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Soulcalibur VI – Alte Schwerter, neuer Glanz

von am 9. November 2018
DETAILS
 
Spieldauer

~11 Stunden für die Seelen-Chronik
~10 Stunden für die Hauptstory der Waage der Seelen

Für Fans von:

3D-Kampfspielen, Fantasy

Amazon-Link:

amzn.to/2QJTaxS

Pluspunkte

+ Kampagnen machen Laune und beleuchten die Geschichte gut
+ Soundtrack und Grafik harmonieren perfekt
+ Qualität steht im Vordergrund

Minuspunkte

- Waffen wirk selten gummihaft

Editor Rating
 
GAMEPLAY
10

 
GRAFIK
9.0

 
SINGLEPLAYER
9.0

 
MULTIPLAYER
9.0

 
SOUND
10

Gesamt-Wertung
9.0

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Zusammenfassung
 

Soul Calibur VI belebt das Franchise, was jetzt sechs Jahre auf seinen nächsten Titel warten musste in alter Größe neu. Mit zwei packenden Storys und allerhand bekannter Gesichter, gibt der sechste Teil den neuen und vorallem den alten Fans ordentlich was für die Augen, Ohren und Hände.

 

Sechs lange Jahre mussten die Fans von Soulcalibur auf den nächstel Teil der Serie warten. Ob die sechs Jahre Wartezeit auf den sechsten Teil ein Zufall sind, wissen wir nicht. Was wir allerdings wissen ist, dass Entwickler und Publisher Bandai Namco die Zeit sehr sinnvoll genutzt hat. Nachdem uns die gamescom schon ordentlich Laune gemacht hat, ist das Soulcalibur VI alles, was man als Fan der Reihe erwartet hat.

Neues Gameplay, Moves und Modi

Natürlich macht der Trailer schon ordentlich Stimmung und geizt nicht mit spektakulärer Grafik, die schon lange ein großes Aushängeschild der Serie ist. Allerdings sie die Ergänzungen zu den Vorgängern der eigentliche Hingucker. Mit zwei unabhängigen Kampagnen, dem klassischen Arcade Style, sowie Versus und einem Onlinemodus, ist Soulcalibur VI reich an Content.
Die größte Neuerung im Gameplay dürfte wohl die “Reversal Edge” darstellen; ein Move, der kurzzeitig einige Angriffe des Gegners abwehrt und euch dann in ein Schere-Stein-Papier-Style Minigame verwickelt. In diesem Minigame habt ihr genau einen Befehl, den ihr eingeben könnt, sei es eine Schritt, ein Tritt, ein horizontaler oder vertikaler Angriff.

Auch die Tradition der Gastcharaktere wird weitergeführt. Wer die ersten Teile gespielt, erinnert sich sicher an den berühmtesten Hylianer aus The Legend of Zelda, Darth Vader aus Star Wars oder aus dem letzten Teil Ezio Auditore aus Assassin’s Creed 2. Für Soulcalibur VI haben wir The Witcher höchstpersönlich mit im Roster. Wer als Geralt von Rivia schon immer mal auf ebenbürtige Menschen einkloppen wollte, bekommt jetzt die Chance.

Die Seelen-Chronik und die Waage der Seelen

Die zwei Kampagnen des Spiels befassen sich, entgegen mancher Erwartung, wieder mit den Anfängen der Schwertlegende. Somit ist das Spiel näher an einem Reboot als einer Fortsetzung. Allerdings macht dies durchaus Sinn, da Entwickler Project Soul die Serie erneut starten wollte. Innerhalb der sechs Jahre entschied man sich, den Anfang der Sage nochmal zu thematisieren, jedoch aus anderen Perspektiven. Somit bekommen wir zwei Geschichten, die sich zum einen mit jedem einzelnen Kämpfer und seinem Weg befassen, als auch mit einem eigens erstellten Charakter, der seine eigene Reise antritt:

Die Seelen-Chronik

Die Seelen-Chronik ist wohl das, was der Geschichte durch den klassischen Arcade Style am nächsten kommt. In einer Hauptstory beleuchtet ihr die Schlüsselereignisse die Soul Edge umgeben. Zusätzlich dazu bekommt jeder Charakter einen eigenen Zeitstrang, auf dem ihr die persönlichen Ereignisse und Wege des jeweiligen Kämpfers und den Bezug zu den beiden Schwerten erforscht.
Somit erfahrt ihr nicht nur Wertvolles über das Schwert an sich, sondern auch, warum es ihn oder sie in seinen Bann gezogen hat oder warum es zerstört werden muss.

Die Waage der Seelen

Mit einem selbsterstellen Kämpfer zieht ihr durch die Welt und ergründet eure eigene Geschichte mit den Schwertern. Dabei trefft ihr auf euch bekannte Charaktere und tut euch mit ihnen zusammen oder müsst sie aus dem Weg räumen, um euer Schicksal zu erfüllen. Hier haben wir den spannenden Versuch, klassische RPG-Elemente in ein Kampfspiel zu bekommen. So erhaltet ihr über das Spiel allerlei Waffen, die mit Schadenswerten und Boni kommen. Je nach ausgerüsteter Waffe, kämpft ihr auch mit dem entsprechenden Stil. Mit Nebenmissionen kommt ihr zusätzlich an Geld, Waffen und Verbrauchsgegenstände, die euch im Kampf einen Vorteil verschaffen. Auch aufleveln tut ihr bei Soul Calibur VI. Jedes Level gibt euch dabei mehr HP für anstehende Kämpfe. Wenn ihr lange genug mit den Waffen eines bestimmten Stils gekämpft habt, so bekommt ihr eine Sondermission, die zwar unglaublich schwer ist, euch aber mit einer besonders starken Waffe dieses Stils belohnt. Das größte Augenmerk dürfte aber die Waage der Seelen sein, die während eurer Reise als eine Art Rechtschaffenheitsmeter dient. Gemäß eurer Entscheidungen verlagert sich diese nach gut oder böse. Ob und welchen geschichtlichen Einfluss das hat, verschweigen wir an dieser Stelle, allerdings sind manche Waffen in den Händen eines skrupellosen Kämpfers mächtiger als andere und andersrum.

Rundum stimmig und ausgereift

Die Charaktererstellung ist kein Novum für die Serie, doch für Soul Calibur VI sind nochmal reichlich Optionen dazugekommen, um euch nach euren Fantasien zu gestalten.
Auch die Soundabteilung hat einmal mehr große Arbeit geleistet und liefert Kampfmusiken voller Epik, die man von der Reihe gewohnt ist. Mit der aktuellen Hardware, schießt auch die Grafik in ganz neue Sphären. So sind nicht nur die Welten noch schöner geworden, sondern auch die Detailreiche der Kämpfer ist um einiges gestiegen. Nähte, Narben, Ornamente und und und; Alles ist zu jedem Zeitpunkt gut sichtbar.

Mit Leib und Seele

Soulcalibur VI gibt den langjährigen Fans der Reihe, aber auch Neueinsteigern ein Kampfspiel, wie es im Buche steht. Mit einer Vielzahl an Moves und kämpferischen Stilen, wird jeder fündig und wird sich in stundenlangen Sessions an die Story verlieren oder im Internet die Rangliste erklimmen wollen. Die Anfänge der Schwertsaga nochmal in den Fokus zu stellen, erachten wir als eine sehr gute Entscheidung, da die Zusammenhänge und Events nun viel einfacher zu verstehen sind und man jederzeit die Story für jemand anderes weiterspielen kann. Grafik und Optik runden wie schon in den Teilen davor die Erfahrung einfach hervorragend ab. So gibt es nichts, was groß zu bemängeln ist. Lediglich die Tatsache eines Season Pass’ schmälert ein wenig, aber anscheinend muss man sich mit solchen Dingen in der heutigen Zeit mehr oder midner abfinden. Aktuell enthält dieser drei unangekündigte Charaktere, sowie Fan-Liebling Tira.

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