Lesezeit: 2 MinutenAls wir vor einigen Wochen das erste Mal über die Caos-Serie sprachen, haben wir direkt klar gemacht, dass es sich hierbei nicht etwa um einen Rechtschreibfehler handelt, sondern um den Namen einer sehr spannenden Point-and-Click-Adventure-Serie. Nachdem die erste Serie erfolgreich abgeschlossen wurde, haben sich die Entwickler vom italienischen Expera Game Studio bereits an die nächste Geschichte im selben Universum gemacht. Doch schafft A Tale of Caos: Prologue den guten Einstieg in diese neue Reihe?
Ohne erkennbare Verbindung zur anderen Spieleserie werdet ihr in die Welt der angehenden Technomancer Terry geworfen. Nach vielen Missgeschicken und gescheiterten Lehrlingsanstellungen macht sie sich auf den Weg zum bekanntesten und mysteriösesten Technomancer von allen, in der Hoffnung dort eine neue Anstellung zu finden. Doch der Meister ist bekannt dafür Menschen zu hassen und wird Terry nicht ohne Weiteres aufnehmen. Somit liegt es an euch Terry zu helfen den Meister von ihren Fähigkeiten zu überzeugen.
Wie ihr wahrscheinlich bereits vermutet habt, handelt es sich bei A Tale of Caos: Prologue um klassisches Point-and-Click-Adventure. Das heißt im Klartext, dass ihr euch von einem Ort zum Nächsten bewegt, um dort Gegenstände einzusammeln, Rätsel zu lösen und Terry bei ihrer Mission zur Hand zu gehen. Besonders hervorzuheben ist, neben dem Design, das an die 8-Bit-Ära erinnert, der Humor im Spiel. Terry und ihr Begleiter Heimlich sind ein sehr ungleiches Duo, das sich aber dadurch perfekt ergänzt. Während Terry spontan, unüberlegt und sehr impulsiv handelt, ist Heimlich der schlaue und bedachte Kopf der beiden. Dadurch entstehen teilweise sehr lustige Gespräche, wie zum Beispiel, wenn der Spieler einen Ast abreißen will, aber Terry sich dagegenentscheidet und Heimlich nur trocken meint, dass sie noch komischer ist, als sonst schon. Auch lassen sich in A Tale of Caos: Prologue kleine Anspielungen an die großen Point-and-Click-Klassiker, wie Monkey Island finden.
Grafisch orientiert sich der Titel, wie oben erwähnt, an der 8-Bit-Ära. Das heißt, dass alles sehr minimalistisch dargestellt ist, aber genau dadurch einen nostalgischen Charme versprüht. Die Hintergrundmusik passt perfekt zum Setting und zur jeweiligen Atmosphäre. Auch die Soundeffekte, auf die ihr während des Spielens stoßt, sind clever und passend gewählt.
Abschließend bleibt zu A Tale of Caos: Prologue zu sagen, dass es hält, was es verspricht. Es ist der Auftakt zu einer neuen Caos-Serie, die bereits jetzt sehr vielversprechend wirkt. Falls ihr gerade 20 Minuten übrig habt, legen wir euch dieses Spiel ans Herz.
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