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IKYG-Presseschau #1 – Cloud-Gaming und Freemium Games

von am 15. April 2012
 

Lesezeit: < 1 MinuteIn unserer neuen Artikelreihe “IKYG-Presseschau” wollen wir euch ab sofort einmal die Woche auf die interessantesten Artikel der “großen” Medien zum Thema Videospiele hinweisen. Hier erfahrt ihr, was Zeit, Spiegel, Stern und Co. in den vergangenen Tagen so über unser liebstes Hobby geschrieben haben. Starten tun wir zunächst mit zwei Artikel, einem über Cloud-Gaming und einem über das Thema Freemium Games.

Free to Play oder eher Pay to Win?

In dem Artikel “Cloud Gaming – Zocken in den Wolken”, vom 11. April 2012, beschäftigt sich Taz-Autor Robert Iwanetz mit der Zukunft der Videospiele. Zwar steckt Cloud Gaming seiner Meinung nach immer noch in den “Kinderschuhen”, es könnte aber “die gesamte Spieleindustrie revolutionieren – und Raubkopien bekämpfen.” Als Beispiele führt er den – vor allem in den USA bekannten -, kalifornische Anbieter OnLive an, der auf diese Weise gegen eine monatliche Gebühr bereits zahlreiche Spiele vertreibt und Millionengewinne einfährt.

Mit einem, für viele, eher leidigen Thema beschäftigt sich hingegen Zeit-Autor Achim Fehrenbach in seinem Artikel “Freemium-Games drängen auf die Konsolen”. Schon allein die genannten Zahlen verdeutlichen dabei das Problem, welches viele Gamer mit diesen “Pay to Win”-Games haben. Satte “233 Millionen Euro” investierten allein deutsche Spieler im vergangenen Jahr “für virtuelle Zusatzinhalt” und machen so das Geschäftsmodell “Freemium-Games” immer interessanter für die Industrie.

Kommentare
 
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    16. April 2012 at 13:20

    Mal unabhängig vom übrigen Inhalt. Lustig fand ich in dem Taz-Artikel die Stelle:

    “Noch immer ist es eine nervenraubende Angelegenheit, bis ein Spiel überhaupt läuft. Lange Wartezeiten sind bei allen Plattformen die Regel: Auf Konsolen wie der Playstation 3 oder XBox 360 müssen ständig neue Spiele-Updates heruntergeladen werden, auf dem PC bedarf es dazu noch ewiger Installationen, bevor die Zockerei losgehen kann.”

    Wie haben wir unser Hobby bisher nur ausgehalten ohne Wahnsinnig zu werden? 😉


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    MonkeyHead
    16. April 2012 at 15:01

    In der Zeit, in der wir warten, dass das große Spiel startet, schieben wir die Pizza in den Ofen, schreiben bei Twitter und Facebook, dass wir gerade darauf warten, dass das Spiel startet, wir spielen auf dem 3DS, der Vita oder einem Smartphone. Wenn dann immer noch Zeit ist, dann kann man sich immer noch auf dem Drehstuhl drehen, bis einem schlecht wird.


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    totoro
    16. April 2012 at 15:23

    Aber ganz ehrlich – mittlerweile find ichs auch ziemlich ätzend. Früher hieß es noch rein mit dem Modul und loslegen. Bis ich auf meine PS Vita erstmal überhaupt eine Netzwerkverbindung am PC herstellen kann, muss ich das alberne Datenmanagement-Programm auf dem PC installieren, dann Ordner für Musik & Kram festlegen, ein PSN-Konto erstellen und dann darauf hoffen das alles klappt was ich mir so vorstelle. Wie wärs mit USB-Kabel dran, Explorer auf und einfach draufhaun was drauf soll? Mir geht das Sicherheitsgetue aus Angst vor Piraterie mittlerweile mächtig auf den Zeiger.


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    MonkeyHead
    16. April 2012 at 15:46

    Kann ich dir eigentlich nur zustimmen. Überspitzt ausgedrückt könnte man sagen, dass Publisher die Spieler nicht leiden können, weil sie glauben das alles Raubkopierer sind. Auf der anderen Seite können Spieler die Publisher nicht leiden, weil die Sicherheitsbedingungen immer höher werden, Spiele überteuert rauskommen und sie dann mit Updates verbessert werden.

    Ich finde das echt eine bedenkliche Entwicklung.


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    16. April 2012 at 17:04

    Ich muss ja gestehen, irgendwie mag ich Updates ^^ Klar, mir ist es auch lieber ein Spiel startet sofort und ohne Umschweife und manchmal hat man das Gefühl, Spiele werden unfertig auf den Markt geschmissen und im Nachhinein per Update fertig gestellt (wenn sich genug Menschen beschweren). Aber die Funktion eines Updates kann ja auch sinnvoll genutzt werden. Ich erwarte nicht, dass ein Spiel zu 100% Fehlerfrei ist.

    Zum eigentlichen Thema: Ich weiß nicht wirklich was ich von Cloud Gaming halten soll. Vielleicht bin ich auch einfach zu aldmodisch, aber ich mag es die Spiele im Regal stehen zu haben. Was wenn das Studio pleite geht? Kann ich das Spiel dann nicht mehr Spielen, weil deren Server “abgeschaltet” werden? Davon mal abgesehen möchte ich nicht von meiner Internetverbindung abhängig sein, wann ich spiele.

    Kurz noch zum Free to play. Der Aspekt, dass man in einem eigentlich kostenlosen Spiel Geld im Prinzip ausgeben muss! macht ein Spiel komplett uninteressant für mich. Dann geben ich lieber zu Beginn Summe X aus und gut ist. Das geht mir schon bei einigen DLC`s zu weit. Hab gerade zum Beispiel gesehen, dass man sich in Final Fantasy XIII-2 per DLC Partie-Mitglieder kaufen kann. Als ich das Spiel gespielt habe fand ich es schade, dass man nicht wie in den vergangenen Teilen neue Team-Mitglieder dazu bekommt und dann sowas…


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    16. April 2012 at 20:16

    Ich würde es zwar nicht so drastisch ausdrücken, aber im Grunde… 😉

    Die Möglichkeit zum Beispiel Speicherstände so zu speichern und an anderen Konsolen zu nutzen finde ich wiederum gar nicht so schlecht, auch wenn ich vermutlich eher selten in die Situation kommen würde in der ich so eine Funktion brauche


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