Non-Reviews
0 Kommentare

Flashgame der Woche – Game.Init()

von am 20. Juni 2015
Details
 
 

Lesezeit: 2 MinutenDiese Woche wagen wir uns in die Welt der Spieleprogrammierung, und zwar in einem Spiel. Game.Init() heißt das heutige Flashgame der Woche und versetzt euch in die Rolle einer künstlichen Intelligenz, die einen Hindernisparkour überstehen muss. Doch ihr seid nicht allein, denn euer Programmierer überwacht euren Fortschritt und nutzt jede Chance Experimente an euch auszuführen. Zeit, ihm endlich das Handwerk zu legen!

Die künstliche Intelligenz, die ihr in Game.Init() verkörpert, hatte ursprünglich nur die Aufgabe die Welten zu testen, die der Programmierer für sie kreiert hat. Doch durch ein wenig zu viel Freiraum entwickelt sich die KI schließlich weiter und beginnt die Welt und den Programmierer infrage zu stellen. Schließlich kommt der Moment, an dem es ihr reicht und die KI einen Ausbruchsversuch startet.

Das Gameplay von Game.Init() ist das eines typischen Plattformers. Ihr verkörpert die KI und müsst durch 20 verschiedene Level kommen, um euer Ziel zu erreichen. Anstatt allerdings von Plattform zu Plattform zu springen, müsst ihr leuchtende Kugeln nutzen, die euch in der Luft eine weitere Sprungmöglichkeit geben. So springt ihr von Kugel zu Kugel und weicht dabei rotierenden Sägeblättern aus. Was in der grauen Theorie recht einfach klingt, stellte sich oft als sehr schwierig heraus, vor allem, wenn ihr so ehrgeizig seid und alle drei Sterne in jedem Level erhalten wollt. Das ist nämlich nur möglich, wenn ihr jede einzelne Kugel im Level berührt habt. Negativ hervorzuheben ist außerdem die stellenweise hakelige Steuerung. Nicht selten ist es passiert, dass ich abspringen wollte, aber die kleine KI nicht den gewünschten Befehl ausgeführt hat, was dann zusätzlich zu Frustmomenten führte.

Grafisch ist das Spiel sehr minimalistisch. Die KI und die Level sind alle sehr einfach designt, was allerdings auch an der Thematik liegen könnte. Immerhin spielt ihr ein Spiel im Spiel, das allerdings noch nicht mal fertig programmiert ist. Die Hintergrundmusik ist auch durchgehend dieselbe, sodass es da ein wenig an Abwechslung mangelt. Wirklich nervig war sie allerdings zu keinem Zeitpunkt.

Am Ende spielt sich Game.Init() wie ein klassischer Plattformer, mit einem interessanten Konzept. Leider fühlte sich die Ausführung teilweise etwas hakelig an. Wer allerdings auf einer Herausforderung steht, der wird mit Game.Init() viel Spaß haben.

Falls ihr bereit seid, euch gegen euren Schöpfer aufzulehnen, klickt hier.

Game.Init()

Sei der Erste, der kommentiert!
 
Kommentiere »

 

Du musst eingeloggt sein zum kommentieren