Lesezeit: 2 Minuten“Völlig losgelöst von der Erde, schwebt das Raumschiff, völlig schwerelos.” So in etwa ging das Lied eines begnadeten Künstlers der 80er Jahre, das euch nun den restlichen Tag im Kopf steckt. Gern geschehen. Auch unser heutiges Flashgame der Woche A Stroll in Space hat mit den unendlichen Weiten des Weltraums und der dort herrschenden Schwerelosigkeit zu tun. Ich hoffe, ihr seid schwindelfrei, denn jetzt gleich geht es rund!
Die Story versetzt euch in die Rolle eines Piloten eines Raumschiffes, das plötzlich von Aliens angegriffen wird. Bevor ihr euch versehen könnt, scheint die Situation auswegslos zu sein und das Raumschiff muss evakuiert werden, ehe ein noch größeres Unglück passiert. Aus diesem Grund schnappt ihr euch euren animalischen Freund, der für euch die künstliche Anziehungskraft bedient und begebt euch zusammen mit ihm auf den Weg ins Heck des Raumschiffes, denn nur von dort könnt ihr entkommen. Doch der Weg dahin ist gefährlich und ein Scheitern bedeutet den definitiven Tod.
Rätseltechnisch bietet A Stroll in Space einiges, allerdings alles unter dem Element der Schwerelosigkeit. So gilt es diverse Schalter zu aktivieren, Kisten zu verschieben, Hindernissen auszuweichen und so weiter. Das Schwierige an der ganzen Sache ist allerdings die fehlende Gravitation. Beispielsweise müsst ihr eine Kiste anschieben, dann die Gravitation deaktivieren, sodass die Kiste in der Schwerelosigkeit weiter in dieselbe Richtung treibt. Aber das funktioniert nicht nur bei unbeweglichen Objekten, sondern auch bei euch selbst. Ein Sprung in die Luft kann schnell verlängert werden, wenn ihr zeitig zur Schwerelosigkeit wechselt. Leider ist die Umsetzung nicht so gut, wie man es sich erhoffen würde. Ein kleiner Fehler kann bereits ausreichen, um den Durchgang zunichte und einen Levelneustart nötig zu machen. Auch sind die Speicherpunkte etwas unfair gesetzt, sodass ein Tod kurz vor Abschluss eines längeren Levels ein Neustart der gesamten Stage fordert.
Grafisch erwartet euch ein Raumschiff voller Fallen, viel Technik, Aliens, die an Q-Bert erinnern und viele kleine Details. So seht ihr zum Beispiel jedes Mal Sgt. Chip, den Affen, auf den Knopf für die künstliche Schwerkraft drücken, wenn ihr sie deaktiviert. Oder auch das Wasser im Raumschiff wird jedes Mal zu kleinen Blasen, wenn ihr in die Schwerelosigkeit wechselt. Die Musik im Hintergrund ist eher entspannend und wird nur von den Metallschuhen der Spielfigur und dem Knopfdruck des Affen durchdrungen.
Abschließend bleibt zu A Stroll in Space nur zu sagen, dass es ein spaßiges Konzept ist, das leider etwas an der Ausführung scheiterte. Das Spiel ist keineswegs unspielbar und macht definitiv immer noch Spaß, allerdings kommt auch recht schnell Frustration auf, wenn ihr mehrfach an derselben Stelle den Löffel abgeben müsst, nur weil eine Hitbox zu groß ist.
Falls ihr trotzdem Lust bekommen habt mithilfe eines Affen durch die Schwerelosigkeit zu reisen, klickt auf den folgenden Link.














