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Sony Computer Entertainment schließt Studio Liverpool

von am 22. August 2012
 

Lesezeit: < 1 MinuteNach 28 Jahren und unzähligen Hits schließt Sony Computer Entertainment sein Spiele-Entwickler Studio Liverpool. Alle laufenden Projekte der Spieleschmiede wurden gestrichen. Das Studio Liverpool war 1984 von Ian Hetherington und David Lawson als Psygnosis gegründet worden und hatte in den letzten 28 Jahren große Erfolge zu verbuchen gehabt. Unter anderem hat das im Liverpooler Wavertree Technology Park ansässige Unternehmen mit Blood Money (Amiga/ST/C64) früh für Aufsehen gesorgt.

1993 war Psygnosis von Sony aufgekauft worden und brachte mit der Rennspiel-Serie Wipeout, mit dem Shooter G-Police und der virtuellen Altmetall-Produktion Destruction Derby einige der erfolgreichsten Marken für die PlayStation-Konsolen hervor. Aktuell soll sich Studio Liverpool mit zwei Produktionen für die PlayStation 4 beschäftigt haben. Darunter ein neuer Teil der Wipeout-Serie und ein Spiel, dass der Splinter Cell-Reihe nicht ganz unähnlich hätte sein sollen.

Die Schließung des Studio Liverpool begründet Sony in einer Stellungnahme mit interner Qualitätskontrolle. Demnach werden alle Sony-eigenen Studios regelmäßig auf den Prüfstand gestellt, um wettbewerbfähig bleiben zu können. Die Überprüfung des Studios habe ergeben, dass die Qualität der zu erwartenden Produkte unter den Erwartungen lagen.

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