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Assassin’s Creed Origins: Die Verborgenen – Der unverborgene Test

von am 9. Februar 2018
DETAILS
 
Für Fans von:

Assassin's Creed Origins

Pluspunkte

+ neue Gebiete
+ mehr Sammelbares
+ neue und schwierigere Herausforderungen
+ die Geschichte der Bruderschaft wird weitergeführt

Minuspunkte

- recycelte Missionen und Nebenbeschäftigungen
- Vieles fühlt sich bereits bekannt an

Editor Rating
 
GAMEPLAY
8.0

 
GRAFIK
9.0

 
SINGLEPLAYER
8.0

 
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8.0

Gesamt-Wertung
8.0

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GAMEPLAY
8.6

 
GRAFIK
9.5

 
SINGLEPLAYER
9.5

 
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1.1

 
SOUND
9.1

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Zusammenfassung
 

Assassin's Creed Origins: Die Verborgenen führt die Geschichte der Bruderschaft der Assassinen auf der Sinaihalbinsel fort. Als Bayek müsst ihr dort die Landsleute vor den Römern retten, in dem ihr euch neuen Missionen und Herausforderungen stellt. Mit einer neuen Levelgrenze von 45 und neuen Ausrüstungsgegenständen erwarten euch bis zu zehn spannende Spielstunden, sofern ihr alles macht, was euch geboten wird. Leider fühlt sich vieles aus dem DLC bereits bekannt an, da Ubisoft viel Contentrecycling betrieben hat. Gerade deswegen werden Spieler, die zum Ende des Hauptspiels bereits gelangweilt waren, hier keinen großen Spaß haben. Alle anderen, die jedoch noch nicht genug von Bayek und seinen Abenteuern haben, können hier unbesorgt zugreifen.

 

Lesezeit: 3 Minuten

Mit Assassin’s Creed Origins entführte uns Ubisoft nicht nur ins alte Ägypten, sondern zu den Ursprüngen der Bruderschaft der Assassinen. Als Bayek erkundeten wir so historische Stätte, wie die Pyramiden, die Sphinx oder Memphis, während wir als Beschützer der Landsleute agierten. Mit Die Verborgenen bringt Ubisoft nun den ersten von zwei kostenpflichtigen Zusatzinhalten heraus. Bescheren soll er uns weitere spannende Stunden in einer völlig neuen Region mit einer neuen Story. Doch kann der DLC wirklich überzeugen oder bleibt er besser im Verborgenen?

Die Story von Die Verborgenen setzt vier Jahre nach den Ereignissen des Hauptspieles an. Bayek reist auf die entfernte Sinaihalbinsel, um dem dortigen Treiben der Römer auf die Spur zu kommen. Angeführt von einem unnachgiebigen Hauptmann weiten diese ihren Einfluss auf die Region aus und unterjochen und versklaven die Landsleute. Bayek will mit seiner noch jungen Bruderschaft die dortigen Begebenheiten verändern und den Menschen ihre Freiheit wiedergeben. Allerdings ist das leichter gesagt, als getan, denn die Bedrohung ist nicht von der leichten Sorte.

Starke Römer spinnen trotzdem

Bereits zu Beginn wird schnell klar, dass sich der Zusatzinhalt an Spieler richtet, die das Hauptspiel bereits beendet haben. Nicht nur weil die Geschichte nach den Ereignissen der Hauptgeschichte ansetzt, sondern auch, weil die Levelgrenze auf 45 angehoben wird. Und das nicht ohne Grund, denn die drei Sinaigebiete strotzen nur so vor starken Gegnern. An jeder Ecke findet ihr römische Camps, in denen Feinde mit Level 40+ ihren alltäglichen Dingen nachgehen. Das allein wäre schon schwierig genug, aber dazu tragen die Römer teilweise noch schwere Rüstungen. Einfaches drauf Losstürmen hat bei mir so oft zu einer Desynchronisation geführt.

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir vor allem die Mission “Die Mauer des Herrschers”, bei dem wir das bisher größte Fort in Assassin’s Creed Origins infiltrieren müssen. Die Soldaten in diesem Fort sind nicht nur alle sehr aufmerksam, sondern auch allesamt im oberen 40er-Bereich, sodass die Infiltration alles andere als ein Zuckerschlecken war. Schmerzlich erinnere ich mich daran, wie ich kurz davor war den Kommandanten zu töten, als ich plötzlich entdeckt wurde. Nachdem das Signalfeuer angezündet und die Verstärkung eingetrudelt ist, ging alles sehr schnell und ich segnete das Zeitliche.

Sammeln und Bewundern

Diese neuen und vor allem schwierigeren Herausforderungen machen Die Verborgenen zu einem wirklich interessanten DLC. Im Gegensatz zum Hauptspiel ist das Gefühl etwas erreicht zu haben auch viel stärker. Unterstrichen wird das durch den besseren Loot. Während ich in meinen 60 Stunden des Hauptspiels meistens mit schlechten Waffen zugeschüttet wurde, hagelte es hier öfters Mal wertvolle Ausrüstungsgegenstände oder Kristalle, um seine vorhandene Ausrüstung weiter zu verbessern.

Abseits von den stärkeren Gegnern bestechen die drei Teile der Sinairegion vor allem durch ihre schroffen Gegenden mit Gebirgen und Wüsten. Interessant sind auch dieses Mal wieder die historischen Begebenheiten. So wird beispielsweise in einem Teil eine Pyramide auf Anweisung der Römer abgetragen, um die Wertstoffe anderweitig zu nutzen. Anderorts findet sich ein riesiger Steinbruch, in dem Ägypter aller Altersgruppen bis zum Tode schuften müssen.

Recycling ist nichts Schlechtes

Im Hinblick auf die Nebenmissionen und andere Zeitvertreibe hat Ubisoft vieles aus dem Hauptspiel recycelt. Es gibt Tatorte zu untersuchen, Menschen zu retten, Tiere zu jagen, Rätsel zu lösen und, und, und. Dazu kommen auch neue “wandernde Feinde”, die sehr an die Phylakes aus der Hauptgeschichte erinnern und eine besonders schwierige Herausforderung bieten.

Alles in allem ist Die Verborgenen ein solider DLC, dessen Geschichte in rund drei bis vier Stunden zu Ende erzählt ist. Viel Neues macht der Zusatzinhalt dabei aber nicht. Viele der Missionen oder Nebenbeschäftigungen wirken einfach recycelt. Das macht es zwar nicht zu einer schlechten Erweiterung, dürfte allerdings diejenigen abschrecken, die bereits am Ende des Hauptspiels gelangweilt waren. Wer nicht gelangweilt war und Lust auf weitere Abenteuer mit Bayek hat, wird hier allerdings gut bedient.

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