Lesezeit: < 1 MinuteDer Kopfschmerztabletten-Konsum bei Sony muss derzeit enorm sein. Nach dem Diebstahl von über 75 Millionen Kundendaten aus dem PlayStation Network und dem Musik- und Video-Portal Qriocity ist der Konzern dem Dauerfeuer durch die Medien ausgesetzt. Außerdem schiessen Politik, Anwälte und Staatsanwälte gerade auf den Elektronik-Giganten ein. Kein Wunder, dass da die Aktie an den Börsen ordentlich nachgibt.
In New York rutschte die Sony-Aktie am Mittwoch schon 2,55 Prozent ab. Trauriges Rekordminus verzeichneten die Börsianer in Frankfurt. Hier verlor Wertpapier im Mittwochshandel gigantische 6,98 Prozent.
An der Börse in Tokio verlor das Sony-Papier zwischenzeitlich sogar bis zu 4,8 Prozent seines Wertes. Selbst die leichte Erholung auf ein Minus von “nur noch” 4,48 Prozent konnte nicht verhindern, dass dieser Börsentag eine bittere Pille gewesen ist. Denn dieses Minus
bedeutet einen Wertverlust von umgerechnet rund 879 Millionen Euro innerhalb eines Tages.








