Lesezeit: 2 MinutenDas Flashgame dieser Woche namens Raiders took my dog ist ein Spiel voller Gefühle, Action und einem Hauch Wahnsinn. Der Grund dafür ist nicht nur das postapokalyptische Setting, das an Fallout oder Mad Max erinnert, sondern auch die Bandbreite an skurrilen Charakteren, die ihr auf der Reise trefft und ins Nirvana schickt.
Es war eigentlich ein ganz normaler Tag mitten im postapokalyptischen Nirgendwo, als plötzlich eine Gruppe Raiders auftauchte und euch das Leben zur Hölle machte. Zu allem Überfluss haben sie euch nicht nur euren einzigen Freund in dieser trostlosen Welt, euren mechanischen Hund, genommen, sondern euch auch noch bis zum Hals eingegraben, auf dass euch die Geier kriegen. Zum Glück kommt zufällig ein Bro der Steel Bros vorbei, buddelt euch aus und gibt euch sogar noch die nötigen Dinge, um euch an den Raiders zu rächen und euren Hund aus deren Händen zu befreien.
Das Gameplay von Raiders took my dog ist nicht etwas das eines normalen Shooters, sondern kommt mit einigen Twists daher. So könnt ihr euch beispielsweise nur auf einer vertikalen Linie hinter eurem Schutzzaun bewegen und müsst teilweise einer großen Anzahl an Projektilen auf dem Bildschirm ausweichen. Aus diesem Grund nennen die Entwickler den Titel auch ein Bullet-Hell-Defense-Shooter. Diese Beschreibung trifft den Nagel auch ziemlich auf den Kopf, denn während ihr hinter eurem Schutzzaun steht, müsst ihr nicht nur geschickt austeilen, sondern auch zu großen Schaden an eurer Person vermeiden. Bei Nahkampfeinheiten müsst ihr deshalb den richtigen Moment abwarten, um nicht einen Hieb mit dem Schwert oder der Axt abzubekommen. Im Kampf gegen Schützen läuft es ähnlich ab, nur dass ihr in dem Fall den Projektilen rechtzeitig ausweichen solltet. Das ist allerdings leichter gesagt als getan, da euer Charakter anfangs nicht nur sehr langsam ist, sondern auch seine Hitbox größer ist, als ihr es euch wünschen würdet. Um dem Ganzen etwas entgegenzuwirken, gibt es allerdings eine Vielzahl von Upgrades und Erweiterungen, in die ihr investieren könnt und die im Kampf sehr nützlich sein können. Da wäre beispielsweise verbesserter Schaden, erhöhte Chance für kritische Treffer oder euer Spezialangriff, den ihr nach belieben verändern könnt.
Die Charaktere in Raiders took my dog sind sehr detailliert gestaltet und auch die Effekte, wie ein Kettenblitz, sind schön anzusehen. Auch die wechselnden Hintergründe, nach einem Sieg über einen Bossgegner sind eine netter Bereicherung und sorgen für ein bisschen frischen Wind. Die Hintergrundmusik hingegen ist leider nicht sehr abwechslungsreich und in jedem Kampf dieselbe, ist aber nicht wirklich störend dabei.
Am Ende bleibt zu Raiders took my dog nur zu sagen, dass der Titel eine unterhaltsame Kombination verschiedener Genre ist. Zwar sorgt die große Hitbox des Charakters gelegentlich für Frustmomente, wenn ihr getroffen werdet, obwohl ihr sicher seid, ausgewichen zu sein, doch im Endeffekt weiß der Titel dennoch zu unterhalten.
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