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PIXELFRAUEN Folge 9: Branchenethik

von am 10. September 2017
 

Es war mal wieder so weit, die Videospielbranche fand sich zum jährlichen Treffen in Köln zusammen: die gamescom 2017 ! Sie ist förmlich an uns vorbeigerauscht und hat uns mit vielen Eindrücken und Diskussionsmaterial hinterlassen. Während Sophia und Miene selbst vor Ort waren, haben Laura und Caro die Zuhause-Front gehalten. Nichtsdestotrotz haben sich die Pixelfrauen mal wieder zusammengesetzt und sich aus aktuellem Anlass ein wenig über die Videospielbranche und ihre Ethik- und Moralvorstellungen unterhalten. Ist es unprofessionell Presse-Goodies zu verlosen, oder sogar zu verkaufen? Betrachte ich Spiel und Entwickler unabhängig voneinander, selbst wenn sie nicht meinen moralischen Vorstellungen entsprechen? Unsere Meinungen zu diesen Fragen und mehr findet ihr in der neunten Folge der Pixelfrauen!

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Kommentare
 
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  • MonkeyHead
    10. September 2017 at 15:55

    Zunächst einmal. Wieder eine sehr schöne Folge Pixelfrauen. Wo nun endlich mal die wirklich wichtigen Fragen gestellt wurde. Hund oder Katze? Igel oder Otter? 😀

    Ich bin ja ein reiner Konsument von Gaming-Inhalten. Seien es Spiele an sich oder auch Berichterstattungen über die Welt der Spiele. Deswegen bin ich natürlich nicht so in den Gegebenheiten drin, wie im Detail der Umgang zwischen Branche und Presse (allgemein gefasst) vonstatten geht.
    Jedoch herrscht bei mir oft der Eindruck, dass gerade in der Gamingbranche die kritische Distanz fehlt. Krass formuliert würde ich sagen, dass der ganze Kosmos ja in einer gewissen Weise auch etwas inzestuöses hat. Leute spielen, sie stellen sich vor damit ihr Geld zu verdienen. Sie knüpfen schon vorher Kontakte, schließen Freundschaften und gehen entweder in die journalistische Richtung oder in Richtung, Entwicklung, Programmierung, Marketing und dergleichen. Die Kontakte sind jedoch immer noch da. Und ich will das auch niemandem Vorwerfen oder eine allgemeine Schuld aussprechen, aber ich denke mir, dass das durchaus zum Problem werden kann, wenn es um eine Bewertung der Spiele geht.
    Jetzt wird man mir sicher Vorhalten, dass es das auch in anderen Bereichen gibt, wenn nicht in allen und da widerspreche ich auch nicht. Doch gerade in der heutigen Zeit, wo sich jeder mit Leichtigkeit eine Internetpräsenz aufbauen kann, mit Twitter, Youtube, Blog und dergleichen, wird das Problem nochmal erheblich größer, weil dann die journalistische Sorgfaltspflicht fehlt.
    Viele Wissen es einfach vielleicht auch nicht besser. Sie freuen sich einfach, wenn der Publisher sie mit einem Muster bedenkt und wenn daran eine Bedingung geknüpft ist, dann ist das nur Recht und billig. Das daran jedoch Hintergedanken geknüpft sind, wird dabei nicht beachtet und der Prozess schadet am Ende besonders denen, denen es wichtig ist auf eine gute journalistische Arbeit zu achten.

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