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Mosaic – Überwachungsstaat auf der gamescom 2018

von am 8. September 2018
 

Lesezeit: < 1 MinuteNeben Night Call gab es bei Raw Fury auf der gamescom 2018 auch noch Mosaic vom Among the Sleep-Studio Krillbite zu sehen. Wie mir der, durch Orwells 1984 inspirierte, Titel gefallen hat, erzähle ich euch hier.

In der Welt von Mosaic spielen wir einen namenlosen Mitarbeiter eines riesigen Konzerns. Dieser ist komplett im farb- und emotionslosen Alltagstrott gefangen und als Spieler ist es unsere Aufgabe aus diesem auszubrechen. Den Kampf gegen das System führen wir dabei aber nicht mit Pauken und Trompeten, sondern auf ganz kleiner, persönlicher Ebene. Ein kleiner Umweg durch den Park auf dem Weg zur Arbeit, eine umherschweifende Katze streicheln oder einen Schmetterling beobachten, all’ das hilft, um dem Alltagstrott zu entgehen. Durch das GPS-Signal in unserem Handy werden wir aber, in bester 1984-Manier, von unserem Arbeitgeber überwacht und prompt auf die Umwege und Verspätungen hingewiesen.

Spielerisch benutzt Mosaic dabei immer wieder die Tagträume des Hauptcharakters, um verschiedene Gameplay-Elemente einzusetzen. So steuern wir beispielsweise den oben genannten Schmetterling durch einen Parkour auf einer Baustelle und müssen dabei verhindern, dass dieser dabei durch die Industrie verletzt wird. Zusätzlich soll die Arbeit des Hauptcharakters als “skillbasiertes Mini-Game” (so der Entwickler) dargestellt werden, was wir aber leider noch nicht sehen konnten. Hierzu soll es später im Jahr erste Bilder geben. Generell wird es in der drei- bis fünfstündigen Kampagne aber keine Failstates geben. Stattdessen werden sich nicht geschaffte Aufgaben auf den weiteren Verlauf der Handlung auswirken.

Was ich bisher von Mosaic gesehen habe wirkt in allen Belangen extrem interessant. Bleibt zu hoffen, dass die noch unbekannten Elemente des Spiels ebenso überzeugen. Dann steht dem erfolgreichen Release 2019 auf PC, Xbox One, PlayStation 4 und Nintendo Switch nichts mehr im Wege.

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