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Dark Devotion – Souls-like meets Pixel-Look

von am 11. September 2018
Pluspunkte

+ stylisher Pixellook
+ forderndes Gameplay à la Dark Souls
+ düstere Atmosphäre
+ interessantes Statusveränderungssystem

Minuspunkte

- nicht sehr einsteigerfreundlich, da sehr schwierig

Editor Rating
 
GAMEPLAY
9.0

 
GRAFIK
9.0

 
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Zusammenfassung
 

Dark Devotion bietet einen souls-like Action-RPG-Spaß in einem düsteren Setting. Erkundet die unheimlichen Gemäuer des verlassenen Tempels und stellt euch den Bedrohungen. Dabei legen die Entwickler besonders einen Fokus auf das Statusveränderungssystem, das es ermöglicht, dass ihr beispielsweise verflucht sein könnt. Die Demo hat einen guten Einblick in das schwierige, aber sehr unterhaltsame Spiel im Pixellook gegeben. Wer Dark Souls und Co. mag, wird hier auch nicht falsch liegen.

 

Spiele im Stile von Dark Souls gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Durch die enorme Beliebtheit des “Souls-like”-Genres, versucht jeder ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Bei The Arcade Crew auf der gamescom 2018 bekamen wir einen weiteren Vertreter zu Gesicht, der uns allerdings sehr positiv überzeugte. Warum, das erfahrt ihr in unserer Preview zu Dark Devotion.

Dark Devotion von Hibernian Workshop ist ein Souls-like Game im religiösen Setting. Als Kreuzritter wagt ihr euch in einen verlorenen Tempel, um dessen Geheimnisse herauszufinden. Doch der Tempel und seine Bewohner sind allesamt verdammt, und wenn ihr nicht aufpasst, seid ihr bald die nächsten im Bunde. Vielmehr ist zur Hintergrundgeschichte des Dreimannprojektes aus Frankreich noch nicht bekannt. Doch das ist auch nicht nötig, da das schon reichte, um uns zu fesseln.

Ähnlich wie in anderen Souls-Spielen wird die Geschichte hauptsächlich indirekt erzählt. Das bedeutet, dass ihr verschiedene Hinweise, Steintafeln, Inschriften oder auch NPCs findet und euch dadurch nach und nach selbst zusammenreimen müsst, was passiert ist. Die Geschehnisse werden dabei in einem grandiosen Pixellook präsentiert, der nicht nur an Spiele wie Titan Soul’s und Nidhogg erinnert, sondern auch sehr gut zum düsteren Setting passt.

Fluch, Segen und alles Dazwischen

Das Spielprinzip basiert, wie ihr euch vermutlich bereits gedacht habt, ebenfalls auf den Souls-Spielen. Das heißt, dass ihr genau studieren müsst, wie sich eure Feinde verhalten, um entsprechend zu reagieren. Ausweichen und der Blick auf eure Ausdauer und Lebensenergie sind dabei das A und O. Auch ist das “Blessing/Curse/Illness”-System eine wichtige Komponente. Je nachdem, welche Entscheidungen ihr getroffen habt oder von welchen Angriffen ihr getroffen wurdet, sorgt das für bestimmte Statuseffekte. So wurde ich in der Demo beispielsweise von einem Angriff getroffen, der mich nach einiger Zeit zum Explodieren bringt, wenn ich nichts dagegen unternehme. Einzige Möglichkeit in so einer Situation waren entsprechende Items oder das Wechseln des Raumes. Doch auch die heilenden Gegenstände bergen in Dark Devotion oft ihre Tücken und kommen mit einem Preis. So mag euer Fluch zwar aufgehoben sein, doch dafür verliert ihr wichtige Glaubenspunkte oder erhaltet andere negative Statusveränderungen.

Wo wir gerade bei den Glaubenspunkten sind. Dabei handelt es sich um eine Art Währung, die ihr beim Töten der Gegner erhaltet. Diese können an verschiedensten Stellen eingesetzt werden, um geheime Wege zu öffnen, Truhen zu öffnen oder die Spielfigur aufzubessern. Es liegt ganz bei euch, an welchem Schrein im Spiel ihr eure Punkte verwendet oder ob ihr sie sogar für Magie einsetzt. Das bringt eine Komponente des Ressourcenmanagements in die Sache.

Die Demo von Dark Devotion ging zwar nicht lang, hat aber einen guten Eindruck vom Spiel abgeliefert. Das dunkle Setting und der Pixel-Look gehen perfekt einher und machen Lust auf mehr. Die Kämpfe sind fordernd, insbesondere der Kampf gegen den übermächtigen Boss. Spieler von Souls-like-Titeln werden sich hier direkt zu Hause fühlen. Bis zum Release von Dark Devotion dauert es allerdings noch einige Zeit, denn vor 2019 erscheint der Titel nicht.

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