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SoulWorker – Vier Jugendliche gegen die Leere

von am 15. September 2017
DETAILS
 
Plattform
Entwickler
Publisher
Genre
Spieldauer

ca. 20 Minuten

Für Fans von:

MMORPGs und Anime

Pluspunkte

+ cooler Anime-Cel-Shading-Look
+ effektlastige Kämpfe mit stylischen Kombos
+ komplett animierte und vertonte Zwischensequenzen
+ "persönliches" Loot
+ vier unterschiedliche Klassen mit unterschiedlichen Emotionen

Minuspunkte

- Langzeitmotivation unklar
- möglicherweise sehr grind-lastig

Editor Rating
 
GAMEPLAY
9.0

 
GRAFIK
9.0

 
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MULTIPLAYER
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Zusammenfassung
 

SoulWorker ist ein spaßiges Anime-MMORPG mit vielen Effekten, passendem Cel-Shading-Look und animierten und vertonten Zwischensequenzen. Coole Kombos und vier verschiedene Klassen sorgen für stets spannende Kämpfe. Lediglich die Frage der Langzeitmotivation und (mögliches) stundenlanges Grinden könnten hier für Abzüge beim Spielspaß sorgen.

 

Einer der Überraschungshits der gamescom 2017 war der Titel SoulWorker aus dem Hause Lion Games. Das koreanische MMORPG überzeugte uns nicht nur durch sein sehr unterhaltsames Gameplay, sondern auch durch das Setting. Aber was hebt das Spiel vom Einheitsbrei der MMORPGs ab? Eine zwanzigminütige Gameplay-Session sollte diese und viele andere Fragen lüften.

Die Story von SoulWorker ist die einer Welt, die von der “großen Leere” fast beinahe zerstört wurde. In den letzten Städten der Menschheit verbarrikadieren sich die Bewohner, um nicht von den Monstern und anderen Bedrohungen ausgelöscht zu werden. Inmitten dieser nahenden Annihilierung tauchen vier Jugendliche auf, die in die andere Dimension gerissen wurden und es zurückschafften. Mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet werden diese zur letzten Hoffnung für die Menschheit.

Wie ihr euch vielleicht bereits habt, verkörpert jeder der genannten Jugendlichen eine eigene Klasse im Spiel. Je nachdem, für welche ihr euch entscheidet, unterscheidet sich euer Spielstil. Beispielsweise gibt es einen Fernkampfspezialisten, der ausschließlich mit Feuerwaffen kämpft. Ein anderer Charakter kämpft mit einer Gitarre und kann nicht nur im Angriffsmodus agieren, sondern auch in einer unterstützenden Rolle. Jeder Charakter besitzt zudem eine bestimmte Emotion, die der Ursprung der Stärke ist. Die Emotionen sind allerdings nicht nur im Kampf ausschlaggebend, sondern spiegeln sich auch in den Interaktionen mit NPCs wieder. So kann ein Dialog vollkommen unterschiedlich ablaufen, wenn ihr mit zwei verschiedenen Charakteren spielt.

Coole Anime-Fights mit coolem Look

Die Kämpfe in SoulWorker laufen alle sehr schnell ab und sind ein wahres Feuerwerk der Effekte. Neben euren regulären Angriffen könnt ihr Spezialfähigkeiten aneinanderreihen, sodass mächtige Kombos entstehen. Beispielsweise konnte ein Charakter einen mächtigen Schwertangriff machen, der Feinde in die Luft schleudert, um sie dort weiter zu bearbeiten und mit einem “Area of Effect” auf den Boden zu schlagen und alle umliegenden Gegner mit zu treffen. Begleitet wird das von unzähligen Partikeleffekten, die förmlich “Anime” schreien. Eine Besonderheit, die uns sehr gefiel, war das Loot-System im Dungeon. Anstelle sich um die gefundenen Gegenstände zu streiten oder sie auswürfeln zu müssen, erscheinen Gegenstände speziell für jeden Spieler. Sprich, ihr seht nur euer Loot und die anderen nur ihren.

Grafisch erwartet euch bei SoulWorker ein sehr passender Cel-Shading-Look, der das Anime-Feeling nur noch unterstreicht. Die Zwischensequenzen sollen zudem komplett animiert und vertont sein. Mit diversen PvP- und PvE-Möglichkeiten wird das Spiel mehrere Stunden Spielspaß versprechen. In Asien wurden zudem schon zwei weitere Charaktere eingeführt, die das Spielerlebnis erweitern. Wir waren auf der gamescom 2017 sehr angetan und freuen uns schon jetzt auf die Beta, die Ende 2017 starten soll.

Mehr Infos zu SoulWorker bekommt ihr in unserem Interview.

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