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Kinect-Hack – Augmented Reality Girlfriend

von am 17. Juli 2012
 

Lesezeit: < 1 MinuteDem Einen oder Anderen sind sie vielleicht Begriff, die sogenannten “VOCALOIDs”, japanische (teilweise auch englische) synthetische Stimmen für Yamaha‘s Vocaloid-Programme. Stimmen, denen die Designer das Aussehen von Animefiguren gegeben haben. In Japan – und beginnend in den USA und Europa – erfreuen sich VOCALOIDs und ihre durch die User kreierten Songs bereits großer Beliebtheit, geben sogar Konzerte. Doch einem Fan reichte selbst das nicht.

Die Youtube-Videos der Konzerte, die ich euch zeigen wollte, sind in Deutschland leider nicht mehr verfügbar. Aber es ist beeindruckend, wie die Figuren als lebensgroße 3D Projektionen über die Bühne wirbeln und sogar miteinander interagieren – Sony hat sich da echt ins Zeug gelegt)!

Ein Japaner hat sich jetzt durch einen wirklichen beindruckenden Kinect-Hack, in Verbindung mit einer Videobrille, eine Augmented Reality-Freundin geschaffen, die man auch mal eben in den Park ausführen kann. Als Modell wurde Hatsune Miku – sie ist quasi der Superstar unter den Vocaloids (und ja, ihr dürft jetzt alle mal lachen, denn ich weiß erschreckend viel über Vocaloids… war mal so ‘ne Phase… und nein, nicht alle Vocaloids klingen so synthetisch wie Miku) – gewählt, wie sie in der PS Vita-Version von Project Diva (gibt’s auch in mehreren Versionen für PSP, und ein 3DS-Spiel inklusive AR-Karten gibt’s wohl auch) erscheint.

Wie genau das gemacht wurde, kann man wohl nur nachvollziehen wenn man des Japanischen mächtig ist. Aber beindruckend – und irgendwie gruselig – ist es in jedem Fall.
Deshalb seht lieber selbst.

Die Frage, die jetzt noch zu beantworten bleibt ist: sieht so die Zukunft des Datens aus? Und was hat das alles eigentlich damit zu tun, dass heute auch der Geburtstag von David Hasselhoff ist? Vielleicht werden wir das nie erfahren – aber die kreativsten Theorien kriegen einen imaginären Keks.

Quelle: Nerdcore

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