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Flashgame der Woche – The Dreamerz

von am 7. August 2010
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Lesezeit: 3 MinutenDie Traummschine ist kaputt! Dass das nichts Gutes sein kann, dürfte jedem klar sein. Sehr gut hingegen ist Rob Donkins & RobotJams Flashgame The Dreamerz, in dem es genau um dieses Problem geht. Denn die Traummaschine hat einfach aufgehört zu funktionieren. Da nun niemand auf der Erde mehr vernünftig schlafen kann, wird ein Held mit seinem Raumschiff entsandt. So beginnt dieses kleine, bizarre und charmante Point’n’Click-Adventure.

Unmittelbar nach dem Start des Spiels befindet sich unser Spielcharakter, ein kleiner Raumfahrer, auf jenem abstrus wirkenden Planeten, der die Traummaschine beherbergt. Ein ganz klein wenig musste ich beim ersten Betrachten an die Zeichnungen im Buch Der kleine Prinz denken, denn der Planet ist nicht viel mehr als ein kleiner runder Gesteinsbrocken, den man in wenigen Sekunden umrunden kann. Obwohl “Home” so klein ist, ist er neben unserem Raumschiff und der Traummaschine von allerlei bizarren Gegenständen bevölkert.

Zum Beispiel einem riesigen Kondensator, der scheinbar nicht tut, was er tun soll, einem noch größeren nachdenklichen Mann, der auf einer Holzkiste sitzt und zu seinen Füßen einen Ventilator stehen hat. Und was ist mit dem Wal, der unweit neben einer eigenartigen Pumpe vor sich hindöst?

Am unteren Bildrand befindet sich euer Inventar, dass sich mit der Zeit schnell füllen wird. Zum Beispiel könnt ihr dort ein recht nützliches Tagebuch ablegen, dass sich direkt nach eurer Landung neben euch befindet. Einpacken und lesen! Hier sind wichtige Hinweise versteckt. Auf diesem Planeten gibt es für euch zunächst nicht viel zu erledigen, außer einem glühenden Orb, den ihr in eurem Inventar verstaut.

Da es sich bei The Dreamerz um ein Point’n’Click-Adventure handelt, gilt die Devise: klickt alles und jeden an. Wenn das auch nur in den seltensten Fällen euch direkt weiterbringt, so bekommt man doch ab und zu wenigstens einen Hinweis auf die mögliche Lösung. Die Orbs zum Beispiel aktivieren Transporter-Plattformen, die euch zu einer ganzen Reihe weiterer kleiner Planeten bringen auf denen ihr jede Menge Rätsel lösen müsst, um nach und nach die benötigten “Ersatzteile” für die Traummaschine zusammen zu kriegen. Dabei handelt es sich um kleine Glaskugeln, die mit unterschiedlichen Traumessenzen gefüllt werden müssen.

Die Rätsel sind ohne Frage abstrakt, also versucht nicht zu logisch an die Sache heranzugehen. Die Wahrheit liegt irgendwo zwischen “sei kreativ” und “benutze Schlüssel mit Wal”. Bevor das übrigens jemand ausprobiert, da es wirklich einen Schlüssel und einen Wal gibt: es funktioniert nicht!
Worauf ich hinaus wollte war, dass jedes Rätsel Sinn macht. Allerdings erschloss sich mir das immer erst nach der Lösung.

Und wo wir grad beim Thema sind: Die Komplettlösung wird direkt im Spiel mitverlinkt und besteht nicht aus einem Video, sondern aus einem interaktiven Animation und lässt wirklich keine Fragen offen. Aber wer will sich schon die ganzen schönen kniffligen Rätsel verraten lassen? Was hat es mit den eigenartigen Prismen auf dem “Colors”-Planeten auf sich? Und was ist mit den merkwürdigen Symbolen auf dem “Elements”-Himmelskörper? Wofür ist der Schlüssel und was macht man mit der riesigen Trompete auf dem “Music”-Planeten? All’ diese Fragen wollen geklärt werden. Und zwar von euch.

Mit The Dreamerz kann man sich wunderbar die Zeit vertreiben. Ich würde schätzen, dass man zwischen 15 und 30 Minuten braucht, um die Traummaschine wieder in Gang zu bringen. Und glaubt mir bitte, wenn ich sage, dass diese Zeit wie im Fluge vergehen wird.

Fehlt euch eigentlich nur noch der Link zum Spiel:
The Dreamerz

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