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Facebook-Games – Warum wir sie bald testen!

von am 4. Juni 2009
 

Lesezeit: 2 Minuten“Social Networks sind ein Segen,” sagt der eine. “Social Networks sind ein Fluch,” sagen andere. Trotzdem benutzt sie jeder. Egal ob StudiVZ, MeinVZ, facebook, WerKenntWen, MySpace, xing, Lokalisten und wie sie nicht alle heißen… Irgendwie kennt man überall jemanden. Und nicht selten ist man sowieso in den meisten Netzwerken vertreten.
Ein Netzwerk jedoch hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber all den anderen: Spiele!
Die Rede ist natürlich von Facebook, was mit seiner Interaktivität ganz neue Dimensionen des virtuellen Wettkampfes hervorbringt.

Irgendjemand aus dem Netzwerk-Bekanntenkreis spielt über Facebook ein Spiel. Er erreicht einen gut klingenden Highscore und kann diesen direkt nach dem Spiel seinem Netzwerk mitteilen.
Der virtuelle “Schwanzvergleich” beginnt.

“Wow, der Peter hat zwei Millionen Punkte bei diesem Spiel XYZ gemacht und ‘ne Medaillie verdient. Das muss ich auch mal ausprobieren.”

Er spielt XYZ.
Auch dieser Spieler teilt seinem Netzwerkt seinen Highscore mit einem einzigen Klick mit.
Vielleicht hat er auch noch einen flotten Spruch auf den Lippen!
Jetzt haben es ja schon zwei Leute, die sich direkt oder indirekt kennen, das Spiel XYZ gespielt.
“Dann muss das Spiel gut sein,” denken nun die Freunde und Bekannten.

Jetzt spielt jeder XYZ und ehe man sich versieht ist der Kampf um die XYZ-Krone voll im Gange. Schließlich funktioniert das Highscore- und Belohnungssystem schon wesentlich länger, als es “Achievements” und “Trophies” gibt.

10 Mio.
23 Mio.
27 Mio.
43 Mio.

Jeden Tag wird die Messlatte ein Stückchen höher gelegt. Jeden Tag kommen neue Mitspieler dazu und schaukeln sich gegenseitig mit neuen Highscores in ungeahnte Höhen.

Für gewöhnlich hält so eine Welle der Begeisterung für mehrere Wochen an.
Männlein und Weiblein zocken gratis um die Wette, immer auf Highscore-Jagd, oder im Kampf um die nächste Medaillie für eine besondere Punktehürde.
Den Höhepunkt des Spielfiebers erreichen Facebook-Spiele a la Bejeweled Blitz binnen zwei bis drei Wochen.
Dann verlieren die nicht so erfolgreichen und die Durchschnittsspieler die Lust.
Übrig bleiben nur die Hartgesottenen und besonders erfolgreichen Punktejäger.
Dann kehrt Ruhe ein.

Bis das nächste Spiel kommt !

In Zukunft werden wir genau diese Spiele genauer unter die Lupe nehmen. Denn diese Spiele haben ein paar Dinge gemeinsam: sie sind gratis, einfach zu verstehen und machen tierisch viel Spaß!

Kommentare
 
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  • 6. Juni 2009 at 12:05

    Guter Artikel. Ich habe mich jetzt auch mal bei facebook angemeldet, was ich schon lange vorhatte. Bejeweled Blitz hab ich auch mal direkt ausprobiert. Gefällt mir sehr gut. Ich freue mich schon darauf, welche Spiele demnächst vorgestellt werden.


  • 8. Juni 2009 at 17:37

    Ich finde die Spiele sind kein Grund sich in einem Social Network anzumelden, sondern nur ein weiterer versuch Nutzer zu fangen. Nutzer, die dem Betreiber Geld bringen, sei es durch Werbung in welcher art auch immer oder gar durch den Verkauf von Daten. Gerade bei Facebook gab es unlängst einen Fall in dem eine Mitarbeiterin entlassen wurde, weil sie trotz Krankmeldung im Social Network aktiv war (nachzulesen in der Financial Times: http://www.ftd.de/lifestyle/outofoffice/:Out-of-Office-Soziales-Petzwerk/506068.html). Jemand, der sowieso dort aktiv ist, wird sich natürlich über die Spiele freuen, aber wer das nicht nicht tut, kann genauso gut auf einer der Millionen Flashgamesseiten mitspielen. Das angesprochene Bejeweled ist nun wirklich nichts außergewöhnliches. Für mich persönlich heißt es jedenfalls weiterhin “Social Network – Nein danke!”.


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