PlayStation 3 angeblich gehackt – Sony untersucht den Fall
Lesezeit: 2 MinutenWenn die aktuellen Berichte über den Hacker George Hotz der Wahrheit entsprechen, dass ist der Nimbus, dass die PS3 nicht zu hacken ist Geschichte. Und damit steht Sony nun vor dem gleichen Problem, wie Microsoft und Nintendo: eine Flut von raubkopierten Spielen! Klar, dass Sony diese Meldung sofort veranlasst hat zu handeln. Der Fall wird eingehend untersucht. Was aber ist dran an dem Gerücht und welche Auswirkung hat das auf die Branche?
Bisher hat sich die PS3 wirklich tapfer geschlagen. Seit ihrem Launch im November 2006 konnte sie sich gegen eine Armee von Jailbreakern und Hackern erwehren. Nun aber scheint auch die letzte der aktuellen Heimkonsolen gehackt worden zu sein.
George Hotz schreibt dazu auf seinem Blog:
“Ich habe Zugang zu Lese-/Schreibrechten der gesamten System Memory, und HV Level Zugang zum Prozessor. Mit anderen Worten: Ich habe die PS3 gehackt.”
Die Sony‘s Reaktion folgte auf dem Fuße:
“Wir untersuchen den Bericht und werden die Situation klären, sobald wir mehr Informationen erhalten haben.”
George Hotz ist in der Technik-Szene kein Unbekannter. Er hatte unter anderem seiner Zeit als erster das iPhone 2G gehackt. Die Konsequenzen – wenn ihm tatsächlich ein Hack gelungen wäre – würde Sony deutlich zu spüren bekommen. Denn anders, als für die Xbox 360 und die Wii, gibt es derzeit keine Raubkopien von Spielen. Das wirkt sich natürlich auf die Verkaufszahlen bei der Software aus. Besonders illegale Kopien von PS3-Exklusiv-Titeln werden bei einem reproduzierbaren Hack recht bald im Netz zu finden sein und könnten den Erfolg von PS3-Exklusivtiteln wie God of War III und Gran Turismo 5 schwächen.
Nach eigener Aussage habe Hotz die PS3 die er gehackt hat, vor ein einhalb Jahren bekommen. Insgesamt hätte es ihn 5 Arbeitswochen gekostet die Konsole “kleinzukriegen”. Er habe sehr simple Hardware, sehr clever zusammengebaut und ein Paket nicht so simpler Software vorgefunden.







