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Flashgame der Woche – You find yourself in a room

von am 12. November 2016
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Lesezeit: 2 MinutenHelau und alaaf. Seit gestern hat die Karnevalssaison wieder angefangen und die Jecken waren bereits bester Laune. Doch heute werden wir die Stimmung mal etwas drücken. Unser heutiges Flashgame der Woche heißt You find yourself in a room und ist ein klassisches Escape-the-Room-Spiel mit einem besonderen Twist. Worum es sich bei diesem Twist handelt und was eine weitere Besonderheit ist, erfahrt ihr nachfolgend.

Worum geht es in You find yourself in a room? Das ist die Frage, die ihr euch das gesamte Spiel über stellen werdet, da nichts erklärt wird. Ihr startet in einem Raum und es gilt einen Ausweg zu finden. Dabei schaut ihr euch im Raum um und findet Gegenstände, die euch weiterbringen. Wenn ihr einen Ausgang gefunden habt, findet ihr euch selbst in einem anderen Raum wieder. Das Spiel beginnt von Neuem und ihr müsst einen Ausgang finden. Doch ihr seid nicht allein, wie ihr bald merkt.

You find yourself in a room hat zwei Besonderheiten. Zum einen handelt es sich bei dem Spiel nicht um ein Point-and-Click-Adventure, sondern ein klassisches Text-Adventure. Das heißt, dass ihr zwar erklärt bekommt, in was für einer Situation ihr euch zu einem gegebenen Zeitpunkt befindet, aber es keine Visualisierung gibt. Eure eigene Fantasie haucht der Situation Leben ein. Zum anderen werdet ihr nach und nach feststellen, dass das Spiel gegen euch arbeitet. Anfangs noch eher unterschwellig mit einigen passiv-aggressiven Äußerungen und später mit direkten Beleidigungen. Gerade diese Interaktion gibt dem Spiel einen besonderen Reiz. Es spielt mit dem Gedanken: “Was wäre, wenn das Spiel wüsste, dass es nur ein Spiel ist?” Die Umsetzung der Idee ist sehr gut gelungen und die Interaktion zwischen Spieler und Spiel verändert das Gesamtbild.

Zur Grafik gibt es bei You find yourself in a room nicht so viel zu sagen, da es sich schließlich um ein Text-Adventure handelt. Änderungen in der Interaktion zwischen KI und Spieler werden durch Schriftgröße deutlich. Auch eine Änderung der Schriftfarbe gibt es zu beobachten. Die Hintergrundmusik ist zwar repetitiv, aber untermalt die unheimliche Situation perfekt.

Zusammenfassend bleibt zu You find yourself in a room nur zu sagen, dass es eine interessante, aber sehr kurzweilige Erfahrung ist. Das Konzept des Spieles ist gelungen und auch die Umsetzung funktioniert in der Art nur bei einem Text-Adventure. Es wäre interessant, wenn mehr Entwickler in so einige Richtung gingen.

Falls ihr Lust bekommen habt gegen eine passiv-aggressive KI anzugehen, klickt auf den folgenden Link.

You find yourself in a room

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