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gamescom 2017: Crossing Souls – Einmal ’80s und zurück

von am 11. September 2017
 

In der aller letzten Sekunde konnten wir uns noch bei Devolver Digital für Crossing Souls anmelden. Was es mit dem neuesten Werk vom spanischen Entwicklerstudio Fourattic auf sich hat, erfahrt ihr hier.

Crossing Souls

In Crossing Souls steuern wir fünf Freunde, zwischen denen wir jederzeit wechseln können. Jeder davon mit unterschiedlichen Fähigkeiten. Während der blauhaarigen Anführer der Crew über Zäune klettern kann, kann der Technikfreak mit seinen Schwebeschuhen durch die Welt gleiten. All diese Skills sind auch nötig um durch das kleine Städtchen in Kalifornien zu kommen. Denn nach einer Entdeckung im örtlichen Wald, startet ein mysteriöses Abenteuer um eine geheime Verschwörung, die zumindest während der kurzen Demo die wir sehen konnten ziemlich interessant und spannend war. Das relativ linear gehaltene Adventure ist dabei in extrem detailierter Pixel-Optik gehalten, während die Geschichte in wunderschönen Cartoon-Cutscenes erzählt wird. Optisch gehört Crossing Souls auf jeden Fall zu den absoluten Highlights im Indie-Bereich. Wichtigstes Alleinstellungsmerkmal und Grundlage des Spiels ist aber das Wechsel zwischen verschiedenen Realitäten. Kurz nach dem Intro erhalten wir nämlich die Möglichkeit, nicht nur zwischen den verschiedenen Gang-Mitgleidern und ihren Waffen und Skills zu wechseln, sondern auch in die Welt der Toten zu springen. In Crossing Souls bedeutet das, statt den Lebenden die Geister aller Charaktere zu sehen, die an diesem Ort gestorben sind. Und damit meinen wir Alle! Vom Unabhängigkeitskämpfer bis zum Dinosaurier. Alles was an Ort und Stelle verendet ist, lebt dort auch als Geist weiter.

Die Goonies reloaded

Und das Wissen der Geister brauchen wir auch, um das von Referenzen durchzogene Mysterium zu lüften. Und Referenzen sind hier das Stichwort. Denn Crossing Souls ist eine gigantische Hommage an die 80er. Nicht nur, dass fünf Freunde auf der Suche nach Abenteuern ein Mysterium lüften und das stark an die Goonies erinnert. An jeder Ecke finden wir kleine und große Anspielungen an Dragon Ball, Ghostbusters, Pac-Man, Space Invaders, Final Fantasy und so vieles mehr. Dabei werden einem die Anspielungen zum Glück nie ins Gesicht gedrückt und die Geschichte funktioniert selbst, wenn man keine einzige Referenz erkennt. So setzt das Spiel nicht nur auf die Nostalgie des Spielers, sondern hat seine ganz eigene Identität und zeigt vor allem, dass die Entwickler von Fourattic genau so große Nerds sind wie wir selbst.

Crossing Souls ging aus einer erfolgreichen Kickstarter-Kampagne hervor und soll noch dieses Jahr für den PC erscheinen. Danach folgen Versionen für Playstation 4 und Playstation Vita.

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