Lesezeit: 2 MinutenNicht einmal mehr zwei Wochen trennen uns von der gamescom 2017. Während im Hintergrund bereits alle Vorbereitungen auf Hochtouren laufen, laden wir unsere Batterien noch etwas auf. Immerhin wollen wir euch einiges an grandiosem Content liefern! Doch dass man Batterien auch überladen kann, wird in unserem heutigen Flashgame der Woche namens Overcharged klar.
Overcharged handelt von einem Roboter, der sich versehentlich an einer starken Energiequelle überlädt. Infolgedessen stößt er unwillkürlich Elektroschocks aus, die allen Menschen in seiner Umgebung Schaden zufügen. Die einzige Chance die Menschen zu retten, ist seine kompletten Energiereserven zu entladen. Allerdings will eine bösartige Macht von ihm Besitz ergreifen und die gesamte Menschheit auslöschen. Ihr müsst euch nun für eine Seite der Macht entscheiden.
Das Gameplay von Overcharged ist sehr simpel. Ihr müsst versuchen den Menschen aus dem Weg zu gehen, während ihr die verschiedenen Module sucht. Jedes Modul sorgt für eine riesige Entladung eurer Energiereserven und bringt euch einen Schritt näher ans Ziel. Gleichzeitig sind genau diese Entladungen aber auch ein großes Risiko, da die hilflosen Menschen bei Berührung sofort das Zeitliche segnen. Dadurch entsteht ein spaßiger Slalomkurs, bei dem ihr immer wieder die Richtung wechseln müsst, um niemanden umzubringen. Zumindest, sofern ihr das “Good Ending” anstrebt. Solltet ihr nämlich der kleinen, teuflischen Stimme in eurem Kopf nachgeben und das “Bad Ending” anstreben, müsst ihr sogar alle Menschen auslöschen.
Grafisch erinnert mich der Titel ein wenig an so 16-Bit-Klassiker wie die Mother-Serie oder ähnliche Spiele. Die Charaktere und Effekte sind fast schon “niedlich” und entsprechen nicht dem Schrecken, der wirklich passiert. Die elektronische Musik, die als Hintergrundmusik fungiert, passt ebenfalls sehr gut zum Roboter, den ihr steuert und der ständig Elektroschocks durch die Gegend schleudert.
Alles in allem ist Overcharged zwar ein sehr kurzes, aber dafür unterhaltsames Spiel. Das Konzept ist interessant und der ständige Slalom gibt dem ganzen auch einen gewissen Schwierigkeitsgrad. Auch nennenswert ist die Tatsache, dass der Titel innerhalb von nur 48 Stunden und von Hayden McCraw alleine, im Zuge des Ludum Dare 39, kreiert wurde.
Falls ihr Lust bekommen habt als überladener Roboter durch die Gegend zu rasen, klickt einfach auf den folgenden Link.














