Jahr 2019 in unserer Reihe “Die Games des Jahrzehnts” das Krönchen aufsetzen? Und wer von uns wird darüber schreiben? Die Antwort auf die letzte Frage lautet: Kjaro, Jacky, Amor, Chucky und meine Wenigkeit. Wir haben jeweils kurz unsere Spiele des Jahres zusammengefasst.

Kjaro

Vor allem das letzte halbe Jahr habe ich wesentlich “bewusster” Spiele gespielt, als ich das noch 2018 getan habe. Kann natürlich daran liegen, dass ich mir mittlerweile halbintelligente Texte zu meinen Erfahrungen überlegen muss. Wer weiß. Das Interessante hierbei ist, dass mir vor allem Spiele von Raw Fury in Erinnerung geblieben sind. Night Call mit seinem tollen Film Noir-Konzept, Mosaic, mit Blip Blop und so vielem mehr. Aber das Spiel des Jahres ist für mich tatsächlich Atomicrops. Schlicht, weil es einfach nur Bock macht. Monster kloppen, Katzen kaufen und Quasi-Micromanaging was das Zeug hält. Ich liebe es. Das kombiniert mit der ultimativ bunten Pixel-Ästhetik und den andauernden Updates verhilft Atomicrops zum Status meiner persönlichen Nummer eins.

Jacky

Dieses Jahr sah es bei mir etwas leer aus mit neuen Games. Ich hab mich hauptsächlich darauf konzentriert, endlich mal meinen Backlog abzuarbeiten. Ich habe mir auch zum Ziel gesetzt, weniger bei Sales zuzuschlagen und mehr das Angebot in Anspruch zu nehmen, welches ich bereits vor mir habe. Also Backlogs und Subscription Service die ich nutze. Was ich dieses Jahr jedoch vermehrt gespielt habe, sind Indie Games. Davon habe ich sogar zwei aus diesem Jahr gespielt, namentlich Dry Drowning und Yuppie Psycho. Zudem kam ein neues Expansion für mein Lieblings-MMO heraus, welches es auch tatsächlich als mein Game Of The Year 2019 geschafft hat: Final Fantasy XIV – Shadowbringers.

Amor

Ich habe es ja bereits in meiner letzten Kolumne angedeutet und nach reichlicher Überlegung kam ich zu dem Schluss, dass The Outer Worlds mir dieses Jahr am meisten Freude bereitet hatte. Obsidian haben mal wieder gezeigt, dass sie die besten westlichen RPGs rausbringen können, wenn man ihnen die kreative Freiheit und Zeit gibt. Und so sehr ich Fallout liebe – und das tue ich wirklich sehr – kommt es zur Zeit story- und gameplaytechnisch nicht an The Outer Worlds ran. Aber insgesamt war 2019 für mich ein schwächeres Gamingjahr, wobei man hier noch Metro: Exodus, das fantastische Resident Evil 2 Remake und das meiner Meinung nach unterschätzte A Plague Tale: Innocence nennen muss. Die richtigen Schwergewichte und Abschiedsbriefe an die jetzige Konsolengeneration erwarten uns ja noch nächstes Jahr und man darf gespannt sein.

Chucky

Das Jahr 2019 hielt viele heißerwartete Titel und leider auch einige derbe Enttäuschungen für mich bereit. Von BioWares Anthem hätte ich mir beispielsweise sehr viel mehr erwartet. Auch From Softwares hochgelobtes Sekiro: Shadows Die Twice konnte mich leider nur kurz fesseln, auch wenn ich gar nicht bestreiten möchte, dass es ein großartiger Titel ist. Das Kampfsystem fühlte sich nur so unintuitiv für mich an, dass es mir ein wenig die Freude daran genommen hat, aber das ist natürlich eine Sache des persönlichen Geschmacks. Viele der großen Titel dieses Jahres konnte ich aufgrund der Tatsache, dass es sich um Konsolen-Exclusives handelt, leider gar nicht erst spielen. So zum Beispiel Kingdom Hearts 3, Death Stranding oder auch das neue Pokémon Schwert/Schild. Mein Spiel des Jahres 2019 ist und bleibt daher das Resident Evil 2-Remake. Viel besser kann man ein Remake gar nicht gestalten. Schöne neue Features, beeindruckende Visuals und eine herrlich schaurige Atmosphäre, ohne dass dabei das skurrile Mojo des Originals auf der Strecke bleibt. Und mit dem Resident Evil 3 Remake auf dem Weg, bereite ich mich jetzt schon mental darauf vor und habe irgendwie auch eine perverse Vorfreude darauf, dieses Kindheitstrauma, das ich vor knapp 20 Jahren in Raccoon City erlitten habe, noch einmal mit High-End-Grafik zu bewältigen.

Daniel

Ach verflixt! Ich hatte so gerne Tropico 6 als mein Spiel des Jahres 2019 ins Rennen geschickt, aber leider bin ich ja mit sehr gemischten Gefühlen von meinem tropischen Eiland zurückgekehrt. Aber was habe ich denn sonst noch in 2019 gespielt? Fast ausschließlich 2018er-Titel. Und von den Games, die in 2019 herauskamen ist für mich nicht wirklich etwas dabei gewesen, was ich euch hier guten Gewissens unterjubeln könnte. Und dann kam mir der Zufall zu Hilfe. Das ganze Jahr über hatte ich nämlich mit dem Gedanken gespielt mein Klötzchenstapel-Können mit Tetris 99 zu testen. Schließlich spielte ich in schöner Regelmäßigkeit mit meinen Freunden Puyo Puyo Tetris. So ganz ungeübt – und vor allem schlecht – konnte ich also nicht sein. Warum also nicht mal online in einem 99er Match antreten? Was soll ich sagen? Es gibt Runden, da bekommt man so dermaßen die Hucke vollgehauen, dass man glatt den Controller fressen könnte. Und dann in der nächsten Runde schafft man es unter die letzten 25. Die Controller vibrieren bis zur Zerberstung. Dann haut es dich raus, aber du gehst mit einem Grinsen, denn du bist im Level aufgestiegen und hast irgeneinen Tinnef freigespielt. Großartig.
Ich weiß auch noch nicht so wirklich, was es über den Gaming-Jahrgang 2019 aussagt, dass Tetris 99 mein persönliches Spiel des Jahres geworden ist, aber ich bin gespannt, was ihr dazu sagt und freue mich auf einen spannenden Jahrgang 2020.

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