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Download Must-Have #04 – LostWinds [Wii]

von am 5. Mai 2010
 

Lesezeit: 3 MinutenNach drei Wochen Dominanz meines geschätzten Kollegen Keckman in dieser Artikel-Reihe, ist es nun an mir eines meiner absoluten Download-Highlights aus der Welt der Konsolen unter das wartende Volk zu bringen: Den WiiWare-Titel LostWinds aus der Feder von David Brabens Team Frontier Development. Dieser Launchtitel des WiiWare-Dienstes ist ein Jump’n’Run-Knobel-Adventure. Klingt komisch ist aber einfach toll!

Direkt zu Beginn verzaubert LostWinds mit einer sehr schönen und ruhigen Stimmung, die von Panflöten-Musik und wunderbar designten animierten Landschaften geschaffen wird. Das Spiel ist ein Genre-Mix und kombiniert Seitenansicht, sowie eine Hüpf-Passagen eines Jump’n’Runs mit würzigen Knobel-Elementen und dem Feeling eines Adventures.

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Der Spieler schlüpft in die Rolle des kleinen Jungen Toku, der eine – für seine Statur etwas zu groß geratene – Samurai-Rüstung trägt. Zu Beginn unserer Geschichte schläft Toku friedlich unter einem Baum. Geweckt wird er von einer Windböe, die der Spieler mit der Wii-Remote selber entstehen lässt. Einfach ein bißchen mit der Fernbedienung herumwedeln, schon gehorcht uns der Wind. Als Toku erwacht, ist er nicht mehr alleine. Der ihm freundlich gesinnte Windgeist Enril ist nun bei ihm. Er wird uns in ein Abenteuer mitnehmen, dass Toku nun für einige Zeit beschäftigen wird.

Denn der böse Geist Balasar ist seiner jahrhunderte langen Gefangenschaft entflohen und nun dabei die fernöstlich angehauchte Welt Mistralis zu erobern. Unsere Aufgabe ist es andere gute Geister zu finden und ihre verstreuten Erinnerungen zu sammeln, damit Balasar bezwungen werden kann.

Die Steuerung von LostWinds ist simpel. Toku wird mit dem Controll-Stick des Nunchuks bewegt, springen tut der Gute von ganz alleine, wenn er eine Klippe oder einen Vorsprung erreicht. Mit der Wii-Remote können wir Toku einen Schubser verpassen, der ihn nach vorne, oder auch in die Höhe wirbelt. Je weiter man in der Geschichte voranschreitet desto höher/weiter kann uns der Windstoß tragen. Außerdem können wir mit der Wii-Remote auch Steine durch die Luft fliegen lassen, Wasserräder antreiben, Flammen aus Fackeln herausschleudern, Wasser aus Wasserfällen durch die Gegend spritzen lassen und fiese Glorbs gegen Wände oder Decken werfen.

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LostWinds lebt vor allem durch die liebevolle Gestaltung der Landschaft, bei der der Spielvordergrund nahtlos und auch interaktiv in den Hintergrund übergeht. Apropos Hintergrund: Kampf steht bei diesem Singleplayer-Spiel absolut im selbigen. Primär geht es um das Abenteuer, dass Toku mit Enril erlebt und die kleinen süßen und geistreichen Ideen mit denen das Spiel gespickt ist. Hirnschmalz sollte man allerdings mitbringen, denn die Rätsel, die einem ständig das Weiterkommen versagen, haben es manchmal in sich und schwanken stets zwischen “knifflig zu bewerkstelligen” und “Wie verdammt noch Mal komme ich hier weiter?”

Warum ihr LostWinds auf jeden Fall herunterladen solltet:
Weil dieses Spiel ein klein wenig wie Urlaub ist. Die Panflöten-Musik gepaart mit den Landschaften, dem knuffigen Toku und einer schön erzählten Geschichte, ist Balsam für die oft gehetzte Gamer-Seele. Hier erwarten euch, mit rund vier Stunden zwar recht wenige, aber dafür schöne Stunden interaktive Unterhaltung.

Name des Spiels: LostWinds
Erhältlich für: Wii via WiiWare
Kosten: 1000 Nintendo Points (ca. 10 Euro)
Entwickelt von: Frontier Development

Hier haben wir natürlich noch den fantastischen Story-Trailer zu LostWinds mit seiner wirklich atmosphärischen Musik!

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