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30 Days Video Game Challenge: Tag 30 – Unser Lieblingsspiel

von am 30. April 2017
 

Lesezeit: 3 MinutenTag 30 der 30 Days of Video Game Challenge widmet sich unserem absoluten Lieblingsspiel. Nennt uns doch auch eure Antworten auf diese Frage in den Kommentaren. Hier findet ihr alle Beiträge zur Challenge.

Daniel: The Legend of Zelda

Wie lange habe ich mich vor diesem Text gedrückt? Ewig. DAS absolute Lieblingsspiel… Das ist wie die Frage nach dem besten Film, dem besten Song. Das alles sind Stimmungsfragen. Wie fühle ich mich an diesem Tag? Was beschäftigt mich? Und auch die Zeit spielt eine Rolle. 2003 war mein Lieblingsspiel sicherlich ein anderes als 1993. Oder 2013. Aber dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Zeit! Das ist der springende Faktor. Denn wohin ich mich auch in meinem Oberstübchen-Zeitspeicher begebe, gibt es ein Spiel, dass immer und zu jeder Zeit seine Faszination behalten hat. Auch wenn ich inzwischen jeden Winkel des Spieles kenne. Natürlich ist die Rede von Shigeru Miyamotos Meisterwerk: The Legend of Zelda! Ich wünschte es gäbe ein The Legend of Zelda II genau in diesem Look! Das kommt auf meine Wunschliste!

André: Horizon Zero Dawn

Tag 30 war der schlimmste Tag für mich. Abgesehen von vielleicht noch Tag 9, habe ich für keinen Tag der Challenge so lange gebraucht wie für den Letzten. Ich habe sogar mit einem Kommilitonen über die Definition von “Lieblingsspiel” und “Spiel des Jahres” gesprochen, einfach, weil es so schwierig ist. Es gibt so viele Dinge zu berücksichtigen, wie Story, Charaktere und Gameplay. Lange Zeit war ich mir sicher mit Undertale zu antworten, einfach, weil der Titel aus dem Nichts kam und mich einfach umgehauen hat. Auch bin ich weiterhin der Meinung, dass jeder, der was von Videospielen versteht, diesen Titel gespielt haben sollte. Dennoch kam Undertale nicht gegen Horizon Zero Dawn an. Seit dem letzten Assassin’s Creed habe ich in kein Spiel mehr so viel Zeit investiert, um alles über die Welt und ihre Bewohner in Erfahrung zu bringen. Und selbst jetzt, nachdem ich die 100% erreicht hab und es nichts mehr zu erkunden gibt, wünsche ich mir nur einen Nachfolger. Somit bleibt dieser Titel vorerst mein Lieblingsspiel. Doch wer weiß, was das Jahr noch mit sich bringt.

Sophia: Final Fantasy IX

Ich habe diese Challenge mit Final Fantasy IX begonnen und ich werde sie auch mit diesem Titel beenden. Ich habe während den letzten 30 Tagen wohl des öfteren erklären können, warum ich FFIX so liebe, dass es nun gar keiner weiteren Begründungen mehr benötigt. Für mich ist es einfach mein absolutes Lieblingsspiel.

Lu: Dark Souls

Faszinierende Lore, intensives Gameplay, geniales Welten- und Leveldesign und Innovationen, die die Gaminglandschaft nachhaltig prägten. Dark Souls macht so viele Dinge so verdammt richtig und dabei so anders als andere Spiele. Diese unglaubliche Euphorie nach dem erlegen eines Bosses, der dich tagelang zur Weißglut führte… Ich liebe es. Diese neuen unverbrauchten Gameplay-Erfahrungen sind das was ich bei so vielen neuen großen Spielen vermisse. Und seien wir ehrlich. Alles andere hättet ihr mir doch sowieso nicht geglaubt.

Miene: Final Fantasy VII

Öh.. Muss ich noch was dazu sagen? Ich glaub, ich geh allen mit Final Fantasy VII schon auf die Nerven. Aber Cloud! Und Sephiroth! Und Aeris! Und Midgar! Und Nibelheim! Und der Meteor! Ich liebe es einfach, und werde es bis ich alt und knitterig bin immer und immer wieder spielen, und auch meine Enkel noch damit nerven.

Chucky: Metal Gear Solid

Metal Gear Solid ist nicht einfach nur ein Spiel. Hideo Kojima war einer der ersten, die ein Game aufgezogen haben wie einen Film und bereits der erste Teil der Reihe war ein Epos, das seinesgleichen sucht. Mit jedem Playthrough entdeckt man etwas neues und die Story ist so komplex, dass man sowieso mehrere Playthroughs braucht, um alles zu verstehen. Wo manche Spiele eine komplett neue Welt erschaffen, hat Kojima einfach unsere Welt genommen und zu einem bizarren Sci-Fi/Fantasysetting verformt. Charaktere, die zum einen so surreal wirken, dass es fast schon ulkig wirkt, aber zum anderen wiederum so realistische und nachvollziehbare Ambitionen und Motivationen haben, dass man Hideo Kojima diese Figuren einfach abkauft. Unzählige Ereignisse, die miteinander verflochten sind und in all ihrer Verworrenheit ein großes Bild ergeben. Plottwists, die alles in Frage stellen, was man zu wissen glaubt. Metal Gear Solid war neben Final Fantasy das Fundament meines Gamer-Daseins und kein anderes Spiel wird diese Rolle jemals einnehmen können.

Amor: Final Fantasy VIII

Es stimmt, Miene geht wirklich allen mit FFVII auf die Nerven. Vor allem mir, da meiner Meinung nach der Nachfolger das bessere Spiel ist. Ähnlich geniale Story und Charaktere, dafür bessere Spielmechanik (GF-Kopplung), Grafik (Cutscenes), Interface, Steuerung und überhaupt ist es weitaus besser gealtert als viele andere Spiele aus der Ära. Squall ist wahrscheinlich der erste Emo bevor es überhaupt Emos gab, doch trotzdem mag ich den Kerl. Ja, das ganze Spiel ist etwas zu einfach geraten – vor allem die Hauptstory -, doch dadurch wurde es nie zu grindig und Langeweile kommt zu keinem Zeitpunkt der gesamten Spielzeit auf. Es gehört zu der Kategorie Spiel, die ich dann und wann nochmal durchspiele, um mich daran zu erinnern, dass neben all den langweiligen Shootern, Fifas, MOBAs und Mobile Games Videospiele eine Kunst sind, die es zu schätzen und verteidigen gilt.

Kommentare
 
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    Mantraxx
    30. April 2017 at 23:42

    Für mich ganz klar Kingdom Hearts 1 und 2 – aus unterschiedlichen Gründen. Die Story und Atmosphäre von Teil 1 ist einfach genial. Das Gameplay weist hier und da ziemlich cleveres Puzzle-Solving auf und Platforming wird auch ab und an verlangt. Storytechnisch ist Teil 2 … wie sage ich das nett … überladen? Viele neue Charaktere, der Anfang einer übergreifenden Story, die so vollgestopft ist, dass man kaum weiß, was wann wie von wem getan wird und was die Auswirkungen sind. ABER: das Kampfsystem in KH2 ist fantastisch. Einfach fantastisch. Was Square Enix hier abgeliefert hat, stellt meiner Meinung nach alle (!!!) Action-RPG-mäßigen Kampfsysteme in den Schatten. Unglaublich viele Möglichkeiten, Kämpfe zu bestreiten und (meine persönliche Messlatte für guten Action Combat) die theoretische Möglichkeit, ohne jeglichen Schaden durchs Spiel zu kommen, sollte man alle Möglichkeiten ausschöpfen, die einem gegeben werden.
    Beide Spiele sind vollgepackt mit Feinheiten, die man beim ‘normalen’ Durchspielen kaum mitbekommt, aber einem die Augen öffnen, wenn man sie entdeckt. Und das alles ohne den Ballast, den modernere Spiele mit sich bringen: keine ‘Open-World’, welche letztendlich vollgepackt mit trivialem Zeugs ist; keine zahlreichen Collectibles, welche meist nur Zeitschinderei sind; kein DLC-Gedöns.
    Simple Action in einem überschaubaren Rahmen. Das nenne ich fantastisches Gamedesign.


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