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Valfaris – 2D-Action-Plattformer mit Metalinfusion

von am 15. September 2018
DETAILS
 
Spieldauer

ca. 20 Minuten

Für Fans von:

Side-Scrollern, Contra, Broforce

Pluspunkte

+ forderndes Gameplay....
+ grandioser Pixellook
+ umwerfender Soundtrack
+ eine Hommage an die gute alte Zeit

Minuspunkte

- ...das für viele zu schwierige sein könnte
- kein Mehrspieler-Modus

Editor Rating
 
GAMEPLAY
7.0

 
GRAFIK
10

 
SINGLEPLAYER
8.0

 
MULTIPLAYER
0.0

 
SOUND
10

Gesamt-Wertung
9.0

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Zusammenfassung
 

Valfaris ist ein eines dieser Spiele, das an "die gute alte Zeit" erinnert. Ausgestattet mit einem grandiosen und düster, blutigem Pixellook und untermalt von einem umwerfenden Metalsoundtrack eines ehemaligen Metal-Musikers, gibt es wenig, was man sich noch mehr wünschen könnte. Ein paar Kritikpunkte gibt es jedoch. So ist das Spiel zwar absichtlich schwierig gehalten, verhindert somit aber auch Genreneulingen den Zugang. Weiterhin wäre ein Multiplayer-Modus ebenfalls eine nette Erweiterung, um an alte Couch-Co-Op-Zeiten zu erinnern.

 

Bei meinem Besuch beim Indie Garden, am gamescom-Mittwoch, kam ich in den Genuss eines ganz besonderen Plattformers. Valfaris aus dem Hause Steel Mantis verbindet brutale Action, offensichtliche Metaleinflüsse und einen klasse Pixel-Look miteinander. Doch kann dieses Dreigestirn auch, mehr als nur auf dem Papier, überzeugen?

Valfaris steckt euch in die Rolle von Therion, einem ehemalige Bewohner der einst paradisischen Zitadelle Valfaris. Doch nach einem mysteriösen Unglück verschwand diese plötzlich von allen Sternenkarten, bis sie im Orbit einer sterbenden Sonne wieder auftauchte. Als Therion gilt es nun zu seiner ehemaligen Heimat zurückzukehren, um die mysteriösen Umstände aufzuklären und das dortige Böse auszumerzen.

In der gezeigten Demo ging es dann auch schon richtig zur Sache. Therion nutzt ein großes Arsenal an Waffen, um den höllischen Kreaturen so richtig auf den Zahn zu fühlen. Dabei ist richtiges Timing und eine nicht zu forsche Herangehensweise mindestens genauso wichtig, wie die Action selbst. Gerade dadurch, dass Valfaris auch an Spiele wie Contra oder andere Vertreter des Genre erinnert, dürfte jedem schnell klar sein, dass eine Rambo-Einstellung nur zu einem frühzeitigen Ableben führt. Aber nicht nur Waffengewalt, sondern auch Power-Ups oder andere praktische Dinge helfen bei der Überwindung der Feinde. Allerdings durfte ich bei meinem Anlauf trotz aktivierter Unverwundbarkeit feststellen, dass es das Spiel trotzdem noch in sich hat.

Neben dem sehr düsteren, dreckigen und blutigen Pixellook, wird Valfaris von einem unfassbar grandiosen Metal-Soundtrack untermalt. An diesem Soundtrack hat niemand Geringeres mitgewirkt, als der ehemalige Celtric Frost Gitarrist Curt Victor Bryant und das kann sich hören lassen. Überraschend erzählten mir die anwesenden Mitglieder des Entwicklerteams, dass ich der einzige war, der im Laufe der gamescom überhaupt eine Reaktion zu der Musik zeigte. Und das von jemanden, der normalerweise keine Verbindung zu dieser Art Musik hat.

Alles in allem hatte ich eine grandiose Zeit mit Valfaris und dem Team dahinter. Nicht nur kommt der Titel mit einem grandiosen Look daher und einem Soundtrack, der jeden Metal-Fan weiche Knie verpasst, sondern er ist auch bockschwer. Das kann an und für sich natürlich eher ein Kritipunkt sein, doch wer sich für Valfaris entscheidet, wird sich der Art des Spieles bewusst sein.

Valfaris erscheint 2019 für PC, PlayStation 4, Switch und Xbox One.

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