Lesezeit: 2 MinutenSind eure grauen Zellen noch fit? Sollten sie besser sein, denn heute wird es für sie besonders anstrengend, in unserem Flashgame der Woche The Watchers Chamber. Nachdem krutovig bereits in der Vergangenheit bewiesen hat, dass seine Knobelspiele nicht auf die leichte Schulter zu nehmen sind, bekommt ihr heute die nächste Breitseite verpasst.
Im Spieleuniversum von krutovigs Knoblern dreht sich alles um die mysteriösen Kammern und die Watcher, die über diese zu wachen scheinen. Bereits in Abandoned habt ihr euch auf den Weg gemacht, um die Geheimnisse dieser mysteriösen Konstrukte zu entschlüsseln, in der Hoffnung Antworten zu finden. Auf eurer Reise macht ihr auch dieses Mal wieder einen Zwischenstopp, um weitere Aufgaben zu lösen. Und erneut ist alles nicht so einfach, wie es zunächst den Anschein erweckt.
Die Spiele von krutovig wissen nicht nur durch die interessante Story, sondern vor allem auch durch die knackigen Rätsel zu überzeugen. Es ist nicht alles immer offensichtlich und häufig ist ein bisschen mehr Hirnschmalz nötig, bevor man auf die Lösung kommt. Wer rechnet beispielsweise damit, dass eine Uhr mit bunten Zeigern gleichzusetzen ist mit ein paar farbigen Kugeln, in einer mysteriösen Maschine? Oder das etwas Wertvolles wie ein Goldbarren als simpler Knopfbeschwerer fungieren kann? Die Logik der Abandoned-Serie, war schon immer etwas wirr und funktionierte augenscheinlich nach eigenen Regeln. Aber gerade das führt immer wieder dazu, dass es teilweise ein paar Minuten dauert, bis eine Lösung klar wird, wenn überhaupt. Nicht wenigen wird es so gehen, dass sie eher zum Walkthrough greifen müssen.
Bereits in seinen vorherigen Spielen hat der russische Indieentwickler bewiesen, dass seine Spiele gut aussehen und detailliert sind. Doch dieses Mal hat er sich noch mal selbst übertroffen. Besonders eine Seite des Raums, die ihr im Spiel betrachten könnt, ist mit zig Details gespickt. Zu dem Ganzen kommt dann noch die schaurige Hintergrundmusik, die dem Ganzen eine mysteriöse und fast schon bedrohliche Atmosphäre gibt.
Abschließend bleibt mir The Watchers Chamber nur denjenigen zu empfehlen, die gerne knobeln und bereit sind auch etwas unkonventionell zu denken. Wem dieser Titel Spaß gemacht hat, sollte sich zudem überlegen, ob er nicht krutovig auf Patreon unterstützen will. Seine kommenden Spiele, insbesondere der Nachfolger zu Abandoned benötigt noch ein bisschen finanzielle Unterstützung.
Wenn eure grauen Zellen noch nicht ganz abgestorben sind, klickt einfach auf den folgenden Link, um das unter Beweis zu stellen.














