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30 Days Video Game Challenge: Tag 18 – Liebster Protagonist

von am 18. April 2017
 

Lesezeit: 3 MinutenTag 18 der 30 Days of Video Game Challenge widmet sich unserem liebsten Protagonisten. Nennt uns doch auch eure Antworten auf diese Frage in den Kommentaren. Hier findet ihr alle Beiträge zur Challenge.

Daniel: Master Chief (Halo)

Ich gebe zu, dass ich in die Halo-Reihe erst mit Halo 3 eingestiegen bin, aber Leute… ganz ehrlich! Was für eine knallharte – wenn auch genetisch manipulierte – Sau ist bitte der Master Chief? Gefühlt misst der Typ einfach mal 2,30m und hat eine Physis, wie ein Klingone auf Extasy, an dessen Hoden eine Autobatterie angeschlossen wurde. Und er ist der Inbegriff des lonesome Rangers. Ein einsamer Wolf, der durch die Steppe… pardon den Weltraum streift und eine Gegnerwelle nach der anderen wegballert. Und ich glaube, er ist mit Samus Aran (Metroid) verwandt, meiner Lieblings-Protagonistin. Man stelle sich vor, die beiden würden sich im Außeneinsatz mal begegnen… Die wären perfekt für einander geschaffen. Und ihre Kinder wären die ultimativen Killerkids…

André: Marcus Holloway (Watch_Dogs 2)

Eigentlich wollte ich erst Ezio Auditore nehmen, aber da er schon meine Lieblingsfigur ist, will ich hier Mal etwas Abwechslung in die Sache bringen. Natürlich hätte ich bei liebster Protagonist auch noch viele andere Charaktere wählen kommen, immerhin kommt da viel infrage, aber Marcus Holloway, aus Watch_Dogs 2 kam mir irgendwie als erstes in Erinnerung. Der junge, dynamische Hipsterhacker aus der Bay Area war einfach ein cooler Dude. Ich folgte gerne seiner Story und hatte Spaß ihm über die Schulter zu gucken. Auch hat er einen ziemlich guten Musikgeschmack. Wenn das mal nichts ist, weiß ich auch nicht.

Sophia: Sebastian Castellano (The Evil Within)

Verdammt, hätte ich das mal vorher gewusst, bevor ich Zidane Tribal als liebste Videospielfigur wählte! Aber egal, nun habe ich Platz einen weiteren Liebling zu nennen, nämlich Sebastian Castellano aus The Evil Within. Wie ihm im gesamten Spiel über mitgespielt wird, da kann man nur eine gewisse Sympathie und Mitgefühl für ihn aufbauen. Ich wüsste zu gern, wie es ihm nach den Erlebnissen in TEW ergangen ist… Hoffentlich kommt bald ein zweiter Teil.

Lu: Ellie (The Last of Us)

Ellie macht während der Spielzeit von The Last of Us eine fantastische Charakterentwicklung durch. Sie wird zunächst als lästiges “Transportgut” einer Eskort-Mission eingeführt, dass Joel und dem Spieler vor allem auf die Nerven geht. Mit fortschreitender Spielzeit wird Ellie aber immer mehr ein Charakter der ebenbürtig mit Joel interagiert. Gegen Ende tauschen die beiden sogar die anfänglichen Rollen und das initiale Gefühl einer aufgezwungenen Notwendigkeit weicht einem starken, grandios charakterisierten Mädchen.

Miene: Cloud Strife (Final Fantasy VII)

Es tut mir leid, ich MUSS an der Stelle einfach Cloud Strife aus meinem Lieblingsspiel Final Fantasy VII nehmen, und gleichzeitig an der Stelle ein Missverständnis über ihn aufklären. Cloud hat den Ruf, ein düsterer Emo-Boy zu sein, der nie Gefühle zeigt und dem alles egal ist. Außerhalb des Hauptspieles wird er leider auch oft genau so dargestellt, doch im originalen Final Fantasy VII ist er mutig, steht für seine Freunde ein, beschützt sie und ist sogar manchmal etwas albern und ungewollt witzig. Er scheut sich außerdem nicht davor, seine Gefühle oder Unsicherheiten preiszugeben. Dazu kommt, dass er dem Spiel einen extrem interessanten psychologischen Faktor beiträgt, auf den ich aus Spoilergründen nicht weiter eingehen möchte. Außerdem ist er einfach verdammt cool und hat ein riesiges Schwert. So.

Chucky: Solid Snake (Metal Gear Solid)

Solid Snake ist einfach knallhart. Der Kerl erledigt einige Missionen als Soldat, kämpft gegen seinen besten Freund in einem Minenfeld, tötet seinen Erzeuger, der in einem riesigen Nuklearroboter sitzt und setzt sich dann zur Ruhe, um Schlittenhunde in Alaska zu trainieren. Dann wird er wieder zurückgeholt, weil sein genetischer Zwilling einen neuen Nuklearroboter baut. Er infiltriert die Basis, bekämpft einen Panzer nur mit Schrapnellgranaten bewaffnet, holt einen Hind-D Kampfhelikopter aus der Luft, prügelt sich mit einem Cyborg-Ninja, besiegt einen Psychokinese-Freak und eine Meisterscharfschützin in einem Schneesturm! Danach schießt er den Nuklearroboter zu Schrott und liefert sich einen Faustkampf auf den Überresten von dem Ding, oben ohne gegen seinen Zwilling! Und wenn dazwischen Zeit bleibt, droppt er hier und da coole Sprüche darüber, wie schrecklich Krieg ist. Viel cooler kann ein Protagonist kaum werden.

Amor: Max Payne

Hm, ich dachte „bester Charakter“ = „bester Protagonist“. Daher kann ich wieder nur auf den zweiten Tag verweisen und meinen liebsten depressiven Helden Max Payne anführen. Ohne noch mehr auf ihn einzugehen, empfehle ich jedem hier, seine drei Spiele (nochmal) durchzuspielen. Jeder einzelne Teil davon ist seine Zeit wert. Habt ihr Kinder euch außerdem mal gefragt, wer diese Bullet Time erfunden hat?

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