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Dying Light 2 – Ersteindruck von der gamescom 2018

von am 5. September 2018
 

Lesezeit: 2 MinutenWährend wir das Battle Royale-Spinoff Dying Light: Bad Blood selbst auf der gamescom 2018 anspielen konnten, bekamen wir von der großen Fortsetzung Dying Light 2 leider nur eine Präsentation zu sehen. Was wir in den circa 30 Minuten, in denen uns das Spiel vorgespielt wurde, allerdings sehen konnten, sah schon sehr vielversprechend aus. Alle wichtigen Details lest ihr hier.

Dying Light 2 - E3 2018 Announcement Trailer

Dying Light 2 ändert nichts an der grundlegenden Mischung aus Zombie-Zerhackung und Parkour-Geklettere des Vorgängers. Ersteres ist dabei schon von Techlands Dead Island von 2011 bekannt. Dying Light 2 baut diese beiden Komponenten dabei weiter aus. So soll das Kampfsystem nun mehr mit den Parkour-Moves verflochten sein, während diese um eine ganze Bandbreite neuer Manöver erweitert wurden. So könnt ihr jetzt beispielsweise Wallruns einsetzen, die dringend für die neuen “parkour puzzles” benötigt werden. Speziell designte Abschnitte, in denen der Fokus eben auf dem Ausführen der verschiedenen Manöver und dem Stamina-Management liegt.

Größtes neues Feature soll aber die sogenannte “Narrative Sandbox” werden. So nennt Techland die Möglichkeit, verschiedene Entscheidungen zu treffen, die den Verlauf der Handlung und die Welt maßgeblich beeinflussen sollen. So soll es immer wieder im Verlauf der Story Situationen geben, in denen man mit verschiedenen Fraktionen zusammen arbeiten kann. In der Präsentation auf der gamescom 2018 wurde dafür als konkretes Beispiel ein Wasserturm gezeigt. Dieser wird von Banditen besetzt und eine Gruppe namens “The Peacekeepers” wollen diesen befreien, um das Wasser der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Nun kann man entweder, wie gewünscht, den Turm erobern wodurch das Gebiet rund um den Wasserturm von den Peacekeepern besetzt wird und man sich kostenlos am Wasserturm heilen kann oder man arbeitet mit den Banditen zusammen. Dann wird das Wasser weiterhin knapp gehalten und teuer verkauft. Dadurch kann man sich zwar nicht kostenfrei heilen, bekommt aber einen Anteil am Gewinn, den man bei den Märkten um den Wasserturm gegen Waffen und Equipment eintauschen kann.

Entscheidungen dieser Art sollen dabei den Großteil der Handlung definieren, wodurch jeder Spieler seine eigene Stadt formen soll. Zudem sollen sich diese Entscheidungen auch auf spätere Situationen auswirken und die Geschichte bis zum Ende beeinflussen. Um dieses Netz aus Entscheidungen zusammenzuführen wurde das Team von Dying Light um einige Schreiber der Witcher-Serie sowie um Chis Avellone (Fallout: New Vegas, Pillars of Eternity etc.) erweitert. Wie viele dieser Entscheidungen im fertigen Spiel auftauchen werden und wie tiefgreifend die Folgen werden, bleibt aber abzuwarten.

Die bereits erwähnten Fraktionen scheinen aber auch darüber hinaus eine tragende Rolle in Dying Light 2 zu spielen. 15 Jahre nach dem Ausbruch des Zombie-Virus scheinen diese nämlich deutlich dezimierter. Stattdessen tauchten in der Präsentation deutlich öfter menschliche NPCs und Gegner auf, die auch untereinander Kämpfe bestritten. Hierbei hoffen wir auf möglichst viele Graustufen, statt klarem Schwarz/Weiß in den Zielen der einzelnen Gruppen. All das spielt sich zudem in einer neuen, europäischen Großstadt ab, deren Fläche vier mal so groß (und doppelt so hoch), wie die Karten des ersten Teils zusammen sein wird. Hoffen wir, das Techland diese riesige Spielwelt auch mit genug Inhalt füllen kann. Zu Nebenaufgaben gab es bisher leider überhaupt keine Information.

Dying Light 2 soll 2019 für PC, Playstation 4 und Xbox One erscheinen.

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