Lesezeit: 2 MinutenKennt ihr das, wenn euch ein Spiel so sehr begeistert, dass ihr förmlich hineingesaugt werdet? In unserem heutigen Flashgame der Woche Absorbed geht es ähnlich zu, jedoch seid ihr diesmal diejenigen, die so anziehend sind, dass alles auf sie zufliegt. Woran das liegt und was das Ganze überhaupt soll, erfahrt ihr nachfolgend.
Wie so oft, seid ihr auch dieses Mal wieder als Versuchskaninchen in einem mysteriösen Labor unterwegs. Dieses Mal testet ihr eine “Absorption Cannon”, die es euch erlaubt Materie einzusaugen und nach Belieben als Projektil zu verschießen – fast so wie Kirby. Bei eurem Versuchsgang geht allerdings einiges schief. Nachdem ihr einen Kristall in einen Laser geschleudert habt, öffnet sich ein Portal und reißt euch und alles um euch herum in eine andere Dimension. Der einzige Ausweg aus dieser misslichen Lage ist es ein anderes Portal zu finden, das euch zurückbringt. Doch der Weg is hart und beschwerlich.
Absorbed spielt mit einer Mechanik, die einige sicherlich noch aus Half-Life 2 kennen. Eure “Absorption Cannon” erlaubt es euch, Dinge von Entfernung an euch heranzuziehen und durch die Gegend zu schleudern. Der Unterschied zum Valve-Shooter liegt darin, dass ihr die verschiedenen Dinge einsaugt und nicht nur vor euch herbewegt. Darüber hinaus geht es weniger darum Gegner damit abzuschießen, als Rätsel zu lösen. Beispielsweise müsst ihr mit eingesaugten Gegenständen Schaltkästen abschießen, um so Laserstrahlen zu deaktivieren oder ein passendes Gewicht auf einen Schalter legen, um eine Barriere verschwinden zu lassen. Im späteren Spielverlauf werdet ihr allerdings trozdem irgendwann auf Feinde treffen, die sich natürlich ebenfalls einsaugen lassen. Während die Prämisse sehr unterhaltsam ist, haben sich vor allem die späteren Level als sehr schwierig herausgestellt. Zumindest für diejenigen, die gerne die volle Wertung von drei Sternen bekommen. Denn nur ein einziger virtueller Tod lässt eure Wertung direkt um einen Punkt sinken und nur ein kompletter Reset des Levels setzt die Statistik zurück. Insbesondere in Level 20 hat mich das einige Nerven gekostet. Solltet ihr kein Perfektionist sein, werdet ihr problemlos durch jedes Level kommen, da es einige Savepoints gibt.
Grafisch ist das Spiel eher einfach gehalten. Es gibt keine wirklichen Details, sodass der Hauptcharakter nicht mal ein Gesicht hat. Das sorgt aber keineswegs für Abstriche beim Spielspaß. Auch die Hintergrundmusik ist eher repetitiv, aber passt dennoch vom Klang her zur mysteriösen Atmosphäre der anderen Dimension, in der ihr gefangen seid.
Abschließend bleibt zu Absorbed nur zu sagen, dass es ein definitiv spaßiges Spiel ist, besonders aufgrund der “Kirby-Technologie”, um die “Absorption Cannon” mal so zu nennen. Der einzige Negativpunkt liegt, wie bereits erwähnt, an den etwas schwierigeren Leveln, im späteren Spielverlauf, die besonders für die Perfektionisten unter euch eine harte Nuss sein werden. Abseits davon weiß der Titel aber auf jeden Fall zu unterhalten und ist für jeden Fan von Knobelspielen zu empfehlen.
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