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For Honor – Mit erhobenem Schwert in die Schlacht

von am 7. September 2016
DETAILS
 
Für Fans von:

Dark Souls, Nioh, gut durchdachten Action-Spielen

Pluspunkte

+ gut durchdachtes Kampfsystem...
+ verschiedene Völker und Klassen
+ großer Multiplayerspaß...
+ tolles Design

Minuspunkte

- ...das etwas schwierig zu handhaben sein könnte
- fragliche Langzeitmotivation
- ... der stark auf dem Teamwork der Mitspieler basiert

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GAMEPLAY
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8.0

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Lesezeit: 3 Minuten

For Honor ist einer der neuen Titel aus dem Hause Ubisoft, der heiß ersehnt wird. Epische Kämpfe auf riesigen Schlachtfeldern, geschicktes Angreifen und Parieren und eine gehörige Portion Teamplay, das sind die Zutaten für das Actiongame. Auf der diesjährigen gamescom bekamen wir die Chance den Titel selbst auszuprobieren. Ob ich mich dabei mit Ruhm oder mit Schande bekleckert habe, erfahrt ihr im Folgenden.

Bevor ich mich in der Demo mit meinen drei Mitstreitern gegen die gegnerischen vier Spieler beweisen durfte, wurde mir in einem Tutorial alles Nötige erklärt. Wie ich angreife, wie ich blocke und wie ich pariere. Dabei fiel mir bereits beim Üben auf, dass For Honor ein wenig an Spiele wie Dark Souls oder Verwandte erinnert. Es bringt nichts einfach zu blocken, sondern es ist wichtig den Angriff des Gegners richtig zu blocken. Rast das feindliche Schwert von oben auf euch zu, bringt es nichts, wenn ihr eure rechte Seite verteidigt. Lediglich ein Block nach oben schützt euch vor einem fatalen Treffer. Das bringt eine Schwierigkeit ins Spiel, da ihr jeden Schritt eures Gegners genau beobachten und jeden Angriff antizipieren müsst, um nicht getroffen zu werden.

Nach der ruhigen Demo wurden wir dann ins echte Spielgeschehen geschickt. Unser Team war das verteidigende Team, dass die Angreifer aufhalten und zurückdrängen muss. Die Angreifer wiederum mussten alles in ihrer Macht stehende tun, um die Checkpoints einzunehmen. Das Team, das als Erstes 1000 Punkte erreicht und dann alle Spieler des feindlichen Teams besiegt hat, gewinnt. Punkte bekommt ihr aber nicht nur für das Einnehmen und Halten von Checkpoints, sondern natürlich auch für das Ausschalten von Feinden und das Wiederbeleben der eigenen Teamkameraden. Neben den menschlichen Spielern tümmeln sich auf dem Schlachtfeld auch noch unzählige KI-Gegner, die euch das Leben ebenfalls schwer machen, aber bei Weitem nicht so viel aushalten. Mit ein paar simplen Kombos mäht ihr durch die Feinde, als wären sie gar nicht da.

Teamplay ist das A und O

Das Match ging gerade mal fünf Minuten und schon lag unser Team zurück. Der Grund war simpel: Wir spielten nicht im Team. Während die andere Seite untereinander Strategien besprach und zusammen agierten, rannten wir wie eine Horde kopfloser Hühner über das Schlachtfeld – im Voicechat nur Stille. Auch auf Anweisung des Entwicklers von Ubisoft doch mehr zusammenzuarbeiten und Interaktion reinzubringen, änderte sich nicht viel. Immer wieder wurden wir an den Rand der Niederlage gebracht, nur um diese gerade so zu verhindern. Aber wenn ihr mehrfach alleine gleich drei gut koordinierten Gegnern gegenübersteht, dann könnt ihr so gut wie einpacken.

Nach rund zehn Minuten war es dann auch schon so weit und unser Team hatte verloren. Vernichtend geschlagen von einem gut koordinierten Angreiferteam in dem – laut dem Entwickler auf unserer Seite – auch ein Spieler saß, der For Honor sicherlich schon einmal gespielt hatte. Leicht betrübt, aber dennoch begeistert verließ ich den Raum. For Honor ist ein Spiel, das zu einer Zeit kommt, wenn Spiele wie Dark Souls oder Nioh allgegenwertig und beliebt sind. Ein Spielprinzip, das zwar intuitiv, aber dennoch tief gehend ist. Simples Buttonmashing wird euch in For Honor keinen Blumentopf einbringen, sondern nur gut durchdachtes Vorgehen und vor allem eins, Teamplay.

Ich bin sehr gespannt auf die neue IP von Ubisoft und vor allem, wie sich die unterschiedlichen Völker und Klassen spielen werden. In der Demo auf der gamescom 2016 waren diese verschiedenen Dinge nämlich nur rein kosmetischer Natur. Im wirklichen Spiel, so wurde uns versichert, gibt es aber merkbare Unterschiede zwischen den einzelnen Völkern und Klassen. Doch schon jetzt lässt sich sagen, dass der Titel wirklich gut aussieht. Die Rüstungen und Designs der Krieger sind sehr detailliert und auch die Schlachtfelder wirken so, als hätten dort einige blutige Auseinandersetzungen stattgefunden. Ich bin heiß auf For Honor und der 14. Februar 2017 kann gar nicht schnell genug kommen. Schließlich fühle ich mich in meiner Ehre als Möchtegernsamurai verletzt und werde weder ruhen noch rasten, bis ich sie wiederhergestellt habe.

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