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Rage 2 – Wütend durch die Postapokalypse

von am 9. September 2018
Pluspunkte

+ cooles und verrücktes Setting
+ grandiose Action
+ vielversprechender Look mit gutem Sound

Minuspunkte

- unklar, ob die Probleme des Vorgängers gelöst wurden

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Zusammenfassung
 

Mit Rage 2 steht uns ein spannender und actionreicher Titel im postapokalyptischen Setting bevor. Die Kämpfe sind spannend und fordernd und durch eine Vielzahl von Waffen, Skills und Gadgets sehr individuell bestreitbar. Wenn die Entwickler von id Software und Avalanche die Probleme des Vorgängers ausgemerzt haben, erwartet uns ein tolles Actionspiel.

 

Normalerweise sind postapokalyptische Welten tot und trist, doch spätestens seit Mad Max: Fury Road erlebte das Setting eine Art Renaissance. Mehr und mehr Filme- und Spielemacher nutzen die endlosen Weiten einer toten Welt aus, um eine spannende Geschichte zu erzählen. Das gilt auch für Rage 2, den Nachfolger des wahnwitzigen Spieles aus dem Hause id Software. Erstmals angekündigt im Mai, wurde das Gameplay erstmals auf der E3 2018 offiziell vorgestellt, bevor wir von I KNOW YOUR GAME auf der diesjährigen gamescom schließlich selbst Hand anlegen durften.

Nach einer kurzen Einführung in die Welt und die Spielmechanik startete die Demo in einer Gegend nahe des Space-Centers. Die Aufgabe war einfach: Den Eco-Pod bergen und dabei nicht draufgehen. Wem das bekannt vorkommt, der hat nicht ganz unrecht, denn bei der gezeigten gamescom-Demo handelte es sich um dasselbe Level, wie in der E3-Demo. Das machte das Level allerdings nicht uninteressanter. Immerhin handelt es sich um zwei Paar Schuhe, eine Demo zu sehen und selbst Hand anzulegen.

So kämpften wir uns durch die belagerte Einrichtung und sorgten mit einiges an roher Waffengewalt für Ruhe. Neben klassischen Waffen wie einer Schrotflinte oder einem Maschinengewehr war besonders der aus dem Vorgänger bekannte Wingstick ein Highlight. Wie ein Dreiflügler Bumerang mit Messern an den Enden, könnt ihr die Waffe in Richtung eurer Feinde werfen, die sie sogar um eine Ecke herum treffen kann. Nach getaner Arbeit kehrt euer treuer Begleiter wie von Geisterhand zu euch zurück. Wie auch schon im Vorgänger sorgt gerade diese praktische Waffe für mehr Möglichkeiten eure Feinde auszuschalten, wenn sie sich vor euch verstecken wollen.

Eine ebenso vielversprechende Neuerung sind die speziellen Fähigkeiten des Protagonisten. In der Demo waren das unter anderem ein mächtiger Slam, der allen Feinden im Umkreis schaden zufügt, sowie ein Dash-Move. Zusätzlich gibt es auch noch einen Overdrive-Modus, der euch in brenzligen Situationen einen gehörigen Schub in Sachen Feuerkraft, Energie und Ausdauer beschert.

Alles in allem hat Rage 2 eine Menge Spaß gemacht. Das Gameplay erinnert, wie auch schon beim Vorgänger, an Borderlands, macht damit aber nichts falsch. Look und Feel sind allesamt gut und machen Lust auf mehr. Ebenso die actionreichen Kämpfe mit unterschiedlichsten Waffen und Fähigkeiten in einer total verrückten Welt. Ein bisschen Skepsis bleibt wie so oft erhalten, da wir bis dato nur einen winzigen Ausschnitt aus der riesigen Welt gesehen haben und besonders der Vorgänger im Hinblick auf Storytelling und Figuren Kritik erntete. Sollten id Software an dieser Stelle nachgebessert haben, erwartet uns allerdings ein solider Titel im verrückten Wasteland.

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