Lesezeit: 2 MinutenAuch skurile Spiele finden Anklang auf der gamescom 2011. Einerseits gibt es das skurile Asura’s Wrath, aber auch Dishonored ist auf seine Weise sehr skuril. Das Spiel selbst wurde beschrieben als Supernatural-Scifi-Assassin-Shooter, was schon skuril genug klingt. Darüber hinaus spielen Wale und Ratten eine wichtige Rolle in diesem Spiel. Und als sei das nicht noch genug, ist das gesamte Game als Open-World-Spiel angelegt. Mehr dazu nachfolgend.
Die Präsentation von Dishonored war sehr interessant zu sehen, auch wenn das Spiel, wie erwähnt leicht skuril ist. Das ist aber nicht negativ zu verstehen, da es durchaus sehr gut dabei aussieht. Entführt hat uns die Präsentation in eine Hafenstadt in einem fiktiven London – einer Parallelwelt – des Jahres 1666, wo es unter anderem Wände aus Strom gibt, die aber nur bestimmte Personen und Tiere schaden kann und mit Wal-Öl betrieben wird. Das klingt schon komisch, ist aber nur die Spitze des Eisberges. Interessant war auch zu sehen, wie versucht wird, die Welt lebendiger zu machen. So wurde erklärt, dass man zum Beispiel Leute treffen kann, die einen Bürger aufmischen, aber schon zu anderer Zeit hätten ausgeschaltet werden können, damit das Event nicht eintritt. Das Spiel soll außerdem eine Art open-world-feeling haben, auch wenn es eine Stadt gibt, zu der man nach jeder Mission zurückkehrt.
Wesentlicher Aspekt von Dishonored ist vorallem die Stealth-Action. Die wird vorallem durch Kleinigkeiten unterstrichen, wie das gucken durch ein Türloch, um euer Ziel auszuspionieren oder Fluchtwege bzw. alternative Eingänge im vorraus zu erkennen. Des Weiteren haben hier auch die Ratten wieder eine wichtige Rolle, denn ihr könnt mit Hilfe einer euren vielen Fähigkeiten unter Anderem von einer Ratte Besitz ergreifen und diese so unbemerkt durch Haus und Hof steuern, sofern sie nicht zerquetscht wird um anschließend an der exakt gleichen Stelle zu erscheinen, in voller Montur. Dadurch könnt ihr unbemerkt in ein Haus eindringen um zu eurem Ziel vorzudringen. Wo wir gerade bei den Fähigkeiten waren. Diese können miteinander kombiniert werden, sodass ihr mehr Möglichkeiten habt. Beispielsweise könnte eine Feind auf euch schießen, ihr stoppt die Zeit, schlüpft in euren Feind, bewegt ihn vor seine Kugeln und lasst die Zeit weiterlaufen, damit er seine eigenen Kugeln abfängt.
Aber töten ist trotzdem nicht alles. Schließlich seid ihr ein Assassine und als Assassine, lauft ihr zwar mit einem Messer bewaffnet rum, müsst aber nicht töten um ein Ziel zu erreichen. Je nach eurer persönlichen Enstcheidung, wird euch das sogenannte Chaos-System am Ende des Spieles mit einer von vielen Varianten des Spielendes belohnen. Denn es soll nicht um “gut” oder “böse” gehen, sondern vielmehr darum, wie ihr das Spiel gespielt habt und was das für Einflüsse mit sich bringt. Alles in allem ist die Dishonored-Präsentation sehr interessant gewesen und hinterlässt einen positiven Ersteindruck.
Dishonored erscheint 2012 für PC, PlayStation 3 und Xbox 360








