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rain – Der gamescom-Ersteindruck der Redaktion

von am 15. September 2013
 

Lesezeit: 3 MinutenIm Zuge der gamescom 2013 bekamen wir nicht nur eine Präsentation zum Download-Titel rain, sondern konnten auch selbst Hand an das Spiel legen. Das Spiel versetzt euch in die Rolle eines Jungen, der nur im Regen sichtbar wird und durch eine Welt voller Gefahren wandelt. Doch was hält unsere Redaktion von dem Spiel? Wir haben intern gefragt und einige Stimmen zu rain eingefangen, die ihr nachfolgend lesen könnt.

Johannes

Viel wusste ich im Vorfeld nicht über rain. Ein Junge rennt nachts im Regen rum und ist auch nur unter Regentropfen sichtbar. Sobald man in ein trockenes Gebiet kommt, wird die Spielfigur unsichtbar. Man rennt Leitern um und stolpert über umherstehende Eimer. Nach wenigen Minuten Spielzeit merke ich jedoch, dass rain mehr als das ist. Dabei meine ich gar nicht einmal die eingestreuten Stealth- und Rätselpassagen: Schon das Intro erzeugt mit der melancholischen Chopin-artigen Klaviermusik und nie endenwollenden Regensounds eine ganz besondere Atmosphäre. Gekonnt weisen lyrische Textpassagen während des Spielablaufs den Weg – ein Tutorial war selten so perfekt in die Gesammtstimmung eingebunden. Ich bin durchaus gespannt, ob das Spiel über die (laut Entwickler) vier bis fünf Stunden Spielzeit so faszinieren kann wie im ersten Kapitel.

Sam

Ich habe rain nur sehr kurz angespielt, aber es hat mir ausgesprochen gut gefallen. Zumal es relativ herausfordernd ist, sich zu bewegen wenn man sich selbst nicht sehen kann. Sobald man vom Regen ins Trockene kommt wird man nämlich unsichtbar und anfangs sind wenigstens noch die nassen Fußabdrücke zu sehen, aber auch die verschwinden je länger man sich im Trockenen aufhält.
Unsichtbar verstecken wir uns auch vor den Monstern die uns verfolgen, und manchmal sorgt so eine Passage für einen ganz schönen Adrenalinschub, was vom Soundtrack wunderbar untermalt wird.
Mein Fazit: Wenn ich eine PS3 habe, wird rain garantiert zu den Spielen gehören, die ich mir zulegen werde.

André

rain ist einer dieser besonderen Titel, die einen von Anfang an fesseln. Bereits lange vor der gamescom 2013, als ich das erste Mal von dem Spiel hörte, wollte ich es ausprobieren. Die Story und das besondere Gameplay verzauberten mich von Anfang an. Der Spieler schlüpft in die Rolle eines Jungen, der auf ungeklärte Art und Weise unsichtbar wird. Nur im Regen sind seine Umrisse zu erkennen. In einer Welt, in der ewige Nacht herrscht und der Regen nie nachlässt, begibt sich der Junge auf die Suche nach Antworten. Er will wissen, warum er so geworden ist und was es mit dieser mysteriösen Welt auf sich hat. Als ich den Titel dann im Zuge der gamescom 2013 erstmals anspielen konnte, war ich auch vom wirklichen Gameplay überzeugt. Solange ich mich im Regen aufhielt, war ich sichtbar, auch für Feinde. Doch wenn ich einen Schutz vor dem Regen aufsuchte, verschwanden meine Umrisse und ich war geschützt. Somit musste ich immer aufpassen, wenn ich die kleinen Rätsel löste, um nicht von Feinden gesehen zu werden. Gepaart mit einem unfassbar tollen Soundtrack und vielen kleinen Details, haben SCE Japan Studio ein wirklich umwerfendes Download-Spiel kreiert. Und mit seinem Release im Herbst, passt es auch zur vorherrschenden Stimmung der Spieler. Ich freu mich drauf.

Caroline

Wenn ein Spiel schon im Intro mich zu Tränen rührt und die Inszenierung sich wie ein gespielter Roman gestaltet, dann hat es bereits in den ersten Minuten alles richtig gemacht. rain ist ein kleines Highlight der gamescom und macht Lust auf mehr. Die melancholische Atmosphäre, die durch den Regen, die dunklen Straßen und der traurigen Story entsteht, erinnert ein wenig an Journey. Genau den gleichen Eindruck erhoffe ich mir nun von diesem vielversprechenden Titel. Alles wirkt, wie ein düsterer Kindertraum, aus dem man die beiden Protagonisten befreien möchte und genau das habe ich vor zu tun. rain steht bei mir nun ganz oben auf der Download-Liste für den Herbst.

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