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7,2 Millionen Spiele – 269 Millionen Euro

von am 1. Mai 2009
 

Lesezeit: < 1 MinuteDer Wirtschaftskrise zum Trotz, oder vielleicht gerade deshalb, kauft Deutschland wie verrückt Videospiele ein.
Um genau zu sein kauften deutsche Zocker in den ersten drei Monaten des Jahres 2009 sage und schreibe 7,2 Millionen Spiele und sorgten somit dafür, dass 269 Millionen Euro den Besitzer wechselten.

Zumindest sagen das die Berechnungen von media control GfK.
Den größten Marktanteil am Softwareverkauf hatten danach in den Monaten Januar, Februar und März Spiele für den DS.
Satte 29,8 Prozent aller verkauften Spiele entfielen auf die mobile Konsole aus dem Hause Nintendo.
Auf Platz zwei folgen Spiele für Nintendos Heimkonsole Wii mit 20,6 Prozent, dahinter PS2 (17,3 Prozent), PS3 (16,8 Prozent) und Xbox 360 mit nur 10,2 Prozent. Schlusslicht ist in Deutschland die PSP mit nur 5,2 Prozent Marktanteil.

Und welche Spiele dominieren die Plattformen?

Die Quartalscharts halten wenig Überraschungen parat.
So sind auf dem DS Mario Kart DS, Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging und Dr. Kawashimas mehr Gehirn-Jogging nicht von den ersten drei Plätzen zu verdrängen.

Auch auf der Wii treffen wir alte Bekannte wieder: Wii Fit Platz eins, Mario Kart Wii auf der zwei und Wii Play auf Platz drei.

Publisher Capcom schaffte mit Resident Evil 5 den Sprung auf Platz eins, sowohl auf Sonys PS3, wie auch auf Microsofts Xbox 360.

Rechnet man diese 269 Millionen Euro einmal auf jeden atmenden Bundesbürger um, macht das ziemlich genau 1,10 Euro pro Nase und Monat. Wenn man sich jetzt noch vorstellt, dass eine der wichtigsten Spieleplattformen in Deutschland der PC ist und diese Zahlen auf Grund der veränderten Zählmethode der GfK komplett fehlt und auch der Download-Sektor mit Xbox Live, Steam, Gamesload, PlayStation Network, Wii Shop und DSi Shop außen vor gelassen wurden, dürfte die Zahl sicherlich noch ein ganzes Stückchen höher anzusiedeln sein.

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