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Flashgame der Woche – Despotism 3K

von am 19. August 2017
 

Lesezeit: 2 MinutenMenschen, die häufig Gewissensbisse kriegen und nicht bereit sind aufs Ganze zu gehen, sollten bei unserem heutigen Flashgame der Woche besser aussetzen. Der Grund liegt in der Natur von Despotism 3K selbst. Immerhin müsst ihr in diesem Spiel kleine Menschen opfern, um eure Wohnung mit Energie zu versorgen. Wer dabei zu gutmütig ist, wird niemals das letzte Level erreichen, geschweige denn das Spiel zu beenden.

Wie bereits erwähnt, müsst ihr in Despotism 3K eure eigenen vier Wände mit Energie versorgen. Doch anstatt einer üblichen Energiequelle wie Windenergie, Wasserenergie oder auch Atomenergie, nutzt ihr die Lebenskraft einiger “pitiful people”. Diese müssen für euch in Laufrädern laufen, sich fortpflanzen, für ihre eigene Nahrung sorgen oder werden ganz einfach in Energie und Nahrung aufgespalten. Euer Ziel ist es nicht nur den Strom am Laufen zu halten, sondern auch ans Ende von Level 10 zu gelangen.

Bei Despotism 3K handelt es sich um ein Managementspiel, bei dem ihr diverse Faktoren gleichzeitig berücksichtigen müsst. Einerseits müsst ihr eure “pitiful people” geschickt auf die Posten verteilen und gleichzeitig darauf achten, dass sie nicht zu überarbeitet sind. Dazu könnt ihr unterhalb jeder Station eine Stamina-Anzeige sehen, die euch verrät, wie belastbar jeder Mensch noch ist. Sinkt die Anzeige komplett auf 0, stirbt die entsprechende Person. Auch ist es wichtig, dass ihr immer ausreichend Nahrung besitzt, da jede Person alle 20 Sekunden eine Einheit Nahrung zu sich nehmen muss. Wenn nicht, stirbt eine Person. Während diese Abläufe in den ersten zwei Leveln noch relativ einfach sind, steigert sich das Ganze schnell zu einem richtigen Chaos. Zieht ihr “pitiful people” vom Laufrad ab, verliert ihr Energie, lasst ihr sie aber drauf sterben sie. Gleiches Spiel ist auch beim “Food Producer”. Dazu kommen noch wechselnde Effekte je nach Level. Mal können sich eure Menschen nicht fortpflanzen oder die Energie wird beispielsweise langsamer produziert. Um diesen Effekten gut zu kontern, ist es manchmal auch ratsam eure “pitiful people” in der “Bioreactor Station” zu verwerten und sie so in Nahrung und Energie aufzuspalten.

Abgesehen von dem interessanten Spielprinzip haben es mir auch der Grafikstil und der Sound angetan. Nicht nur wirkt das ganze Spiel, als würde es in einem Laboratorium von einem verrückten Wissenschaftler stattfinden, sondern es klingt auch so. Die unheimliche Hintergrundmusik untermalt das Geschehen perfekt. Wen wundert es da noch, wenn ihr plötzlich Lust bekommt, wie ein Verrückter zu lachen?

Wenn ihr Lust bekommen habt ein etwas anderes Managementspiel zu spielen und gleichzeitig euren verrückten Wissenschaftler raushängen zu lassen, dann kann ich euch Despotism 3K nur wärmstens empfehlen. Doch seid gewarnt, der Schwierigkeitsgrad nimmt unaufhörlich zu und wer weiß, ob ihr nach Level 10 noch ihr selbst seid.

Despotism 3K

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