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Phantom Doctrine – XCOM goes Agents goes Kalter Krieg

von am 14. September 2017
DETAILS
 
Spieldauer

unbekannt

Für Fans von:

XCOM und rundenbasierten Strategiespielen

Pluspunkte

+ Setting großartig eingefangen
+ geschichtliche Ereignisse, Orte und Personen
+ Safe House-Mechanik

Minuspunkte

- das Hands-On kam für uns ohne Negativität daher

Editor Rating
 
GAMEPLAY
8.0

 
GRAFIK
8.0

 
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Zusammenfassung
 

Phantom Doctrine lässt euch den Schrecken des Kalten Krieges in einer alternativen Geschichte erleben. Gehirnwäsche, biologische Veränderungen und Folter sind die gängigen Methoden, um an die benötigten Informationen zu kommen. Aber auch das Infiltrieren von KGB und Co. bringt euch dem Ziel weiter, eine weltweite Verschwörung aufzudecken und zu zerschlagen.

 

Ab und zu fällt einem das Privileg in die Arme, auf der gamescom gänzlich neue und im Line-Up beinahe geheime Titel anzuspielen. Bei Good Shepherd war es einmal mehr soweit und wir beim neuen Titel Phantom Doctrine Hand anlegen. Was auf den ersten Moment aussah, wie ein XCOM-Spin-Off mit Agenten und Kaltem Krieg statt Plasmagewehren und Aliens, entpuppte sich wenig später als tiefgehendes Strategie-RPG.

Ein gelungenes Setting

Der Trailer macht deutlich: Der Kalte Krieg hat Menschen verändert. Der Weg zur Wahrheit führt über viele Wege. Oder viele Körper. Als Kopf der Geheimorgansiation Cabal, kämpft ihr in Phantom Doctrine gegen eine weltumfassende Verschwörung, welche die Länder der Welt gegen einander richten will. So stehen Infiltrieren, Gefangennahmen und Kreuzverhöre an der Tagesordnung. Im Spielverlauf und durch erfolgreiche Missionen erlangt ihr Dokumente, welche euch Aufschluss über die nächsten Ziele geben. Allerdings müsst ihr hier eure grauen Zellen etwas anstrengen, denn die Intel müsst ihr erstmal aufschlüsseln, auswerten und in einen Zusammenhang bringen. So kommt ihr dem großen Bild immer näher.
Dabei hangelt sich Phantom Doctrine auch an der Geschichte entlang. So sind Ereignisse, Personen und Orte so implementiert, dass sie in dieser alternativen Geschichte Platz haben.

Die klassische Fahndunstafel

Die Frage nach Gut und Böse

Auch wenn die Motive der Organisation klar und offensichtlich eher ruhmreicher Natur sind, so muss man sich zur Zeit des Kalten Krieges diese Frage dennoch stellen. Denn die Methoden hinter verschlossenen Türen entbehren jeglicher Ethik. So habt ihr die Möglichkeiten der Gehirnwäsche von gefangenen Agenten, um diese in eure Reihen zu rekrutieren oder an sonst unzugängliche Informationen zu kommen.
Biologische Veränderungen und Folter sind ebenfalls ertragreiche Optionen. Man merkt: Selbst die Guten müssen zu bösen Mitteln greifen.

Aber auch die Gesinnung eurer Agenten ist manchmal anders, als ihr denkt. So können Überläufer euch das Leben ganz schön schwer machen. Gefährlich wird es, wenn Doppelagenten eure Reihen zieren. Wenn ihr eure Einsatzkräfte nicht rechtzeitig aus einer Mission evakuiert oder sogar verletzt zurücklassen müsst, so können euch diese später erneut begegnen. Vorsicht ist jedoch geboten, der Kalte Krieg vergisst nie.

Safety first

Während der Missionen arbeitet das Hauptquartier ununterbrochen. Das Herz eurer Ermittlung ist jedoch keine uneinnehmbare Festung. Es sei denn, ihr sorgt dafür. Wachpersonal, CCTV und andere Maßnahmen müssen getroffen werden, um eure Forschung und die Informationen nicht zu gefährden oder noch schlimmer: an den Gegner zu verlieren. Mit vielerlei Upgrades beschleunigt ihr eure Forschung, die Effekte jener und euer Waffenarsenal.

Wer den KGB infiltrieren will, muss ja vorbereitet sein. Die Chance dazu habt ihr allerdings erst 2018, wenn Phantom Doctrine erscheint.

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