Lesezeit: < 1 MinuteSchon komisch… Schauen wir doch mal bei Amazon.de vorbei: dort kostet ein aktueller Nintendo Handheld im Schnitt zwischen 125 und 150 Euro. Der neue Handheld 3DS wird Ende März in den USA für 250 Dollar in den Handel kommen. Bei uns werden es aller Wahrscheinlichkeit nach 250 Euro. Angesichts solcher Summen stöhnt die Zockergemeinde gewaltig. Und auch die Analysten sind skeptisch ob Nintendo an diesem Preis viel Freude haben wird.
Das Medienecho auf den 3DS könnte besser kaum sein. Unkenrufe, wie zur Vorstellung des DS seinerzeit dürfte Nintendo in diesen Tagen kaum erhalten. Und doch ist die Stimmung bei namhaften Branchenanalysten eher verhalten. Das liegt weniger daran, dass der Handheld vielleicht nicht ihren Qualitätsansprüchen gerecht wird, sondern vielmehr am Preis der Hardware.
Überraschender Weise sehen die Kenner des Marktes in eine etwas andere Richtung, als der Endverbraucher. Michael Pachter, von Wedbush Morgan Securities zum Beispiel ist der Meinung, dass Nintendo den Preis viel zu niedrig ansetze:
“Ich bin beeindruckt, dass sie sich trauen, 3DS für 249 Dollar anzubieten. Ich denke, das wird Nintendo noch bereuen. 3DS wird schnell ausverkauft sein und Nintendo lässt zu diesem Preis das Geld auf der Straße liegen.”
Pachter ist alles andere, als ein unbeschriebenes Blatt. Er ist ein ziemlich einflussreicher US-Analyst und versteht sein Handwerk:
“Problematisch ist, dass die Kunden 2011 nie ein 3DS im Handel sehen werden. Das Gerät wird dauerhaft ausverkauft sein.”
Und Pachter ist längst nicht der Einzige, der so denkt. Billy Pidgeon von M2 Research.
“Ich bin von einem höheren Preis ausgegangen – 249 ist wirklich gut.”









Es ist ein Nintendo Produkt. Es wird sich wie geschnitten Brot verkaufen. Ob für 150 €, für 250 € oder 300 €.
Bin mir auch ziemlich sicher das der 3DS sich problemlos verkaufen wird. Und zur Not wird der Preis halt ein wenig runter geschraubt. Mich würde ja mal interessieren wie viel die PSP und der DS damals zu ihrem Release gekostet haben