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Das IKYG-Advents-Gewinnspiel 2017 – 3. Advent – Die Gaming-Weihnachts-Geschichten der User

von am 28. Dezember 2017
 

Wir haben euch ja versprochen, die schönsten User-Antworten der jeweiligen Advents-Gewinnspiele 2017 für euch zu veröffentlichen. Für den 3. Advent wollten wir eure schönsten Gaming-Weihnachtsgeschichten hören. Und ich muss sagen: Wow! Auch wenn sich viele Geschichten – liegt ja in der Aufgabe selbst – ähnelten, haben uns wirklich jede Menge wundervolle Weihnachtsgeschichten erreicht. Und bei Vielen von euch war eben jenes Erlebnis die Initialzündung für unser aller liebstes Hobby: Videospiele! Die allerschönsten eurer Erzählungen haben wir hier für euch zusammengefasst!


Ich erinnere mich noch genau, als mein großer Bruder und ich, als die Wii heraus gekommen ist, diese zu Weihnachten bekommen haben und wir bis fast in den Morgen hinein alle zusammen Bowling, Tennis usw. gespielt haben und es unglaublich viel Spaß gemacht hat! Vor allem, weil ich das Ganze vorher kaum kannte und es einfach unglaublich schön war diese neue Art zu spielen zu entdecken!


Also mein schönstes Gaming-Weihnachten war, das wo mir mein Opa einen Game Boy Advance geschenkt hatte. Ich hab damals schon Videospiele geliebt, aber weder eine Konsole noch einen Game Boy gehabt, was für meine Generation ziemlich ungewöhnlich war. Bei meinem großen Cousin hab ich aber immer daddeln dürfen, wenn ich bei meiner Tante kurz vor Weihnachten zu Besuch war. Mein Opa hat gesehen wie glücklich meine Schwester und ich waren und hat uns Beiden deswegen einen Game Boy Advance geschenkt. Das fand meine Mom allerdings überhaupt nicht lustig und die Beiden haben sich ziemlich gestritten. Er meinte schließlich nur “guck doch wie viel Spaß die Beiden haben, willst du ihnen das wirklich wegnehmen? AN WEIHNACHTEN”. Tja und dann hat auch alles bei mir angefangen. Aber ich mag Weihnachten nicht nur deswegen, mein Opa hatte kurz darauf einen Schlaganfall. Wir haben ihn regelmäßig besucht und immer hat er uns gefragt, ob uns unsere Videospiele gefallen. Ihm ging es im Sommer wieder besser, bis er kurz vor meinem Geburtstag im Herbst überraschend verstarb. Der Game Boy Advance ist also das Letzte, was er mir je geschenkt hat. Und auch wenn er mittlerweile ziemlich malträtiert ist und sich teilweise auflöst, werde ich ihn nie wegschmeißen. Es war die letzte Sache, mit der mir mein einziger Opa eine Freude gemacht hat und mich praktisch zu dem Menschen gemacht hat, der ich heute bin. Und deswegen ist das mein tollstes Gaming-Weihnachten gewesen, das ich je hatte und je haben werde. Sowas behält man halt für immer in Erinnerung.


Xmas-Party-Wichtel-Abend, wir haben gesagt, das jeder was zum Thema Zocken als Wichtelgeschenk mitbringen soll. Also ging’s los, die Geschenke wurden ausgelost. Waren echt ‘n paar coole Sachen dabei, ‘ne Zocker Tasse, Guthaben-Karten usw… Dann kam das Highlight des Abends: jemand hat das Game Just Dance verschenkt. Ich kann euch sagen: der Abend wurde krass lustig, wir haben mal nicht nur vor der
Xbox gehockt, sondern waren alle am tanzen, ok der Eine mehr, der Andere weniger. Hehe. Aber das war echt cool.


Drei meiner Freunde und ich haben vorletztes Weihnachten eine Lan-Party über drei Tage hinweg (24.12. – 26.12.) bei mir gemacht. Der Anlass dafür war eigentlich, dass einer von uns niemanden hatte mit dem er Weihnachten verbringen konnte und wir den gemeinsamen Entschluss getroffen haben, ihm eine Freude zu bereiten. Wir hatten uns zwar nichts geschenkt aber die Gaming-Atmosphäre, die selbstgemachten
Pizzabrötchen und Kekse, machten dieses Weihnachten für jeden von uns so einmalig.


Also, das schönste Gaming-Weihnachten ist das erste Gaming-Weihnachten… Und in diesem Fall war es 1988. Und zwar das C64… Aber nicht nur das. Dazu gabe es noch ein Datasetten-Laufwerk und zwei Spiele auf Datasette!!! Und zwar Masters of the Universe und Knuckle Busters. Knuckle Busters habe ich aber so gut wie nie gespielt, da mich zum Einen He-Man und der Illyad Stone gefesselt hat und das C64 Soccer auf dem Dreier Modul, welches dem Commodore beilag. Kurze Zeit später zur Kommunion folgte dann das Floppy-Drive. Erwähnte ich übrigens, dass ich passend zum C64 auch meinen ersten eigenen Fernseher bekam. Und das mit neun Jahren. Legendär, gute alte Zeit!


Wie für wahrscheinlich viele Gamer, ist die erste Weihnacht, die sich unvergessen in mein Hirn gebrannt hat, die, zu der die erste eigene Konsole unter dem Tannenbaum lag. Bei meinem Bruder und mir war dies ein Nintendo 64. Unsere Eltern hatten auch bei den Spielen die richtige Wahl getroffen, sodass im Winter 1998 Link und Mario über den alten Röhrenfernseher flimmerten und mein Bruder und ich saßen in Schlafanzügen davor.


Als die PlayStation 2 ganz neu war, wünschte man sich diese natürlich direkt zu Weihnachten. Zum Glück war unser Vater versiert in der Welt der Videospiele und besorgte uns stattdessen ein N64 mit zwölf Spielen und dem Rumble Pack für einen Bruchteil des Preises einer PS2. Man könnte natürlich enttäuscht sein, aber diese Überraschung war einfach um Einiges besser und bescherte mehr Freude, als die Jahre später erstandene PS2.


Lang, lang ist’s her, da bekamen meine Schwester und ich zu Weihnachten den gebrauchten Commodore 64 von einem Freund unserer Eltern. Dabei waren jede Menge Textadventures, wie Maniac Mansion und Zak McCracken. Insbesondere letzteres habe ich daraufhin zusammen mit meiner Schwester tagelang gespielt. Wir wussten nicht wie man abspeichert, also lief der Brotkasten die Nächte durch. Ohne Internet und Lösungsbücher waren wir diverse Wochen mit den beiden Spielen beschäftigt und für uns beide war es der Einstieg in den Videspielebereich. Auch heute noch schenken wir uns zu Weihnachten gegenseitig Adventures. Dieses Jahr habe ich Thimbleweed Park für sie besorgt, eine schöne Erinnerung an unsere Kindheit.


Als Kind erlebte ich so einige schöne Gaming-Weihnachten – damals waren Geburtstage und eben das Weihnachtsfest normalerweise fast die einzigen Termine, zu denen es neue Videospiele gab (außer wenn ich mal bei einem Flohmarkt Glück hatte). Und jedes Einzelne wurde von mir begeistert in Empfang genommen. Da während der Familienfeier noch nicht gespielt wurden durfte, schaute ich mir voller Vorfreude wenigstens schon mal die Anleitungen durch (die es damals ja noch standardmäßig gab – good old times *g*). Das tollste Gaming-Geschenk war dann das langersehnte SNES, das meine Schwester und ich zusammen von Oma und Opa bekamen. Ein “More Fun Set”, also inklusive Super Mario World und Super Game Boy. Einzeln dazu gab es noch Yoshi´s Island (das zu einem meiner absoluten Lieblingsgames werden sollte) und Die Schlümpfe (hübsche Präsentation, aber etwas unfair). Die Freude war wirklich riesig und bis heute ist das Super Nintendo (gefolgt von der PS2) für mich die tollste Konsole.



Bedenkt bitte, dass es sich hierbei nicht zwangsläufig um die Gewinner des IKYG-Advents-Gewinnspiels 2017 – 3. Advent handelt. Diese wurden bereits informiert, bzw. haben ihre Pakete schon bekommen. Die hier gezeigten Geschichten stellen einfach nur die “Creme de la Creme” der Einsendungen zum Gewinnspiel dar.

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