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Sim City goes to Mars auf der gamescom – Surviving Mars

von am 7. September 2017
DETAILS
 
Spieldauer

unbekannt

Für Fans von:

der Anno-Serie und Co.

Pluspunkte

+ gesunde Abwechslung für die Aufbaustrategieszene
+ detailreiche Forschungen für ein realitätsnahes Bild des Mars

Minuspunkte

- Stand jetzt ein Endlosspiel

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GAMEPLAY
8.0

 
GRAFIK
8.0

 
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8.0

 
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8.0

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Zusammenfassung
 

Surviving Mars ist aktuell eiine spannende Abwechslung auf dem Markt für Aufbaustrategie. Mit viel Liebe zum Detail hat Haemimont genau erarbeitet, worauf es bei so einer Marsbesiedlung ankommt, welche Gefahren lauern, wie man sich seine Ressourcen erarbeitet und den Menschen ein Leben ermöglicht.
Aktuell ist der einzige, wirkliche Kritikpunkt, dass es quasi ein Test auf Zeit ist, wie lange man gegen den Mars überleben kann. Eine Kampagne oder zumindest gesteckte Ziele würden die Schwierigkeit vielleicht dahingehend erhöhen, nicht immer nach Schema F zu bauen. Man darf gespannt sein.

 

Beim Publisher Paradox ist man derzeit richtig fortschrittlich unterwegs. Neben futuristischen Mech-Schlachten und Städten, die gesund und grün betrieben werden, bringt man mit Surviving Mars auch das Thema Marsbesiedlung auf eine ganz anschauliche Art und Weise nahe. Mit viel Liebe zum Detail und einem durchaus passenden Titel, legen Entwickler Haemimont Studios die Mission Zweite Erde in eure Hände. Aber wie realistisch sind die Überlebenschancen von Surviving Mars?

Aufbaustrategie mal anders

Auf den ersten Blick unterscheidet sich Surviving Mars im Kern als Aufbaustrategie fast kaum von anderen Bewerbern der Sparte. Einzig die Marskulisse scheint anders zu sein. Doch das Außergewöhnliche des Spielprinzips steckt im Detail. Während man in Anno und Co. ganze Inseln besiedelt und nach Gusto Manufakturviertel und Wohnsiedlungen bauen werden kann, bietet der Mars diesen Luxus nicht.

Kein Sauerstoff, wo kommt mein Strom her, wie bastle ich überhaupt Lebensraum auf so einem rauen Umfeld? Da ist die erste Mission erstmal: Grundlage schaffen. Mithilfe von Drohnen und einem gewissen Ressourcen-Kontingent seid ihr erstmal der Erste auf dem Mars. Keine Dorfbewohner, keine Industrie, keine Steuern, kein gar nix. Die geringen Mengen Sauerstoff aus der Luft filtern, die Bodenschätze anzapfen und dann, wenn alles steht, die erste Glaskuppel, Dome genannt, bauen. Denn ohne Dome, kein lebensfähiger Raum und ohne diesen, keine Marsbewohner. Und selbst diese kommen nach einem ganz geschickten System.

So könnte das Leben auf dem Mars aussehen. Nett, oder?

Ihr sagt, wer kommt und wer nicht

Als Kopf der Mission, habt ihr natürlich die Befehlsgewalt darüber, wer Domizil auf eurem Planeten beziehen darf und wer auf dem blauen Planeten sitzen bleiben muss. Die Liste der Bewerber ist lang und jeder bringt unterschiedliche Stärken, Schwächen und Qualifikationen mit sich. Da ist es eure Aufgabe zu sortieren, ob ihr Geologen, Wissenschaftler oder gar Servicepersonal für die Gastronomie braucht.

Zudem kommen eure Menschen natürlich nicht einfach auf den Planeten, denn von Erde zu Mars ist es ja schon ein kleines Stück. Also erstmal Rakete bemannen, losschießen und auf die Ankunft warten. Und hoffen, dass man sich den natürlichen Gegebenheiten des Mars nicht jetzt schon ergeben muss.

Nachts ist auch der böse rote Planet garnicht mehr so böse, oder?

Panik, Faulheit und andere Charakterzüge

Aber nicht nur nach Jobs solltet ihr ein Auge haben, denn ein Leben auf einem fremden Planeten kann dem einen oder anderen Menschen doch ganz schön schlauchen. So müsst ihr auf euren besiedelten Quadranten für ausreichend Freizeitaktivität und Arbeitsmöglichkeiten, denn ein Leben auf dem Mars kann auf kurz oder lang schon mal Panik auslösen. Faulheit, aber auch positive Charaktereigenschaften schlummern in den Propanden, mit denen ihr die Mission Mars über die Bühne bringt. So warten natürlich auch engagierte Leute auf euch.

Interessant ist: Eine reine Forschungskolonie wird nicht lange bestehen können, denn Forscher sind nicht im Stande eine Bar zu betreiben, um den Arbeitern die müden Knochen zu genesen. Ebenso wird eine reine Wohnkolonie stagnieren und die Mission ein jähes Ende finden. Und Eure Domes haben leider nicht unendlich viel Platz, also ist Vorrausicht das Maß der Dinge.

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