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Die Games des Jahrzehnts – Das Jahr 2017

von am 28. Dezember 2019
 

Lesezeit: 3 MinutenNa, wisst ihr noch, was ihr im Jahr 2017 gespielt habt? Na los. Ihr habt zehn Sekunden, um mindestens zwei Titel zu nennen. Ohne zu googeln! Ich musste erstmal nachschauen, was denn eigentlich in 2017 so alles rauskam und bin dabei auf unseren I KNOW YOUR GAME OF THE YEAR 2017 – Der Special-Podcast gestoßen. Allerdings brauchte ich den gar nicht, um für den heutigen Teil der “Die Games des Jahrzehnts”-Reihe mein persönliches Highlight 2017 herauszupicken.

Die Nebendarsteller

Doch schauen wir uns zunächst die anderen trüben Tassen… ehm ich meine natürlich: “die hoffnungsvollen Mitstreiter” an.

  • PUBG: Gerne zugeschaut, nie gespielt.
  • Horizon: Zero Dawn: Habe es geliebt. Fantastische Spielwelt und tolles Gameplay.
  • Resident Evil 7: Gerne zugeschaut, nie gespielt. Schöner Horror!
  • Super Mario Odyssey: 3D-Jump’n Runs sind einfach nicht meine Welt.
  • Assassin’s Creed: Origins: Der Assassinen-Zug ist für mich schon lange abgefahren.
  • The Evil Within 2: Tolles Game aber einfach nicht meine Welt!
  • Wolfenstein II: The New Colossus: Muss ich unbedingt noch nachholen.

Der Hauptdarsteller

Während ich hier gerade sitze und diese Zeilen schreibe, läuft im Hintergrund ein Musik-Loop, den ich mir tatsächlich des Öfteren anmache, wenn der wochentägliche Stadtlärm mein Ohr verpestet und mir den Mittagsschlaf vermiest, den ich mir in Frühdienstwochen gerne mal so um 16 Uhr gönne. Und die Klasse dieses Geräusch- und Musikteppichs sagte eine ganze Menge darüber aus, wie ich mein persönliches Spiel des Jahres 2017 empfunden habe: als absolut entspannte Adventure-Kost. Ohne Zeitdruck und als Entdecker einer Welt, die fremd und vertraut zugleich ist.

Eine Welt, die dazu einlädt, dass man hinter jeden Hügel schauen möchte, jedes Tal durchstreifen, jede Klippe der Küste erklimmen, jeden Wald durchqueren und in jede Felsspalte und Höhle kriechen und klettern will. Klar, dass hier nur die Rede von The Legend of Zelda: Breath of the Wild sein kann.

Was habe ich 2017 und 2018 für Zeit in dieses Spiel investiert. Für mich als Zelda-Fan – und das bin ich bereits seit 1989 – war es nach einer langen Durststrecke die Wiederauferstehung der Marke “Zelda”. Tatsächlich hatte mich seit The Legend of Zelda: The Wind Waker lange Zeit kein anderer Teil der Reihe mehr so richtig abgeholt. Natürlich hatte The Legend of Zelda: Twilight Princess seine guten und großen Momente, aber in Summe waren das alles nur Evolutionen und keine neuen richtungsweisenden Titel für eine Marke, die nicht nur Nintendo, sondern auch mich mein gesamtes Gamer-Leben begleitet hat.

Das nun folgende klingt vielleicht etwas schräg oder hochtrabend, aber es gibt wirklich wenige Spiele, die ein “Zuhause-Gefühl” in mir aufkommen lassen. The Legend of Zelda: Breath of the Wild ist ein solches Spiel. Und damit meine ich nicht mal das Haus in Hateno, welches man sich im Laufe des Spiels kaufen kann, sondern das ganze Königreich. Jede Region hat etwas Spannendes und Staunenswertes, einen optischen Hingucker, der – auch wenn er genau so gedacht und inszeniert wurde – dazu einlädt kurz innezuhalten, stehenzubleiben und sich die Welt einmal genauer anzuschauen. Eine im Spiel eingebaute Entschleunigung, die ich persönlich als willkommene Abwechslung empfunden habe. Abwechslung zu den Schreinen, den Vorposten, den Quests und vielen vielen Scharmützeln und Nebenaufgaben, auf dem steinigen Weg hin zum Schloss, um sich bis an die Zähne bewaffnet und gerüstet dem finalen Kampf zu stellen. Nach mehr als 100, 150 oder sogar 200 Spielstunden.

Ach was für ein wunderbarer Titel. Ihr entschuldigt mich…
Ich muss wieder zurück. Zurück an mein Lagerfeuer irgendwo in einem verwunschenen Wald, mitten in Hyrule. Ich muss ein paar Äpfel rösten, ehe ich durch die Nacht reite. Wenn ich Glück habe, werde ich irgendwo in der Ferne, über einem Bergkamm, den grün-leuchtenden Drachen Farodra schweben sehen. Oder eine Sternschnuppe. Oder einen Blupee. Oder Nordlichter…

Hier übrigens der Link zum besagten Musik-Loop:
Sounds of Hyrule 1- Hyrule Field (Day) from Breath of the Wild

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