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Starlink: Battle for Atlas – Rettet ein ganzes Sternensystem

von am 7. November 2018
DETAILS
 
Spieldauer

Wer gerade durchzieht, hat Grax innerhalb weniger Stunden erlegt. Wer alles entdecken will und das komplette System von der Legion säubern will, kann etliche Stunden dazu rechnen.

Für Fans von:

Open World Spielen, Starfox,, Weltraumerkundung

Amazon-Link:

amzn.to/2JNcPdB

Pluspunkte

+ gut durchdachtes Spielsystem
+ exklusive Starfox Missionen
+ wertige Modelle
+ technisch gut umgesetzt
+ großer Umfang

Minuspunkte

- gegen Ende hin repetitiv
- leichte Vorteile durch zusätzliche Käufe
- Storyline sehr dünn
- Modelle recht teuer

Editor Rating
 
GAMEPLAY
8.0

 
GRAFIK
7.0

 
SINGLEPLAYER
8.0

 
MULTIPLAYER
7.0

 
SOUND
8.0

Gesamt-Wertung
8.0

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Zusammenfassung
 

Die Nintendo Switch-Fassung mit ihrer exklusiven Einbindung des Starfox-Teams macht diese, zwar technisch schwächste, Version unterm Strich zur Besten. Fans von Fox McCloud und Co., kommen hier näher an einen guten Starfox-Titel als es Nintendo in den letzten Jahren selbst geschafft hat. Neben den Charakteren und dem Arwing, bekommt man kostenlose einen komplett eigenen Missionsstrang rund um Fox und Wolf.
Das Toys-to-life Konzept ist gut in die komplette Spielmechanik eingearbeitet und lässt euch die Wahl ob ihr physische oder virtuelle Modelle erwerben möchtet. In beiden Fällen macht es die Aufgaben stellenweise zwar einfacher, aber von einem echten Kaufzwang kann hier nicht die Rede sein. Technisch macht der Titel kaum Fehler, leider bleibt die Story recht dünn bleibt und die Aufgaben wiederholen sich im letzten Drittel im Prinzip nur noch. Unterm Strich hat Ubisoft mit Starlink Battle for Atlas ein solides Open World Weltraum Abenteuer erschaffen, dass sowohl technisch als auch in Sachen Umfang durchaus punkten kann.

 

Antizyklisches Verhalten ist eine komplexe Angelegenheit. Es kann entweder davon zeugen, dass man den Markt überhaupt nicht verstanden hat, oder aber genau das richtige Näschen für eine Marktlücke hatte. So dürften sich viele gefragt haben, was hinter der Idee von Ubisoft stand, im Jahr 2018 ein Toys-to-Life Produkt auf den Markt zu bringen. Schließlich hat der Wettbewerbe sämtliche Ambitionen in diese Richtung eingestellt, beziehungsweise auf Eis gelegt. Sei es Skylanders, Disney Infinity oder LEGO Dimensions, all diese Produkte haben ihre Halbwertszeit deutlich überschritten und konnten wohl unterm Strich, trotz des durch aus interessanten Konzepts, zu wenig Erfolge verbuchen. Ubisoft hingegen bringt nun, da es quasi keine Konkurrenz mehr gibt, mit Starlink Battle for Atlas ein eigenes Produkt auf den Markt, welches reales Spielzeug in virtuelle Welten einbindet. Wir haben den Titel für euch genauer unter die Lupe genommen um zu sehen ob Ubisoft die Zeichen richtig gedeutet hat.

Das Atlas System ist in Gefahr

Bei Starlink Battle for Atlas handelt es sich um eine Open World Abenteuer, welches im Weltraum angesiedelt ist. Dementsprechend ist euer Fortbewegungsmittel natürlich ein Raumschiff. Zu Beginn findet ihr euch an Bord der Equinox, einem Expeditionsraumschiff von der Erde, wieder. Mit an Bord befinden sich mutige Abenteurer mit den unterschiedlichsten Hintergründen. Angeführt wird die bunt zusammen gewürfelte Truppe von dem genialen Wissenschaftler St. Grand. Er war es, der in der Arktis die außerirdische Lebensform Judge fand und vor dem sicheren Tod bewahrte. Seine Forschungen verschafften ihm zudem Zugang zu Nova, einer gigantischen Energiequelle. Durch diese ist es nicht nur möglich Raumschiffe zu betreiben sondern dient auch als Grundstein für die Starlink-Technologie. Von Mason Rana, seines Zeichens Pilot und Wissenschaftler, entwickelt, ermöglicht diese es Materie über große Distanzen zu bewegen. Einsatz findet diese Technik auch an den kleineren Raumschiffen über die ihr verfügt. Durch den Einsatz von Starlink könnt ihr Teile eures Schiffs nahtlos und ohne ein Dock aufzusuchen überall im Weltall ändern. Ziemlich praktisch, wenn man bedenkt, dass der Einsatz verschiedener Waffen eine grundlegende Komponente des Kampfgeschehens ist.
Das Ziel von St. Grand ist es die Herkunft von Judge ausfindig zu machen. Also machen er, Mason Rana und die restlichen Crewmitglieder sich mit der Equinox auf die Suche. Allerdings ist St. Grand nicht alleine mit dem Wissen um die gewaltige Macht des Nova. Und so wird das Flaggschiff schon kurz nach dem Eintritt ins Atlas System angegriffen und euer Anführer verschleppt. Dahinter steckt die sogenannte Legion, welche sich unter der Führung des Schurken Grax die Herrschaft über das komplette System so wie das Nova dort sichern möchte. Eure Mission besteht also nicht nur darin die Legion aufzuhalten, sondern auch St. Grad aus deren Klauen zu befreien.

Starlink Battle for Atlas Switch Starter Pack

Ein exklusiver Verbündeter

Käufer der Nintendo Switch Fassung erhalten von Ubisoft gleich mehrere Extra spendiert. Neben dem exklusiven Arwing, welches Fans aus den Starfox Spielen ein Begriff sein sollte, wurde auch die gesamte Crew rund um Fox McCloud ins Spiel eingebunden.
Denn gerade als das Starfox-Team, seinen Widersacher Wolf verfolgt, werden sie mit den Konflikt um Atlas gezogen. Als echter Held stellen sich Fox und seine Crew natürlich für die gerechte Sache zur Verfügung. Toll ist hierbei, dass nicht nur die Charaktere und das Raumschiff komplett mit in die Story eingearbeitet wurden, sondern auch zusätzliche Starfox-Missionen implementiert wurden. Schließlich muss es einen Grund haben, warum sich Wolf im Atlas System herumtreibt. AN dieser Stelle beweist Ubisoft mal wieder ein geschicktes Händchen, wenn es darum geht Käuferschichten zu erschließen. Wie jedem klar sein dürfte, liegt die Fassung für die Switch, technisch gesehen ein ganze Stück hinter den anderen Versionen. Durch diese exklusiven Inhalte und den Mehrwert, wird die Fassung für den Hybriden allerdings durchaus interessant.

Die Modelle

Während Infinity und Dimensions schon auf bekannte Charaktere und Modelle setzen konnte, musste Ubisoft im Prinzip von Grund auf alles neu erfinden. Hierzu wurden verschiedene Schiffsmodelle, so wie ein schlagkräftiges Pilotenteam und verschiedene Waffen entworfen und in Miniaturform ins Leben gerufen. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Die Modelle von Starlink Battle for Atlas sind solide verarbeitet und bieten auch einige Details wie zum Beispiel Decals und Abnutzungserscheinungen. Trotz ihres geringen Gewichts, sind die Raumschiffe dennoch recht solide. Somit dürften sie auch einige Raumschlachten im Kinderzimmer, abseits der Konsole, schlagen können. Da sie an der Konsole wohl in den meisten Fällen nicht dauerhaft zum Einsatz kommen werden sind sie also durchaus als normales Spielzeug oder aber Sammlerstücke zu gebrauchen. Die Bemalung der Piloten könnte durchaus hübscher sein, aber da spricht die Detailvernarrtheit aus mir. Die Waffen sind abwechslungsreich gestaltet, sehen an den Raumschiffen allerdings etwas klobig und überdimensioniert aus. Die Modelle sind größtenteils verschraubt was für eine solide und haltbare Ausführung spricht. Das zusammenstecken und wieder voneinander Trennen ist manchmal recht schwergängig, so dass man fast schon Angst hat etwas kaputt zu machen. Dafür ist es aber als Ganzes ein kraft schlüssiges Modell.
Natürlich sei an dieser Stelle auch das Arwing des Starfox Teams erwähnt, welches exklusive im Nintendo Switch Starter-Kit beiliegt. Auch dieses Modell ist durchaus gelungen und sieht in der finalen Fassung noch um einiges besser aus, als die ersten Bilder die man davon zu sehen bekam. Hier ist besonders schön, dass sich als Detail die Innenflügel stilgerecht aufstellen lassen.

Alles in Allem kann man sich über die Modelle also nicht beschweren. Ob man diese nun in physischer Form wirklich benötigt oder aber auf die digitalen Variante zurückgreift ist dann unterm Strich Geschmackssache.

Wie funktioniert das Ganze?

Jedes Toys-to-Life Spiel hat so sein eigenes Konzept was die Einbindung des Spielzeugs angeht. Allerdings haben sie im Prinzip alle gemein, dass die Modelle auf ein Portal gestellt werden und dann im Spiel auftauchen. Man spielt also eigentlich nicht wirklich mit ihnen. Ebenso setzen andere Systeme dieser Art für gewöhnlich auf einzelne Figuren und/oder Fahrzeugen. Starlink Battle for Atlas geht in diesen Punkten einen etwas anderen Weg. So sind die Modelle die zum Einsatz kommen immer Kombinationen aus einzelnen Elementen. Als da wären das eigentliche Raumschiff, dessen Flügel, der Piloten und die Bordwaffen. Hierbei ist es euch frei überlassen wie ihr die euch zur Verfügung stehenden Einzelteile kombiniert. Zudem möchte Ubisoft, dass ihr die Modelle auch wirklich nutzt. Und so wird das zusammengesetzte Modell durch eine Halterung auf euren Controller aufgesetzt. Die Switch-Fassung bietet hierfür eine komplette Aufnahme für die beiden JoyCon. Und so braucht ihr lediglich die beiden kleinen Controller in diese spezielle Halterung zu schieben um loslegen zu können. Zunächst setzt ihr den gewünscht Pilot in der Halterung ein, als nächstes wird das Raumschiff mit angesetzten Flügeln darauf platziert. Danach wird das Raumschiff noch mit bis zu zwei Bordwaffen kampftauglich gemacht. Auch wenn das erst mal etwas umständlich klingt, funktioniert es ganz gut und durch das geringe Gewicht stört es im Grunde nicht beim Spielen. Allerdings könnt ihr euer Equipment auch einscannen und danach bis zu sieben Tage virtuell nutzen. Und so wird der Einsatz der Modelle in der Hand wohl nur von den wenigsten Spielern dauerhaft genutzt.

Starlink Switch Pulse Raumschif

Der direkte Kampf gegen die Legion

Wie auch bei unseren realen Konflikten, geht es bei dem Krieg um Atlas mit Nova um eine wertvolle Ressource und die Technologie zu deren Einsatz. Geführt wird die Auseinandersetzung über Gebietsansprüche und natürlich Währung. Dementsprechend versucht die Legion die sieben Planeten des Atlas-Systems unter Kontrolle zu bringen. Hierzu gibt es mehrere Stufen der Invasion.
Als erstes bilden sich sogenannte Springer Stöcke. Diese beherbergen nervige kleine Kreaturen, welche die umliegende Landschaft drangsalieren und die Bewohner attackieren. Ihr solltet sich auf jeden Fall auslöschen. Schon alleine aus dem Grund, weil ihr an diesen Stelle neue eigene Gebäude errichten könnt. Um Elektrum, die Währung im System, schürfen zu können, bedient sich die Legion sogenannter Extraktoren. Diese Alien-Raffinerien haben nicht nur eigene Verteidigungsmechanismen, sie werden meist auch durch starke Gegner geschützt. Die größten Feinde die euch die Legion auf planetarer Ebene entgegenstellt sind die sogenannte Primes. Diese riesigen Kreaturen werden aus dem All von noch größeren Raumschiffen namens Dreadnoughts aus auf die Planeten entsendet um Extraktoren zu setzen und Feinde auszumerzen. Dabei bildet sich eine gewisse Abhängigkeit. Schlagt ihr Truppen und deren Extraktoren, wir der Prime schwächer. Je weniger Primes aktiv sind, um so schwächer ist der zugehörige Dreadnought. Wenn ihr euch das Leben also nicht unnötig schwer machen wollt, solltet ihr diese, wenn auch oftmals repetitiven, Kämpfe durchführen.

Die Wirren, Tücken und Geheimnisse des Alls

Die Legion ist längst nicht eure einzige Sorge. Gesetzlose Outlaws machen sich die wirren des Krieges zu nutzen um eigene Interesse durchzusetzen. Zu eurem Glück greifen sich diese beiden Fraktionen allerdings stellenweise auch gegenseitig an und ersparen euch so Arbeit.
Ähnlich wie bei No Mans Sky könnt ihr frei von Planet zu Planet fliegen. Der Übergang von der Oberfläche zum All ist hierbei nahtlos. Neben einer Schnellreisefunktion zu bereits erforschten Gebieten, verfügen eure Schiffe über einen Hyperantrieb. Mit diesem könnt ihr auch große Distanzen relativ schnell überwinden. Das All ist hierbei allerdings nicht leer. Es gibt dort Wracks die durchsucht werden können, Asteroiden-Gürteln denen ihr ausweichen müsst und natürlich weitere Outlaws und deren Verstecke. Selbige lassen übrigens auch keine Gelegenheit aus euch mit speziellen Fallen aus dem Hyperraum zu holen und anzugreifen.
Neben den Spezies die ihr im Spiel trefft, tauchen immer wieder Hinweise auf die sogenannten Hüter auf. Auf den Planeten befinden sich Türme die ebenfalls von den Hütern errichtet wurden. Wenn ihr das waffenbasierende Rätsel des jeweiligen Turm lösen könnt, erhaltet ihr neben wertvollen Mods auch weitere Informationen. Über die Hüter.

Euer Einsatz entscheidet über das Schicksal von Atlas

Da ihr nicht alleine gegen die Legion kämpfen könnt ist einer der wichtigsten Aspekt des Spiels die so genannte Starlink-Initiative aufzubauen und zu verstärken. Diese setzt sich neben eurem Team aus den Bewohnern von Atlas zusammen. Allerdings müssen diese nicht nur beschützt werden, sie wollen auch erst überzeugt werden für eure Sache zu kämpfen. Hierzu bereist ihr verschiedene Planeten, drängt die Truppen der Legion zurück und unterstützt die Einwohner bei ihren Problemen.
Neben Einrichtungen wie Fabriken, Gefängnissen und anderen Komplexen, welche zunächst aus feindlicher Hand befreit werden wollen, gibt es vier Gebäudetypen die unentbehrlich für euer Unterfangen sind. Fortschritt sind. Diese sind das Observatorium, die Werkstatt, die Raffinerie und das Arsenal. Auf den ersten Planeten die ihr bereist sind diese fest installiert. Später dann lernt ihr solche Gebäude an den vorgesehenen Bauplätzen zu errichten. Die Gebäude selbst haben verschiedene Ausbaustufen, die zu mehr Leistung führen.
Die Observatorien helfen euch die Oberfläche der Planeten zu erfassen und Feindbewegungen auszumachen. Raffinerien hingegen versorgen euch in regelmäßigen Abständen mit Elektrum, dem Zahlungsmittel im Atlas Sektor. Gerade diese sollten stets ausgebaut werden um zu gewährleisten, dass ihr im Spielverlauf immer genug Geld zur Verfügung habt. Werkstätten bieten euch logischerweise die Möglichkeit eure beschädigten Schiffe wieder in Stand zu setzen. Außerdem sind sie ein beliebter Umschlagplatz für Mods. Arsenale bilden das Rückgrat eurer planetaren Bodentruppen. Diese Gebäude sind nicht nur selbst stark bewaffnet, von ihnen aus werden Truppen entsandt welche die umliegende Umgebung beschützt und Feinde selbstständig bekämpft.
Bei all diesen Gebäuden könnt ihr erbeutete Technologie gegen Aufwertungen und Belohnungen eintauschen. Außerdem sind sie ebenfalls Auftraggeber für zahlreiche Nebenquests. Auch wenn diese zugeben nicht sonderlich abwechslungsreich sind. Ihr seht also, alleine könnt ihr das System nicht halten oder zurück erobern. Ihr müsst eure Alliierten fördern und unterstützen.

Die richtige Kombination macht es aus

Eines der Kernelemente im Kampf ist die richtige Auswahl der Waffen. Das Ganze funktioniert in einer Art erweiterter Schere, Stein, Papier- Mechanik. So richten Eiswaffen natürlich mehr Schaden bei Feuergegnern an, als herkömmliche, wohingegen sie bei Eisgegnern wenig bis keine Auswirkungen haben. Teilweise können die Waffen auch eine Wechselwirkung entfalten. So kann ein Eisschuss den Gegner einfrieren und der nächste Treffer mit einer kinetischen Waffe fügt kritischen Schaden zu. Kombiniert ihr eine Waffe mit einer Wirbelwaffe, so könnt ihr Flächenschaden erzeugen. Wenn die beste Wahl nicht direkt offensichtlich ist, gilt es einfach etwas zu experimentieren um zu sehen was am effektivsten ist. Auch hier zeigt sich, dass der Wechsel der virtuellen Waffen wesentlich einfach und unkomplizierter ist, als die Waffen am Modell umzustecken.
An dieser Stelle sei gesagt, dass der Titel nicht wirklich unter die Sparte Pay to Win fällt. Auch mit den Inhalten aus dem Starterkit, kann man durchaus spielen. Es ist aber zugegebenermaßen an einigen Stellen einfacher wenn man mehr Waffen hat. Ebenso verhält es sich mit den Schiffen. Wird euer Vehikel im Kampf zerstört werdet ihr entweder in den Orbit oder den letzten Speicherpunkt zurück gesetzt. Außer ihr habt noch mehr Raumschiffe im Dock. Somit habt ihr im Prinzip für jedes Modell über das ihr verfügt ein Extraleben. Und so schreitet man mit mehr Investition eigentlich nur schneller voran, als dass man wirklich genötigt wird mehr Piloten, Waffen oder Raumschiffe zu kaufen. Manche Rätsel lassen sich tatsächlich nur mit bestimmten Waffenarten oder Kombinationen lösen. Aber für gewöhnlich liegen in der näheren Umgebung dann Kanister welche genau das benötigte Element enthalten. Diese können durch Beschuss zur Explosion gebracht werden und erreichen den selben Effekt.

Auch eure Schiffe unterscheiden sich nicht nur rein optisch, sondern auch in ihren Werten. Während manche der Raumboliden wendig und fragil sind, verhalten sich andere recht behäbig, können dafür aber auch mehr wegstecken. Ebenso verfügen die Piloten neben ihren Talenten über eine einzigartige Spezialfähigkeit. Mason kann zum Beispiel die Equinox anweisen einen mächtigen Orbitalschlag auszuführen. Fox hingegen ruft seine Crew um die Ziele gemeinsam unter Feuer zu nehmen.

Starlink Battle for Atlas

Nur wer sich weiter entwickelt kann siegen

Um euch erfolgreich im Atlas System behaupten zu können, ist es wichtig, dass ihr immer auf dem neusten Stand seid und über gute Ausrüstung verfügt. Hierbei spielen die sogenannten Mods eine tragende Rolle. Ihr erhaltet sie als Beute, Belohnung oder von euren Werkstätten. Diese Technologien können in eure Raumschiffe und deren Bewaffnung verbaut werden. So könnt ihr zum Beispiel Schildenergie der Schiffe erhöhen, deren Antrieb verbessern oder die Manövrierfähigkeit erhöhen. Die Upgrades für Waffensystem verpassen diesen mehr Schaden, eine höhere Schussrate, weniger Rückstoß oder Elementareffekte. Hierbei könnt ihr auf ein wirklich beachtliches Arsenal verschiedener Mods zurück greifen. Um mehr Verbesserungen an den Systemen verbauen zu können, müsst ihr in der Equinox entsprechende Technologien freischalten bzw. erwerben. Natürlich gibt es auch in Starlink Battle for Atlas verschiedene Arten von Mods. So handelt es sich bei grauen Mods um gewöhnliche Verbesserungen, grüne Mods gelten als ungewöhnlich, blaue Mods als selten, violette Mods als episch und orangene Mods als legendär.
Damit ihr euch nicht zu Tode farmen müsst, könnt ihr im Upgrade Bereich der Equinox euer Können im Umgang mit Mods weiter entwickeln. Dies erlaubt es euch aus drei gleichen Mods, einen Mod der nächst höheren Stufe zu fertigen. Habt ihr die nächste Entwicklungsstufe erreicht könnt ihr durch die sogenannte Mod-Synthese mit Elektrum und Nova auch eure eigenen Modifikatoren erschaffen.

Aber nicht nur euer Ausrüstung muss sich im Laufe eures Abenteuer verbessern. Auch eure Piloten müssen mit ihren Aufgaben wachsen. Mit Hilfe von Fertigkeitspunkten könnt ihr Pilotenfertigkeiten aufwerten. Für jedes Pilotenlevel erhaltet ihr einen Punkt. Auch wenn die Talentbäume eher klein ausfallen und keine wirkliche Möglichkeit bieten innerhalb des Charakters wirkliche Varianzen zu kreieren, ist es dennoch schön zu sehen, dass auch die Crew sich stets weiter entwickelt. Fox McCloud zum Beispiel kann nicht nur lernen in Notsituationen mehr Schaden zu Verursachen, er kann als Squadleader auch seine Mitstreiter dazu inspirieren noch härter zu kämpfen.

Technik

Wie auch bei anderen Multiplattformspielen, liegt die Nintendo Switch technisch gesehen hinter den Fassungen für die anderen Systeme. Allerdings zeigt sich auch hier wieder, dass man, wenn man sich Mühe gibt, sehr viel aus dem kleinen System herauskitzeln kann. Wer zuvor bereits frühe Versionen von Starlink Battle for Atlas auf der Switch gesehen hat, sei an dieser Stelle beruhigt: Das finale Produkt sieht wesentlich besser aus. Natürlich ist das Spiel geringer aufgelöst und auch die Texturen fallen teils deutlich ab, dennoch sieht Starlink auch auf der Nintendo Switch durchaus gut aus. Bedenkt man den großen Umfang des Spiels, ist dies durchaus bemerkenswert. Der Look, der auch optisch seine Parallelen zu No Man Sky nicht ganz leugnen kann, spielt dem Hybriden hierbei aber natürlich auch in die Karten. Ein hyperrealistischer Stil, hätte zu einem wesentlich schlechteren Ergebnis auf der Switch geführt und war somit eine gute Wahl.
Somit erhaltet ihr ein fast durchgehend ruckelfreies Abenteuer, welches ihr auch jederzeit unterwegs genießen könnt. Und so können die abwechslungsreichen Planeten und deren Oberfläche auch auf dem Hybriden punkten.
In Sachen Akustik hingegen muss die Fassung für den Nintendo sich nicht vor den anderen Systemen verstecken. Diese sollte, soweit wir das beurteilen können, bei allen Versionen gleich sein. Die deutsche Lokalisierung ist durchwegs gelungen, so das auch jüngere Spieler leicht Zugang zum Spiel finden.
Auch wenn es mal hitzig zur Sache geht, funktioniert die Steuerung absolut tadellos. Eventuell hätte man die Spezialattacke etwas anders legen sollen. Denn leider kommt man in der Eifer des Gefechts dann schon mal auf die falsche Schultertaste. Auch wenn die Modelle relativ leicht sind, wird man sie auf Dauer allerdings nicht mit der speziellen Halterung, sondern mit den JoyCon oder dem Pro Controller spielen.
Solltet ihr auf der Suche nach einem Wingman sein, könnt ihr im Splitscreen-Coop-Modus zu zweit in die Schlacht um Atlas ziehen.

Starfox – Battle for Atlas

Die Nintendo Switch Fassung des Weltraumepos kann technisch nicht mit den Varianten für andere Systeme mithalten. Die Diskrepanz ist allerdings, auch Aufgrund des gewählten Grafikstil, nicht dermaßen groß, dass man diese Version auf keinen Fall wählen sollte. Vielmehr sollte jeder Spieler der etwas mit Starfox anfangen kann, die Switch variante kaufen. Und vielleicht auch jene die Fox McCloud und seine sympathische Crew noch nicht kennen. Schließlich bekommt man durch die exklusiven Missionen und das zusätzliche Raumschiff hier einiges mehr geboten. Das Spiel selbst liefert gewohnt gute Kost aus dem Hause Ubisoft. Die offene Spielwelt und die Planeten sind groß und es gibt überall etwas zu entdecken und zu erledigen. Auch an der Technik gibt es wenig bis nichts auszusetzen. Die eigentliche Story hingegen wird nur wenige Spieler, wenn überhaupt Jüngere, vom Hocker reißen und gegen Ende wiederholen sich viele Aufgaben einfach zu oft. Da man trotz der Modelle die man zusätzlich kaufen kann, nicht von Pay-to-Win reden kann, bleibt zu hoffen, dass Ubisoft bei genügend Erfolg nochmals Inhalte für Starlink Battle for Atlas nachlegt.

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