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Pixelfrauen: Der Frauenplausch Folge 16 – Big Heat Theory

von am 5. Juli 2015
 

Die Pixelfrauen melden sich nach längerer Pause wieder zurück und plaudern heute über Mobile Games und regen sich über die Kommerzialisierung des Nerdtums auf. Ab in die Badewanne voller Eiswasser mit euch und viel Spaß mit der Sommerausgabe der Pixelfrauen!

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Kommentare
 
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  • MonkeyHead
    7. Juli 2015 at 08:51

    Erstmal schön das es endlich mit den Pixelfrauen weitergeht. Bald seid ihr ja endlich Erwachsen 🙂

    Doch ich muss sagen, ich verstehe euer Problem nicht. Was ist so schlimm an der Kommerzialisierung des Nerdtums? Greift es euch persönlich an? Nein! So ist es nunmal, dass alles wirtschaftlich genutzt wird, was eine gewisse Masse anspricht. Nicht ohne Grund sind die Marvel-Filme (um nur ein Beispiel zu nennen) immer Kassenschlager. Ob davon alle Comicleser sind, kann doch dabei vollkommen egal sein. Ich bin es auch nicht. Es ist doch vollkommen egal, ob die Menschen Gamer sind oder nur Casualgamer. Hauptsache die Menschen spielen und Zocken rückt noch weiter in die Mitte der Gesellschaft. Damit ist doch am Ende mehr gedient. Big Bang Theory ist Scheiße. Ja da gebe ich euch Recht. Der größte Rotz. Deswegen gucke ich es nicht. Ich akzeptiere aber diejenigen die damit Spaß haben. Ob dadurch ein falsches Bild entsteht? Vielleicht. Doch mit solchen Menschen gebe ich mich dann auch nicht ab, wenn sie stur bei diesem Bild bleiben. Oder sie sehen irgendwann, dass es auch noch andere “Versionen” gibt. Was soll denn immer dieses Elitärgetue? Also ich hab ja schon den Comic gelesen. Ich bin ein besserer Mensch als du. Also du bist kein Gamer, denn du kennst ja noch nicht mal das C64. Das ist doch totaler Blödsinn. Sollen sie doch bei elbenwald bestellen oder sonstwelche Popkulturellen Nerdthemen befeuern. Es zwingt euch keiner dabei mitzumachen. Also einfach mal alle ganz ruhig bleiben. 🙂

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  • Erunaenia
    9. Juli 2015 at 13:58

    Mir ist es egal, wer sich nun als Nerd bezeichnet oder nicht. Ich hab allerdings generell ein Problem mit dem Wort “Nerd” und dass es im “hippen” Sinne zu sehr missbraucht wird. Ich mag das Wort einfach nicht, weil es eine Schublade aufmacht, die nicht notwendig ist. Niemand rennt durch die Gegend und sagt “Oh mein Gott, ich bin ja so ein Cineast”, niemand rennt rum und sagt “Oh mein Gott, ich bin ja so eine Leseratte”. Das ist bei “Nerds” manchmal anders. Diese ganze Begrifflichkeit ist es, was ich nicht mag. Jeder hat Hobbies und MonkeyHead hat komplett recht: wenn jemand Marvel Filme mag oder Casual games, dann ist das okay. Es ist nicht mal schlecht, weil es vielleicht dem ein oder anderen sogar Comics naeher bringt und Videospiele einen neuen Markt eroeffnet. Ich wuerde mich auch niemals als Gamer darstellen, weil es einfach nur ein ganz normales Hobby ist, genauso wie andere Hobbies auch.

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  • 9. Juli 2015 at 16:08

    Ich glaube, was mich persönlich nervt ist der gleiche Effekt, wie, wenn Bands, die man von der ersten Minute unterstützt und kennt, berühmt werden. Natürlich freust du dich für sie, aber irgendwie werde ich eifersüchtig. Sinnlos, ich weiß, aber emotional nicht immer einfach ;o) Wenn dann ein Mädel mit mir ins Gespräch kommt und ich sie auf ihr cooles Deadpool-Tshirt anspreche, dann darf es mich ruhig anfressen, dass sie zugibt, keine Ahnung zu haben, wer das ist und eigentlich nur Nerd-Klamotten mag. Dieser Trend hat natürlich in manchen Fällen den Effekt, Leuten unser Hobby näher zu bringen. Aber ich habe im Schnitt eher frustrierende Momente erlebt und bin daher froh, wenn ich in naher Zukunft nicht mehr auf diese Verkleidung hereinfallen muss.

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  • 10. Juli 2015 at 07:54

    Nun ja. Ich habe mich da ja in der Diskussion etwas zurückgenommen, weil ich nicht immer alles ganz nachvollziehen konnte (vielleicht weil ich einfach schon immer in der Parallelwelt gelebt habe von der Caro da spricht und ich auch von Leuten umgeben bin die ähnlich ticken wie ich, oder zumindest ähnliche Interessen und Vorlieben haben). Ich persönlich finde das Wort Nerd auch eigentlich gar nicht so negativ und wenn mich einer Nerd nennt dann zucke ich im schlimmsten Fall mit den Schultern während ich im Stillen vermutlich zustimme (ich bin vielleicht auch einfach… naja, ein wenig anders :)). Und klar, man macht da theoretisch diese Unterscheidung zwischen Nerd und Geek, die ich aber einfach nicht sehe. Klar, der eine ist eher “wissenschaftlicher”, aber wenn man nur genau genug hinschaut ist alles eine “Wissenschaft”.
    Und es ist ja auch so: wir sind alle mehr als nur ein wenig schrullig bei uns im Lab. Leute die da zum ersten Mal neu dazukommen und dann unsere Gespräche während der Mittagspause etc. (oder auch gern mal während wir was über die Arbeit diskutieren) mitbekommen die sind in der Regel einfach etwas überfordert und können den sich ihnen entgegenstellenden Wahnsinn erst einmal nicht fassen (in einem unserer Büros gibt es mehr als ein Dutzend Minions, einen von der Deckenlampe baumelnden Lemming und unter anderem, neben einem Raving Rabbit, einen tanzenden Pinguin der singt er wäre gern ein Gummibär; exzentrisch und schräg sind Worte die wir hier mit stolz tragen :). Was wir vermutlich als Abwechslung zum extrem konzentrierten Arbeiten im Labor benötigen. Vielleicht fällt nach dieser Schilderung schon auf: nicht nur Physiker sind manchmal etwas anders, aber ihr wisst ja wie das mit den toten Pferden ist. Ich denke jeder der nur lang genug an der Uni arbeitet wird irgendwann… schrullig. Ich glaube das liegt an dem Verwaltungsirrsinn. Wir nennen es auch liebevoll “Das Haus das Verrückte macht”. Mit der in meinen Augen verunglimpfenden Darstellung aus Big Bang Theorie hat das aber immer noch nichts zu tun.
    Und ich gebe zu: ich habe schon auch so Klischée-Nerd-Momente wo mich selbst meine Freunde – die das ja gewohnt sein sollten bzw. ja auch nicht viel besser sind je nach Thema – mit hochgezogenen Augenbrauen anschauen (meist wenn ich gerade wieder mal einen Erklärbar-Redeschwall über X-Men oder Videospiele oder so hinter mir habe… wenn mich ein Thema begeistert dann, uh schweife ich gern ab). Whatevs.
    Im Endeffekt finde ich das jeder der nur entsprechend enthusiastisch über etwas ist, so ein Bisschen ein Nerd ist. Und es kann sich auch jeder Nerd nennen der das möchte – genauso wie sich jeder als Gamer bezeichnen kann auch wenn der vielleicht nur einmal im Jahr eine Stunde Siedler von Catan auf seinem Tablet spielt. Das lässt mich irgendwie relativ kalt. Ich finde es allerdings schon bedauerlich dass natürlich Firmen jetzt anfangen sowas als CashCow zu benutzen und Accessoires und dergleichen, nur weil’s halt grad hip ist, besonder teuer verkaufen (aber so funktioniert die Welt halt, Angebot und Nachfrage und so). Andererseits erleichtert das auch die Anschaffung solcher Dinge ungemein, von daher… hat das ja auch eine gute Seite.
    Außerdem: https://www.youtube.com/watch?v=jFhgupR565Q :).

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  • 12. Mai 2016 at 14:55

    Gestern erst die Folge gehört – und man möchte immer bei euch mitreden. Daher erstmal ein großes Lob dafür, dass ihr super sympathisch seid, die Themenwahl und die dann vertretenen Positionen immer für reichlich Gesprächsstoff innerhalb eures Podcasts, aber auch am anderen Ende der Leitung, sorgen.

    Zum Thema Mobile Gaming und tatsächlich auch zum Thema Nerd-Kommerz haben wir von den Multimaniacs auch unseren Senf dazu gegeben. Ist Mobile Gaming auf dem Handy schon Gaming? Wir fanden ja, es gibt keine Mindestanforderung an Können, Gametiefe usw. Natürlich sollte man mit der Begrifflichkeit Gamer genauso vorsichtig umgehen wie mit Geek oder Nerd.

    Da sind wir also auch bei Punkt zwei eures Casts, der mich ein wenig betrübt hat. Eure Position war sehr verbissen und tendierte zu Elitarismus, wie ich finde. Natürlich verhält es sich mit dem Nerdtum und Mainstream”nerds” ein bisschen so wie mit Metalhörern und “Rockhörern” (“Ich hör ja so rockiges!”).

    The Big Bang Theory ist tatsächlich eine prima Gesprächsgrundlage für die Vermainstreamisierung des Nerdismus (Klingt wie ein Titel ner Diplomarbeit). Einerseits werden dort einfachmal sämtliche Universen, Theorien, Klischees und Aspekte einer Definition Nerd zusammengeworfen. Oft nur um Kilometerbreite am Ziel vorbei, manchmal fast schon semiauthentisch. Doch hat diese Sendung nicht nur negatives gebracht. Ein allgemeines Verständnis bzw. eine allgemeine Akzeptanz von Nerds ist nämlich auch ein Resultat der Serie. Plötzlich sind die grauen Mäuse exotische Wesen, die man bestaunt und nicht nur auslacht.

    Filme wie Pixels (habe ihn nicht gesehen weil ich mir schon dachte er wird mies) haben ein ganz dickes Problem, wie ihr auch schon angemerkt habt: sie bedienen die breite Masse mit Inhalten, die ein geringer Prozentsatz zu schätzen wüsste, das aber mit Mitteln, die die breite Masse möchte. Kurzum falscher Inhalt für falsche Leute.

    Was aber ist nun falsch daran, Nerdismus in die breite Masse zu tragen? Nichts. Die, die es nicht verstehen, verstehen es einfach nicht. Die, die sich dafür interessieren würden, bekommen aber die Möglichkeit „reinzuschnuppern“

    Die Kommerzialisierung von Nerdkram – bitte Mädels! Transformer und He-Man sind Trickfilmreihen, die einzig und allein dafür entstanden sind, um Spielzeugfiguren zu verkaufen, die man ansonsten nicht anständig vermarkten konnte. George Lucas behielt die Merchandise-Lizenzen für Star Wars, weil die Studios sich keinen Erfolg versprachen und schon in den 70ern gab es Star Wars Zahnpasta, Star Wars Schlüpfer, Star Wars Bügelbilder und jeden Scheiß – genau wie heute. Klar ärgert man sich dann über solche Figuren wie Jar Jar, der einfach nur ein „haha lustig, kauf!“-Objekt ist. Doch warum soll man nicht die Möglichkeit nutzen, einen Abstecher in die H&M Abteilung mit den „coolen Shirts für die Nerds und Rocker“ zu machen, wenn man sich mit dem Kram auskennt? Ich freu mich über meine Star Wars, Marvel und Batman Klamotten aus Discountern, „Mode“häusern und anderen Lädchen, ich bin froh, dass ich mir heute überall sowas kaufen kann. Ihr müsst eventuell auch sehen, dass sich die Möglichkeiten der Vermarktung genauso weiterentwickelt haben – früher war es Bockschwer, sich einen Anime aus Japan zu organisieren, oder irgendwelchen Shit aus den Staaten. Heute baller ich über die Tastatur, klicke auf „bestellen“ und warte ein paar Tage und da hab ichs.

    Was dieser lange Text nun soll: schaut nur auch mal von einer anderen Seite drauf, eine etwas tolerantere Herangehensweise hätte der an sich sehr informativen, lustigen und interessanten Episode Pixelfrauen noch mal eine Portion „NICE!“ zusätzlich geschenkt. 🙂

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  • AlmightyPhi
    12. Mai 2016 at 16:49

    Danke für dein Feedback, Sascha 🙂

    Auch momentan bin ich was Gaming betrifft hauptsächlich nur auf dem Handy unterwegs. Während ich noch auf meine Favoriten in diesem geladenem Monat warte, habe ich mir Final Fantasy I aufs Handy geladen. In dem Sinne wird das Smartphone in dem Moment ja auch nur zu einem Handheld, ich konnte locker mehrere Stunden am Handy zocken, während auf dem Fernseher Serien oder Filme liefen 😀

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