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THQ Nordic auf der gamescom 2019 – Part 1

von am 6. September 2019
 

Lesezeit: 4 Minuten

Wie in den Jahren zuvor, wartete das Team von THQ Nordic mit einem schier endlosen Portfolio auf. Insgesamt elf Spiele wurden in einer rund 45-minütigen Kinositzung vorgestellt. Aber hey, es gab Maoam Kracher. Ohne den Zucker, wäre es auch schwer gewesen, in einem dunklen Raum mit gemütlichen Sitzen wach zu bleiben. Was aber wenig mit der Qualität der Spiele zu tun hat. Damit ihr nicht selbiges durchstehen müsst, stellen wir euch das Gesehene in zwei Artikeln vor. Natürlich fangen wir erstmal mit den großen Fischen an.

Darksiders: Genesis

Gerade mal ein gutes Jahr nach dem Release von Darksiders 3, bekommen wir bereits den nächsten Titel des Franchise zu sehe, der im Winter noch erscheinen soll. Das Spin-Off kommt als Twin-Stick-Shooter mit der Vogelperspektive und Spielmechaniken von Diablo. Geschichtlich befinden wir uns zwischen den ersten beiden Spielen. Nachdem in der Hauptreihe bereits Krieg, Tod und Wut spielbar waren, gesellt sich mit Streit nun auch der letzte Reiter im Bunde dazu. Spielbar in Darksiders: Genesis sind allerdings nur Tod und Streit. Als Einzelspieler könnt ihr zwischen ihnen wechseln. Allerdings bekommt ihr auch einen Couch-Coop, der euch beide gleichzeitig spielen lässt.

Desperados 3

Fans der Echtzeitstrategie aus dem wilden Westen sollten nun aufhorchen. Nachdem das Franchise 2007 mit Helldorado seinen letzten Titel hatte, kommt nun ein Prequel zu Desperados: Wanted Dead or Alive”, welches 2001 rauskam. Viele, bekannte Gesichter erwarten euch, allen voran John Cooper, der Protagonist aus dem ersten Titel der Reihe. Wie in den Spielen zuvor, habt ihr volle Kontrolle darüber, wie ihr eure Mission angehen wollt. Mit rauchenden Colts oder systematisch ausgeführen Sonderaktionen wie Verführen und Anderen. Die aktuell größte Neuerung ist der Showdown-Modus. Hiermit könnt ihr eine Reihe von Aktionen aneinanderreihen und diese mit einem einzigen Knopfdruck alle gleichzeitig ausführen lassen. Auf der Charakterseite stellt sich Isabelle Moreau vor, eine mysteriöse Frau, die sich der Kunst des Voodoo bedient. Auf die Frage bezüglich eines Release-Datums bekamen wir als Antwort nur: “Bald.”

Destroy all Humans

Ältere Zocker werden jetzt vielleicht ein wenig hellhörig, schließlich stammt der erste und gleichnamige Titel der Serie aus dem Jahre 2005. Nun bekommt er für 2020 ein hochpoliertes Remake für den PC, die Xbox One und die PlayStation 4. Dabei ist die Story in seiner Gesamtheit gänzlich gleich geblieben: Die USA in den 1950er. Die Alienrasse der Furon droht aufgrund langjähriger Strahlenbelastung verursachte Unfruchtbarkeit das Aussterben. Allerdings besitzen die Menschen durch einen Unfall aus alter Vergangenheit ein wenig Furon-DNA, die das Schicksal ändern könnte. Crypto 136 ist von seiner Mission nicht zurückgekehrt und vermeintlich in Gefangenschaft der Menschen geraten. Als sein Bruder, Crypto 137, macht ihr auch auf, die DNA der Menschen zu farmen und natürlich auch euren Bruder zu retten. Wer das Franchise kennt, kann sich sicher sein, dass das Spiel durchaus witziger wird, denn der größte Stempel ist jener, dass die Popkultur und der Lebensstil der Amis aus den 50ern ordentlich auf die Schippe genommen wird.

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Commanche

Viele kennen die Memes über den Apache-Kampfhubschrauber und seine Existenz in den Battlefield-Spielen. Nun bekommt ihr allerdings den Steuerknüppel eines Boeing-Sikorsky RAH-66 in die Hand gedrückt, Commanche in kurz. Das Spiel ist ein klassisches Angriff-Verteidigung-Szenario. Zwei Teams, eine Armada von Helikoptern, die versucht, Zielpunkte zu verteidigen oder einzunehmen.
Allerdings sind die riesigen Kriegsmaschinen nicht das einzige, womit ihr euch austoben dürft. So gibt es auch Sequenzen, in denen ihr in kleinen Drohnen durch enge Gänge manövrieren müsst, um euer Ziel zu erreichen oder den Gegner davon abzuhalten. Das Ganze verspricht schnelle Action und geht 2020 in den Early Access.

Battle for Bikini Bottom: Rehydrated

Bevor wir den ersten Artikel für THQ Nordic abschließen, machen wir nochmal einen schnellen Abstecher Richtung Remakes. Nachdem Spongebob 2003 die erste Schlacht um Bikini Bottom gewonnen hat, bekommt er nun, 17 Jahre später die Chance, es noch einmal zu tun, nur bunter, hochaufgelöster und mit einigen neuen Features. Allem voran erwartet euch ein On- sowie Offline-Multiplayer, damit ihr schwierige Passagen mit Hilfe lösen oder Planktons finsteren Plan einfach mit euren besten Freunden zerschlagen könnt. Spielbar im Remake ist nicht nur der kleine Schwamm, sondern Patrick Star und Sandy Cheeks, die mit jeweils anderen Fähigkeiten zur Schlacht beitragen. Für Fans der Zeichentrick-Serie hat Entwickler Purple Lamp Studios noch ein ganze besonderes Feature: den originalen Voice Cast. Also ab an die Pfannenwender und Plankton ein bisschen wenden.

Im zweiten Teil über das THQ Nordic-Lineup erwarten euch weitere sechs Titel. Zum Beispiel: Sovereign, Monkey King und One Hand Clapping

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