0 Kommentare

30 Days Video Game Challenge: Tag 24 – Liebstes Retrogame

von am 24. April 2017
 

Lesezeit: 3 MinutenTag 24 der 30 Days of Video Game Challenge widmet sich unserem liebsten Retrogame. Nennt uns doch auch eure Antworten auf diese Frage in den Kommentaren. Hier findet ihr alle Beiträge zur Challenge.

Daniel: Rollercoaster Tycoon 2

Ich weiß, das kommt jetzt ziemlich unerwartet, aber es stimmt. Mein Bruder und ich haben dieses Game geliebt. Und ich, für meinen Teil, finde es immer noch großartig. Nicht mal so sehr, weil man abgefahrene Achterbahnen bauen kann, sondern weil man ein unglaubliches Arsenal an Mögichkeiten hat, einen wirklich tollen und einzigartigen Freizeitpark zu gestalten. Ein bißchen Wirtschafts-Simulation hier, ein wenig kreativer Baukasten da. Und ganz nebenbei diese einzigartige Soundkulisse, aus Fahrgeschäften, fröhlichen und jauchzenden “Menschen”… und wenn man ein wenig weiter rauszoomt, hört man noch ein paar Enten quaken und fliegengelassene Luftballons treiben im Wind. Damit könnte ich Stunden verbringen!

André: Banjo-Tooie

Eine Spieleserie, die ich als Kind geliebt hab – und das obwohl ich den ersten Teil nicht einmal spielte – war Banjo-Kazooie. Die sympathischen Figuren aus dem Hause Rare haben meine Kindheit mit Humor und tollem Gameplay verbessert. Es ist eine Schande, dass ich den ersten Teil nie gespielt hab. Umso mehr freue ich mich aber auf den geistigen Nachfolger Yooka-Laylee, der schon jetzt vor “Rare-Nostalgie” nur so platzt.

Sophia: Mario Kart 64

Es gibt kein Mario-Spiel, dass ich mehr liebe als Mario Kart 64. Etliche Stunden habe ich in dem Spiel gegen meinen Vater verbracht. Lustiger Weise habe ich es nie auf dem originalen N64 gespielt, sondern erst als Download-Titel auf der Wii. Dennoch kann ich einige schöne Erinnerungen mit dem Spiel teilen, bei denen ich einfach nur glücklich war und die Zeit als Kind auf der Couch meines Vaters genossen habe.

Lu: Crash Bandicoot 3: Warped

Ich hoffe mal, dass 1998 Retro genug ist…
Crash Bandicoot 3: Warped war damals auf meiner PSone ein absoluter Dauerbrenner und eines der ersten Spiele, bei dem ich die Ambition hatte ALLES freizuschalten. Es fällt mir bis heute schwer ein Genre für dieses Spiel festzulegen, da es so einzigartig ist. Ein 2,5/3D-Jump’n’Run mit Schlauchleveln vielleicht? Dazu konnte man auf Motorrädern und Tigern umher rasen, wurde von der klassischen Indiana Jones-Felskugel gejagt und konnte eine Bazooka freischalten, die Äpfel verschießt. Game of the Century.

Miene: Yoshi’s Island

Yoshi’s Island auf der Super Nintendo ist mit Abstand mein liebstes Mario-Spiel, auch wenn ich nicht der größte Fan des Platformer-Genres bin. Dieses Spiel verbinde ich mit sehr vielen schönen Familien-Momenten aus meiner Kindheit, in der die Welt noch unbeschwert war, und das einzige wovor man Angst hatte Bowser im letzten Level war, und nicht die Rechnungen im Briefkasten.

Chucky: The Legend of Zelda: A Link to the Past

Ich persönlich verstehe den ganzen Retro-Kult nicht. Natürlich schwingt viel Nostalgie mit, wenn man ein Game aus der eigenen Kindheit anschmeißt, nachdem man beherzt in die Cartridge des bevorzugten Systems gepustet hat. Allerdings folgt bei mir oft Ernüchterung, wenn ich merke, dass eine enorme Zahl an Retrospielen einfach nicht gut gealtert ist. Wie konnten Menschen früher auf diesen verdammten Gamepads wirklich Fatalities in Mortal Kombat über die Bühne bringen? Wie frustrierend Mega Man war! Und ganz ehrlich? Das original Doom sieht scheiße aus! 90% der klassischen 8-Bit/16-Bit Titel würde ich trotz Nostalgie vermutlich nie wieder anfassen. Aber The Legend of Zelda: A Link to the Past stellt eine der Ausnahmen dar. Selbst für heutige Gaming-Standards ist das Abenteuer rund um Link und Hyrule ein geniales Game. Man könnte den Titel heute noch exakt so als Indie-Game veröffentlichen und es würde Spielen wie Braid, The Binding of Isaac oder Limbo die Schamesröte ins Gesicht treiben.

Amor: The Legend of Zelda: A Link to the Past

Als Nintendo-Kind fällt meine Wahl da ganz klar auf The Legend of Zelda: A Link to the Past. Es war der erste Zelda-Titel, den ich gespielt habe und ist trotz Ocarina of Time oder Wind Waker mein absoluter Favorit geblieben. Die Story, die Grafikpracht und der Soundtrack – einer der ersten Titel, bei dem die Musik mit einem Orchester aufgenommen und dann digitalisiert wurde – waren für ein Spiel aus dem Jahre 1992 einfach revolutionär. Ein zeitloses Abenteuer, was einfach nicht altert, egal wie oft man es spielt und von einer unerwarteten Tiefe: erst beim letzten Durchspielen hab ich einen Geheimgang in einem Dungeon entdeckt, welcher mir in den letzten zwanzig Jahren nicht aufgefallen ist. Schon beim Schreiben dieser Zeilen hab ich wieder das Bedürfnis, das SNES anzuschmeißen.

Sei der Erste, der kommentiert!
 
Kommentiere »

 

Du musst eingeloggt sein zum kommentieren