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30 Days Video Game Challenge: Tag 4 – Guilty Pleasure

von am 4. April 2017
 

Lesezeit: 4 MinutenTag 4 der 30 Days of Video Game Challenge widmet sich unseren Guilty Pleasures. Nennt uns doch auch eure Antworten auf diese Frage in den Kommentaren. Hier findet ihr alle Beiträge zur Challenge.

Daniel: Der Reeder

Software 2000 hat 1995 ein Spiel rausgebracht, dass irgendwann mal in den späten 90ern in einer dieser Computerzeitschriften als Beilage dabei war: Der Reeder. Was macht man da? Man betreibt eine Schiffsflotte und kauft und verkauft Waren überall auf der Welt. Tiefkühlwaren, Schüttgut, Containerfracht… Alles. Besonders lukrativ waren in meiner Erinnerung immer die Kaffeetransporte. Neue Schiffe kaufen, alte in Stand halten. Und das alles von einem kleinen virtuellen Büro aus. Mit Stift und Zettel auf dem realen Schreibtisch, um nicht den Überblick zu verlieren. Das war auch schon alles. Virtuelle Fracht verschieben und richtig dick virtuell abkassieren. Ich war ein Tycoon! Klingt langweilig? Würde ich auch nie streamen. Aber zum Entspannen ist es super! Gewesen!

André: Yakuza 0

Es war verdammt schwierig für mich einen Titel zu finden, den ich als “Guilty Pleasure” abstempeln kann. Ganz einfach weil ich immer so viel Ablenkung durch Anime, Netflix, YouTube und Co. hab, dass ich gar nicht dazu komme, mal einen Titel als Ablenkung einzuschieben. Doch wenn ich einen wählen müsste, wäre es aktuell Yakuza 0. Ich liebe es in dieser verrückten Open-World herumzulaufen, Gangster mit krassen Moves zu verprügeln und im nächsten Moment einfach in einem Sega Arcade zu sitzen und Retrospiele zu zocken. Und wenn das langweilig wird, dann geh ich halt trinken. Wie im echten Leben halt. Ein hoch auf Open-World-Spiele.

Sophia: Cooking Mama

Sehr simples Gameplay, keine Story, einfach nur… kochen. Virtuell. Wirklich viel Anspruch hat Cooking Mama nicht, aber seit dem ersten DS-Teil bin ich absoluter Fan. Für mich ist das Spiel Entspannung pur, also greife ich immer mal wieder zu den verschiedenen Titeln der Reihe. Auch durchforste ich relativ regelmäßig den App-Store, um vom Spielprinzip her ähnliche Mobile Games zu finden, die ich unterwegs nebenher fix spielen kann.

Henrik: Final Fantasy XII

Was für ein elender Grind das doch war! In meinem Freundeskreis gab es kaum eine Person, die mit dem zwölften Teil der Reihe etwas anfangen konnte. Ich fand den Teil ganz okay. Einfach den Hauptcharakter und alle anderen nervigen und überdrehten Charaktere ausblenden, Hasenfrau, Bartprinz und Krummschuh-Larry in die Gruppe getan und dann ganz locker aus der Hüfte für zwei Stunden Skelette im Minenschaft gegrindet. Das war ein Leben!

Lu: Bubble Shooter Mobile Games

Ja, was soll ich sagen. Ich nutze eigentlich jede kleine Pause dazu, ein, zwei Level in diesen Dingern zu spielen. Und mit “diesen Dingern” meine ich uninspirierte Puzzle Bobble Klone, von denen die Anzahl an Iterationen auf meinem Smartphone möglicherweise bereits den einstelligen Bereich hinter sich gelassen hat. Aber ich liebe das simple “match 3”-Gameplay in Kombination mit dem Abschätzen der Abprallwinkel.
Ich bin ein einfacher Mensch.

Miene: Singstar

Äh.. Ja, ich bin so eine. Ich hätte an der Stelle auch gerne Just Dance genommen, aber dafür habe ich es zu selten gespielt. Singstar war für mich vorallem auf der PlayStation 2 etwas, was ich selbst mit meinen nicht-Gamer-Freundinnen teilen konnte (To be Fair, ob Singstar nun unter “Games” zählt, lässt sich auch diskutieren). Einfach an einem richtig schön klischeehaften Mädelsabend in Pyjamas zu extrem schlechten Popsongs schief mitsingen. Und am Ende hat man doch einen vernünftigen Score und baut sich falsches Selbstbewusstsein über seine Gesangsstimme auf. Der perfekte Samstag Abend.

Amor: Dead or Alive Xtreme 3

Gibt es nicht. Ich habe noch nie ein Spiel besessen oder gespielt, wofür ich mich heimlich geschämt habe. Allerdings war ich mal mit mehreren männlichen Personen in einem Raum während Dead Or Alive Xtreme 3 gespielt wurde. Ich hatte danach das dringende Bedürfnis mich zu waschen.

Chucky: Hanzo in Overwatch

Ich wollte eigentlich Call of Duty: Black Ops wählen, aber je länger ich drüber nachgedacht habe, betrachte ich das Spiel nicht wirklich als Guilty Pleasure. Das erste Black Ops war ein solider Shooter mit einigen netten Features. Dafür schäme ich mich nicht. Wofür ich mich allerdings schäme ist mein Verhalten in Overwatch. Wenn ich Quick Play spiele und einfach nur die Mechanics eines Charakters trainieren möchte, dann pfeife ich salopp gesagt auf eine ausgeglichene Teamkomposition. Und oft bin ich dann der letzte, der seinen Hero auswählt. Meine Teamkameraden schreiben nervös, ich solle einen Healer picken, aber ich will keinen Healer spielen. Also wandert mein Cursor langsam und genüsslich zu Hanzo. Wer nicht versteht was das bedeutet: Hanzo ist einer der unzuverlässigsten Damage Dealer des Games und ist in 80% aller Fälle komplett nutzlos. Es gibt nur sehr wenige Spieler, die etwas mit diesem Hero reißen können und ich zähle nicht dazu. Und jeder kennt diese eine Person im Team, die einfach nur ihr Ding durchzieht, ohne Rücksicht auf Verluste. Diese Menschen regen einen auf, diese Menschen machen das Spiel kaputt, diese Menschen haben einen fest reservierten Platz mit Namensschildchen in der Hölle. Dieser Mensch bin ich. Und ich mag es.

Henne: Final Fantasy VII: Dirge of Cerberus

Oh Boi, wo fängt man bei sonem Titel an. Kurzum: Ich fands geil. Ich fand Vincent in seinem Badass-Klauen-Mantel-Look geil, ich fand Pistolen geil, ich fand Magie geil. Was Freunde und vorallem eingefleischte Fans der Hauptreihe alles andere als geil fanden. Ich finde, so Fantasy Charakte wie die von Square, die immer wieder durch riesige Welten laufen und dabei in rundenbasierten Kämpfen überleben, die haben auch mal ne Auszeit verdient. Gut, Auszeit heißt bei Dirge of Cerberus “Hier Vincent, nimm diese Waffen, renn durch die Welt und baller auf alles, was nich freundlich aussieht.” Und eine Minigun gab’s auch. In einem Final Fantasy-Spiel. Und ja, auch den fand ich geil!

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