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PlayStation VR – Mein Tanz mit Hatsune Miku

von am 13. Oktober 2015
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Pluspunkte

+ gute Immersion
+ spaßige Tech-Demo
+ beeindruckende Technik

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Lesezeit: 2 Minuten

Im Zuge der Tokyo Game Show 2015 war es endlich so weit und ich konnte meine Hände an Sonys Virtual-Reality-Headset legen. Zur Auswahl standen eine Vielzahl verschiedener Demos. Von dem Horrorprojekt Kitchen, über das etwas skurrile Summer Lesson, Final Fantasy XIV, bis zu dem Titel, an den ich schließlich Hand anlegen konnte: SEGA feat. HATSUNE MIKU Project: VR Tech DEMO. Vorweg kann ich euch sagen: Mir taten hinterher die Arme weg.

Am Pressefreitag der TGS 2015 war es schließlich so weit und ich habe mich zum Sony-Stand begeben, um PlayStation VR auszuprobieren. Nachdem mir gesagt wurde, dass ich aufgrund des hohen Andrangs keinen Einfluss auf den Titel, den ich spielen werde, habe, hoffte ich, dass es nur nicht Kitchen sei. Für alle, denen Kitchen nichts sagt: Es soll wohl die unheimlichste Erfahrung mit VR sein, die es bis jetzt gibt. Ihr seid gefesselt und müsst mit ansehen, wie eine Person vor euch getötet wird und anschließend wartet ihr auf euren eigenen Tod. Als ich schließlich dran war, stellte sich schnell heraus, dass ich einem virtuellen Hatsune-Miku-Konzert beiwohnen darf. Für die Unwissenden unter euch: Hatsune Miku ist ein Vocaloid-Idol, sprich eine Art digitaler Popstar, der in Japan und mittlerweile auch weltweit ziemlich boomt und sogar ganze Konzerthallen ausfüllt.

Nachdem ich schließlich das Headset aufgesetzt und einen PlayStation-Move-Controller in die Hand gedrückt bekam, ging es schon los. Ich war als einer von Tausenden von Fans in einer riesigen Konzerthalle und wohnte einem Auftritt von Hatsune Miku bei. Der Move-Controller wurde zu einem Leuchtstab, den ich, wie alle anderen, im Takte des Liedes schwingen sollte. Zwischendurch vibrierte der Stab und ich feuerte ein Herz in Richtung des Popstars. Nach der Hälfte der Demo stand ich schließlich auf der Bühne und Hatsune Miku tanzte direkt vor mir.

Lasst mir euch sagen, dass das eine sehr interessante Erfahrung war. Ich wusste zu jeder Zeit, dass das ein Spiel, eine Demo ist, aber trotzdem fühlte ich mich schon ein wenig, als wäre ich wirklich auf dieser Bühne. Das virtuelle Idol kam mir so Nahe, dass ich ihren Atem hätte spüren können und ich hätte nur meine Hand ausstrecken müssen, um sie anzufassen.

Nach rund fünf bis sieben Minuten war der Spaß vorbei und mein Arm war von dem ganzen Tanzen ziemlich lahm. Zwar war die Hatsune-Miku-Demo nicht sehr interaktiv und es war mehr zum Zuschauen, als aktives Spielen, doch trotzdem hat mir dieser kurze Einblick gereicht, um sagen zu können, dass mich PlayStation VR sehr beeindruckt. Alles funktioniert ohne merkbare Zeitverzögerung, die Auflösung ist in HD, die Surroundkopfhörer sorgen für eine realistische Soundkulisse und schon wirkt eine virtuelle Realität nicht mehr so unecht, wie sie eigentlich ist. Gerne hätte ich noch weitere Demos ausprobiert, doch leider fehlte dafür die Zeit. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Technik noch entwickelt und welche Konzepte wir in Zukunft dafür sehen werden, doch so langsam bin ich mir sicher, dass VR vielleicht nicht so schnell verschwinden wird, wie andere Peripheriegeräte.

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