Ubisoft will bei Lizenzen sparen
Lesezeit: < 1 MinuteDer Film James Cameron’s Avatar ist der ganz große Abräumer bei den diesjährigen Golden Globes und damit ein heißer Kandidat für einige Oscars. Alle Welt überschlägt sich vor Begeisterung über den Film, aber einer gut gar nicht so zufrieden aus der Wäsche. Es ist Yves Guillemot, der Präsident von Ubisoft. 3,5 bis 5 Millionen Stück von James Cameron’s Avatar: The Game wollte er eigentlich bis Ende März verkaufen. Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus.
Bislang seien “nur” 2,5 Millionen Exemplare auf immerhin sechs Plattformen verkauft worden. Damit ist das Spiel kein Verlustgeschäft, allerdings auch nicht der geplante Goldesel. Und genau deshalb will Yves Guillemot sich in Zukunft das ganze Hin und Her mit den Lizenzen einfach sparen. Soll heißen, dass sich Ubisoft nicht länger in schwer einzuschätzende Lizenzen, wie sie bei Spielen zu Filmen fällig sind, investieren will.
Britische Medien zitieren den Ubisoft-Chef so:
“Unsere Strategie, unsere Topmarken stärker auszuwerten, lässt weniger Raum für Lizenzprodukte.”
Zwar wolle man auch in Zukunft in Lizenz-Titel investieren, allerdings sollen die Ausgaben in diesem Bereich deutlich gesenkt werden. Die Gelder sollen statt dessen in Ubisoft-eigene Marken, wie Splinter Cell oder Assassin’s Creed gesteckt werden.







