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Handball 2077 – Steel Circus auf der gamescom 2019

von am 12. September 2019
 

Lesezeit: 2 MinutenSchon immer mal gewünscht, gleichzeitig Overwatch und Rocket League spielen zu können? Kombiniert mit Handball? Nein? Schade. Denn genau das haben Oasis Games in Zusammenarbeit mit Iron Mountain Interactive versucht zu realisieren. Und es hat verblüffend gut funktioniert.



Willkommen in der futuristischen Welt von Steel Circus. Wo Träume aus Neonlichtern und knallbunten Sport-Events bestehen, die während Friedensverhandlungen stattfinden. Denn ja, wir befinden uns in einer Dystopie. Oder zumindest in einer post-dystopischen Halb-Friedensgesellschaft. Wer sich jetzt schon fragt, ob das nicht vielleicht ein wenig arg viel Background für futuristisches Handball ist: Keine Sorge. Die Story selbst ist, ähnlich wie bei zum Beispiel Overwatch, in kleineren Happen im Spiel zu finden. Und sollte man sich wirklich nur für das Spielerische interessieren, kann man die Story auch komplett ignorieren, ohne viel zu verpassen. Rein technisch existiert sie halt auch nur, um das Setup des Spiels zu rechtfertigen.

Meet your Team

Eine Arena, umgeben von applaudierenden Massen. Sechs zur Verfügung stehende Helden, aus denen man in Apex Legends-Manier ein Dreier-Team zusammenstellt. Jeder Held ist einzigartig, jeder hat seine eigenen Skills. Durch die bereits erwähnte Backstory wird in diesem Schritt übrigens auch erklärt, wie Menschen gegen Aliens und Roboter jeglicher Art antreten können. Inwiefern dann nun ein Matchup zwischen Schottenrock-Trägern und drei Meter großen Killer-Aliens Sinn macht, sei nun dahingestellt. Ein Kritikpunkt, den ich an dieser Stelle vielleicht anbringen würde, ist die Cooldown-Mechanik der Helden. Denn nachdem der Spieler eine seiner zwei Fähigkeiten eingesetzt hat, kann er gerne mal 45 Sekunden warten, bis diese wieder einsatzbereit ist. In meinen Augen ein wenig zu lange.

Steel Circus Screen

Dieser letzte Punkt mag nach einem Dämpfer klingen, aber ansonsten schien das Spiel, während den paar Runden die wir auf der gamescom spielen durften, gut gebalanced. Auch, so sei angemerkt, ist das Spiel verblüffend einsteigerfreundlich. Es braucht nicht viel mehr als ein bis zwei Spiele, bis man die Grundmechaniken verstanden und Gefallen daran gefunden hat, seine Schüsse um die Spieler und Bumper auf dem Feld herum zu zirkeln. Das Ganze passiert indes in einem FIFA-esquen Top Down-Stil. Eine, meiner Meinung nach, gute Entscheidung seitens der Entwickler, zumal auch schon in diesem Modus genügend Chaos vorprogrammiert ist.

Wer angesichts des Konzepts neugierig geworden ist und es kaum erwarten kann, selbst Hand an Ball zu legen, muss nicht lange warten. Denn bereits jetzt ist Steel Circus auf Steam erhältlich. Early Access und Free to Play. Worauf wartest du also noch? Rein ins Getümmel!

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