Lesezeit: 2 MinutenHeute wird es Zeit tiefer zu gehen, tiefer als jemals zuvor. In unserem Flashgame der Woche Reach the Core geht es nämlich darum zum Kern eines Planeten vorzudringen, um dort das vorhandene Plasma abzubauen. Nur so könnt ihr nämlich euren Hyperdrive wieder aufladen, um in euer Heimatsystem zurückzukehren.
Reach the Core erzählt die Geschichte von zwei gestrandeten Außerirdischen, die auf ihrer Reise durch das Universum eine Zwangspause einlegen mussten. Grund dafür ist die fehlende Energie für den Hyperdrive, der sie an ihr Ziel bringen soll. Zum Glück geht ihnen die Energie gerade vor einem Planeten aus, in dessen Kern sich genug Plasma befindet, um ihren Antrieb wieder aufzuladen. Doch bevor sie an den Kern kommen, müssen sie sich durch diverse Gesteinsschichten bohren. Und ihr seid der mutiger Fahrer des Highspeedbohrers!
Wie in vielen Upgradespielen gilt es auch in Reach the Core euer Equipment nach und nach immer weiter aufzubessern, sodass ihr immer weiter in das Innere des Planeten vordringen könnt. Damit ihr euch die neuen Verbesserungen leisten könnt, müsst ihr daher auf euren Expeditionen möglichst viele Rohstoffe abbauen. Nach und nach werdet ihr dadurch einen besseren Bohrer besitzen, der nicht nur mehr aushält und eine größere Batterie besitzt, sondern auch einen Turboboost. Gerade Letzter ermöglicht es euch schneller in die Tiefen vorzudringen oder euch wieder auf eine reguläre Geschwindigkeit zu bringen, sofern ihr mit einem Hindernis oder Lebewesen kollidiert seid. Das wiederum bringt uns zum nächsten Punkt, denn der Planet ist nicht unbewohnt. Zwar bekommt ihr wenig von der Oberfläche zu sehen, aber in den Tiefen der Erde leben ebenfalls Lebewesen. Solltet ihr mit diesen in Kontakt kommen, beschädigt das unweigerlich euren Bohrer. Auf der anderen Seite solltet ihr aber das Risiko eingehen die Nester zu zerstören, denn eventuell bringt euch die Alientechnologie einige Vorteile. Für die richtig ambitionierten Sammler unter euch gibt es zudem einige Achivements zu erlangen und Statistiken einzusehen.
Grafisch ist Reach the Core eher einfach gehalten. Das liegt mitunter daran, dass auch das Spielprinzip sehr simpel ist. Immerhin mĂĽsst ihr lediglich immer tiefer in den Planeten vordringen. Dennoch sieht das Spiel deshalb nicht schlecht aus. Auch musikalisch ist eher wenig Abwechslung drin. Sollte euch die Endlosschleife irgendwann zu sehr stören, könnt ihr immer noch auf “Mute” drĂĽcken und eure eigene Musik anmachen.
Abschließend lässt sich zu Reach the Core sagen, dass es definitiv ein Spiel ist, dass dafür konzipiert wurde, es häufiger zu spielen. Das lässt sich bereits an den drei Speicherprofilen sagen. Auch werdet ihr beim Start gefragt, ob ihr das Flashgame im lautlosen Modus spielen wollt, sodass sich die Entwickler womöglich schon gedacht haben, dass es auf der Arbeit oder an anderen Orten, wo Ton unpraktisch ist, gespielt werden könnte. Genau dafür scheint das Spiel auch geeignet zu sein, da längere Sessions eher ermüdend wirken können, da der Fortschritt eher schleppend vorangeht. Trotzdem handelt es sich bei Reach the Core um ein lustiges Spiel für zwischendurch.
Falls ihr Lust bekommen habt der Sache auf genauer auf den Grund zu gehen, bohrt einfach hier.














