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Metroid Dread – Samus, was haben wir dich vermisst

von am 11. November 2021
DETAILS
 
Spieldauer:

ca. 10 Stunden

Für Fans von:

Metroidvania, Hollow Knight, Cave Story, Castlevania-Titeln, Ori-Titeln

Amazon-Link:

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Pluspunkte

+ gut umgesetztes 2.5D
+ klassisches Metroid in frischem Gewand
+ Motivation wird hoch gehalten
+ viele versteckte Upgrades
+ sehr gut gestaltetes, verschachteltes Leveldesign
+ Karte wird maximal genutzt
+ Anspruchsvolle Gegner und Boss-Gegner
+ gut platzierte Speicherpunkte
+ flüssig mit 60 FPS
+ verdammt schick

Minuspunkte

- Begegnungen mit E.M.M.I können Anstrengend sein
- wenig Story
- teilweise sehr schwere Boss-Gegner

Editor Rating
 
GAMEPLAY
10

 
GRAFIK
9.0

 
SINGLEPLAYER
10

 
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0.0

 
SOUND
9.0

Gesamt-Wertung
9.0

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GAMEPLAY
7.3

 
GRAFIK
9.5

 
SINGLEPLAYER
9.0

 
MULTIPLAYER
1.7

 
SOUND
9.5

User-Wertung
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7.4

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Zusammenfassung
 

Mit Metroid Dread bietet uns Mercury Steam ein Metroidvania der alten Schule. Dieses Mal verschlägt es Samus - die intergalaktische Heldin mit dem Powersuit - auf den Planeten ZDR um einem Geheimnis auf den Grund zu gehen und verrückt gewordene Roboter außer Gefecht zu setzen. Mit der alten Metroid-Formel und einigen frischen Neuerungen macht Samus und Co. im 2.5D-Look eine verdammt gute Figur. Es erwarten euch ein Arsenal an Upgrades, eine treue Map, herausfordernde Bosskämpfe und jede Menge Action in diesem neuen Sci-Fi-Action-Adventure.

 

Lesezeit: 8 MinutenIhr habt Lust auf ein neues Metroidvania? Wie wäre es dann mit dem namensgebenden Metroid? Vor fast 20 Jahren erschien mit Metroid Fusion der letzte waschechte 2D-Metroid-Titel – abgesehen vom Remake des zweiten Teils Metroid: Samus Returns. Jetzt bringen uns Mercury Steam, die Macher von Spielen wie Castlevania: Lord of Shadows ein brandneues Abenteuer für Weltraum-Kopfgeldjägerin Samus Aran. Wie viel Altes steckt in Metroid Dread? Was ist neu an Metroid Dread? Wir stürzen uns in das Action-Adventure, mitten in die Tiefen des Planeten ZDR.

Metroid Dread - Trailer 2 - Nintendo Switch


Das Metroid-Format

Wie funktioniert eigentlich ein Metroidvania oder in diesem Fall Metroid? Kurz gefasst, stoßen wir in Metroid immer auf einen Grund, unsere vorherige Ausrüstung zu verlieren oder uns verbessern zu wollen. Somit stehen wir zu Beginn eines jeden Teils bei Null. Danach suchen wir uns unseren Weg durch eine vernetzte Weltkarte. Dabei erkunden wir stückweise die unterschiedlichen Gebiete, finden Upgrades für unsere Ausrüstung und bekämpfen Bosse.

Völlig frei erkunden wir die Karte jedoch nicht. Erst durch Upgrades, Schlüssel oder neues Wissen können wir weiter voranschreiten. Auf dem Weg diese Dinge zu erreichen, stoßen wir auf Gegner und wiederum neue Hindernisse. So generiert sich ein semi-vorgeschriebener Weg durch die Weltkarte. Dieses Format gibt es schon ziemlich lange und wurde durch Metroid und Castlevania geprägt. Daher – wer hätte es gedacht – der Name Metroidvania. Seitdem wurde diese Formel – so oder in abgeänderter Form – oft angewendet. Spiele wie Hollow Knight, Cave Story oder die Ori-Titel sind heutzutage blühende Paradebeispiele dieses Genres.

Im Falle von Metroid Dread führt uns unsere Mission auf den Planeten ZDR und die Forschungseinrichtungen unterhalb der Oberfläche.

Retterin der Galaxie

Da Nintendo mit Metroid schon eine Reihe von Spielen hervorgebracht hat, ist vielleicht ein wenig Vorwissen für die Story von Nöten. Aber keine Angst, die Geschichte um Kopfgeldjägerin Samus Aran ist nicht kompliziert. Wichtig für Metroid Dread: Die Geschichte beginnt nach den Ereignissen in Metroid Fusion. Dort besiegte Samus die parasitären Lebewesen X und eine Kopie von sich selbst mit dem Namen SA-X.

In Dread wird ihr eine Videosequenz zugespielt, die besagt, dass die X nicht ganz aus der Galaxie verschwunden seien. Um dieser Spur nachzugehen, wurden sieben Forschungsroboter, die sogenannten E.M.M.I, damit beauftragt der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Als der Kontakt abbricht, wird Samus – als einzige gegen die X immune Person – zurate gezogen und bricht zum Planeten ZDR auf.

Dort wird sie nicht sehr freundlich empfangen und verliert einen Kampf gegen einen mysteriösen Krieger. Ihrer vorherigen Fähigkeiten und Upgrades beraubt, findet sie sich in den Tiefen der Forschungseinrichtung wieder. So beginnt eine neue Mission mit dem Ziel, die vermeintlichen X zu finden und heil zu ihrem Schiff zu gelangen.

Unser treuer Freund die Map

Zur Seite stehen Samus ihr Bordcomputer ADAM und der vielleicht treueste Freund, den sich Metroid-Fans wünschen können – die Map. Wissen wir mal nicht weiter, hilft ein kurzer Blick in die Karte, um zum Beispiel, wichtige Speicherräume wiederzufinden. Auch gefährliche Gebiete mit großer Hitze oder großer Kälte sind farblich auf der Map markiert.

Der Übersicht halber ist die Karte in Abschnitte unterteilt, die wir einzeln bereisen. Den Weg dorthin schießen wir uns entweder frei oder wir nutzen neue Fähigkeiten und Items. In den einzelnen Gebieten verrät uns eine Prozentanzeige, wie viele Items wir bis dato gesammelt haben.

Markierungen für Quest suchen wir auf der Karte aber vergebens. Das mag für Neulinge ein wenig überwältigend sein, Fans, die beharrlich an der alten Formel festhalten, werden das vermutlich feiern. Als Tipp: Im Karten-Menü können wir entsprechende Markierungen auf der Karte auch selbst setzen.

Mithilfe der Map finden wir auch versteckte Orte und Items. Wir wissen zwar nicht, wo genau Geheimnisse auf uns warten oder wie wir an sie herankommen, eine grobe Richtung wird uns jedoch schon signalisiert. Meistens benötigen wir unsere Upgrades und Waffen, um Geheimnisse aufzuspüren. Entweder treffen wir damit genau ins Schwarze oder wir merken uns den Ort und kehren mit anderen Fähigkeiten später hierhin zurück. Druch die verzwickten Gänge zu navigieren und hundert Prozent der Items zu finden wird so nicht zur Tortur und dennoch nicht zu leicht gemacht.


Mechanische Killer

Eine Neuerung sind die grau gefärbten E.M.M.I-Zonen. In diesen Gebieten sollten wir vorsichtig vorgehen, denn die Roboter haben mehr als nur eine Schraube locker und jagen Samus, sobald sie eine der Zonen betritt.

Befinden wir uns in solch einem Gebiet, heißt es entweder rennen oder wir nutzen unsere Fähigkeiten, um uns an den E.M.M.I vorbeizuschleichen. Geraten wir in Sichtweite der mechanischen Killer, verfolgen und attackieren sie uns unbarmherzig. Ist der Kartenabschnitt noch nicht erkundet, ereilt uns ein unschönes Schicksal in der nächstgelegenen Sackgasse. Erwischt uns ein E.M.M.I bekommen wir noch eine Chance in Form eines wirklich sehr kleinen Quicktime-Events. Laut Bordcomputer ADAM besteht nur eine 1-prozentige Chance diese Begegnung zu überleben. Ob die Chance tatsächlich so gering ist, wage ich aber zu bezweifeln.

Einzige Möglichkeit, den Angriffen ein wirkliches Ende zu bereiten, ist die Omega-Kanone. In jeder der E.M.M.I-Zonen finden wir eine Aufladung für die “Dicke Wumme”. Damit schwächen wir zuerst den Panzer des Gegners und geben dem Roboter mit einem aufgeladenen und gezielten Schuss den Rest.

An dieser Stelle muss ich ein wenig nörgeln. Denn nicht selten stehen die E.M.M.I schon am Eingang der Zone parat und halten Totenwache. So ergibt sich ein “Trial-and-Error-System”, das nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen zehrend wirken kann. Allerdings versprühen die Begegnungen mit den Killer-Maschinen pure Panik und bieten eine andere Form des Gameplays. Wenn die faltbaren Roboter aus engen Schächten vor uns auftauchen und unerbittlich hinter uns her krabbeln, kommt man schon mal ins Schwitzen.

Upgrades in Hülle und Fülle

Im Laufe des Spiels sammelt man ein kleines Arsenal an Upgrades für seinen Suit und den Waffenarm. Darunter die Klassiker wie der “Varia Suit” für Hitze-Resistenz, der “Gravity Suit” für Kälte-Resistenz und verbesserte Beweglichkeit unter Wasser. Das Standard-Energiegeschoss entwickelt sich pro Upgrade weiter. Wir erhalten mit dem Charge-Beam einen aufgeladenen Schuss; der Wide-Beam deckt eine größere Fläche ab und der Wave-Beam lässt uns sogar durch feste Wände schießen. Zusätzlich stehen uns mehr als 20 Upgrades zur Verfügung. Ein paar davon stelle ich euch jetzt vor.

Spider Magnet:

Das Upgrade für den Waffenarm lässt uns wie der Spinnenmann aus den Comics an Wänden und Decken kleben. Mithilfe blauer Magnet-Flächen gelangen wir so an neue Orte oder können unsere Gegner von der Decke aus ins Visier nehmen.

Phantom Cloak:

Dieses Tarn-Upgrade verleiht Samus die Fähigkeit, sich vor Sensoren zu verstecken. Das ist besonders nützlich, wenn man es mit den E.M.M.I zu tun bekommt. Aber auch Sensor-Türen sind damit kein Problem mehr.

Cross Bomb:

Auch der Morphball ist in Metroid Dread wieder mit von der Partie. Als Ball zusammengerollt, gelangt Samus in enge Gänge und Lüftungsschächte. Upgrades für den Morphball sind die verschiedenen Bomben-Typen. Neben den “Alles-zerstörenden Power Bombs” haben besonders die Cross Bombs für eine Reihe von Rätseln gesorgt. Anstatt einer punktuellen Explosion breitet sich diese Bombe in einem Kreuzmuster aus. Richtig platziert wird Samus in die entsprechende Richtung katapultiert.

Shine Spark:

Genau wie die Cross Bombs wurde der energiegeladene Sprung in dem einen oder anderen Rätsel eingebaut. Der mächtige Sprung durchstößt bestimmte Wände und lässt Samus zur Abrissbirne werden. Den richtigen Platz zu finden, um die Energie für den Shine Spark aufzuladen plus den Sprung an der richtigen Stelle einzusetzen, stellt einen der herausforderndsten Teile der Rätsel dar.

Storm Missile:

Anstatt eine einzelne Rakete abzufeuern, visieren wir mit den Storm Missiles mehrere Ziele an. Wieder öffnen wir damit spezielle Türen. Der Raketen-Hagel eignet sich aber auch prima zum Erledigen von stärkeren Gegnern.


Groß, fies und ganz schön schwer

Haben wir die Begegnung mit den E.M.M.I überstanden, uns einen Weg durch die Karte gebahnt und Upgrades gesammelt, stoßen wir früher oder später auf einen Boss. Egal ob klein und wendig oder groß und träge, die Bosse in Metroid Dread sind herausfordernd und variantenreich.

Hier ein Beispiel. Nachdem wir den Spider Magnet gefunden haben, treffen wir recht schnell auf einen Boss, der uns unser neu gewonnenes Gadget auf die Probe stellen lässt. Ein paar gelandete Treffer später ändert der Gegner sein Muster und versprüht giftiges Gas auf dem Boden. Nur mit unserem neuen Magnet-Upgrade können wir uns an der Wand festhalten und von dort aus weiterballern.

Aber nicht nur Waffen und Upgrades werden in den Bosskämpfen eingesetzt. Durch Konter-Quicktime-Events können wir Gegner deutlich schneller besiegen. Obendrauf sehen diese auch echt stylish aus. So rutschen wir durch die Beine unseres “Giftspuckers” und schaden ihm mit einem raschen Tastendruck an seinem Hinterteil.

Die Bosse in Metroid Dread haben sich variantenreicher angefühlt, als je zuvor. Von Gegnern, auf die einfach draufgehalten werden kann, zu “arcadigen” Bossen mit unterschiedlichen Kampf-Phasen. Zugegeben ist der Schwierigkeitsgrad von so manchem Boss ziemlich hoch. Durch die sehr großzügig platzierten Save-Rooms und Auto-Saves ist das aber halb so schlimm. Salopp gesagt machen die Bosse in Metroid Dread einen Heidenspaß.

Ein wenig was von beidem

Abgesehen von der Metroid Prime-Reihe ist ein reines 2D-Metroid seit der SNES-Ära nicht mehr auf den großen Konsolen Nintendos aufgetaucht. Da freut es die Spielenden sofort, dass Dread das Spielgefühl der alten Heimkonsolen- und Handheld-Teile gut übertragen konnte.

So, wie damals, wird nicht lang geschnackt. Die Story wird in wenigen, dafür prägnanten Cutscenes erklärt. Dread setzt auf kurze, dafür intensive und anschauliche Cutscenes sowie Quicktime-Events, um uns Gegner oder die Geschichte nahezubringen. Zeit für Langeweile wird hier nicht geduldet.

Auch die Steuerung fühlt sich noch so an wie früher. Laufen, schießen, rollen und mehr. Zudem hat die Kopfgeldjägerin seit ihrem letzten Abenteuer den einen oder anderen neuen Move gelernt. Durch kurze Lüftungsschächte sliden wir nun einfach hindurch und gegnerische Attacken parieren wir mit einem Konter. Dieser fungiert zudem bei stärkeren Gegnern und Bossen als Initiator für Quicktime-Events. Den Ziellaser kennen manche vielleicht noch aus dem Metroid 2-Remake. Dieses Mal können wir den Gegner auch im Laufen oder an Kanten hängend anvisieren.

Besonders schön sind die flüssigen Übergänge und Bewegungen. Vom Konter-Quicktime-Event in die Offensive, schnell durch die nächste Luke gerutscht und in einem Zug mit dem Geschwindigkeits-Boost durch eine Wand brettern. Ohne Anhalten und viel drumherum. Flüssig ist hier das beste Wort, um zu beschreiben, wie das Spiel abläuft. Die für Metroid Dread angegebenen 60 FPS laufen sehr solide und bis auf wenige Ruckler ist nichts Negatives aufgefallen.

So schön

Der Schritt von 2D zu 2.5D hat Metroid Dread ordentlich gutgetan. Effekte wie Wasser, Qualm und Feuer aber auch Gegner, die aus dem Hintergrund auf unsere Ebene des Geschehens springen, geben dem Spiel wortwörtlich die nötige Tiefe. Lebendige Hintergründe und abwechslungsreiches Terrain lassen optisch keine Langeweile aufkommen.

Dazu kommt, dass Metroid Dread auch in puncto Setting nicht monoton wird. Die Gebiete sind eindeutig voneinander zu unterscheiden und erstrecken sich von einer “grünen Urwald-Zone” über eine mit Hitze kämpfende Feuerzone bis hin zum sterilen Laborkomplex.

Fans der Reihe erkennen auch in der Musikwahl den typischen Metroid-Sound. Momente wie Verfolgungssequenzen mit den E.M.M.I werden mit Musik untermalt und verstärkt. Bis auf wenige Ausnahmen ist die Roboterstimme von Bordcomputer ADAM das Einzige, was wir in Metroid Dread an Voiceover bekommen. Wohingegen die deutsche Übersetzung recht solide ist, fällt einem schnell auf, dass sich ADAM anhört wie der Google-Übersetzer. Ein wenig schade, aber doch nur Meckern auf sehr hohem Niveau.

Motiviert geht’s weiter

In 2D-Metroids ist die Erkundung der wichtigste Bestandteil. Dabei kommt es einem oftmals so vor, als käme man nicht weiter. Konflikte mit Bossen oder den E.M.M.I arten – wie schon erwähnt – ein wenig in heiteren “Probier-Runden” aus. Darüber hinaus behindern uns schwere Gegner in neuen Gebieten, was das Vorankommen angeht. Glücklicherweise weiß Metroid Dread stets, wie die Motivation aufrechterhalten werden kann.

Upgrades und Items werden zur rechten Zeit eingeführt, um uns weiterzuhelfen und neugierig auf neue Zonen zu machen. Fortschritt ist nie weit entfernt. Wird man auch mal von Bossen in Einzelteile zerlegt oder von E.M.M.I erwischt, ist die Euphorie umso größer, wenn man sich durch Quicktime-Events aus den Klauen der Killermaschinen befreit.

Das einfach gehaltene Menü für Upgrades und die Karte sind ebenfalls ein ausschlaggebender Punkt für die Motivation. Die sehr übersichtlich gestaltete Karte hilft bei der Orientierung. Neu gewonnene Fähigkeiten werden im Upgrade-Menü mit kurzen Videosequenzen erläutert. An keinem Punkt des Spiels fühlen wir uns somit überfordert oder verloren. Die “Motivationspirale” dreht sich weiter und man behält die Lust, mehr von ZDR zu entdecken.


Metroid Dread – Ein Fazit

Nach Beendigung des Spiels, habe ich mich Folgendes gefragt: Wieso schafft es Metroid Dread, neben Konkurrenten wie Ori oder Hollow Knight gut dazustehen, obwohl diese deutlich mehr auf Story, Figuren und die Welt eingehen? Eine definitive Antwort auf diese Frage habe ich nicht wirklich gefunden, aber all’ die oben genannten Punkte haben damit etwas zu tun. Damit hält Metroid die Motivation dauerhaft hoch, sodass sich solche Fragen während des Spielens gar nicht erst gestellt haben.

Erkundet man die Gebiete, wird man nicht nur mit Fortschritt, sondern auch mit Upgrades und mehr Munition für seine Waffen und Energie-Erweiterungen belohnt. Ein gutes Maß an Story, die alte Metroid-Formel und eine Schippe Neues wird hier gemischt mit einer modernen 2.5D-Aufmachung. Die Übergänge von schießen, rollen, springen und mehr gehen fließend mit 60 FPS ineinander über. Bosskämpfe sind fantastisch inszeniert, herausfordernd und nutzen die Upgrades, die wir zuvor freischalten. Auch die etwas anstrengenden E.M.M.I-Begegnungen werden durch Spannung und Action dennoch zu einer sehr guten Abwechslung im Gameplay.

Nintendo versteht Metroid – und gerade das lässt Metroid Dread zu einem grandios abgerundeten Vertreter des Genres werden. Ein wenig ist es so, als ob man einen alten Freund nach Jahren wiedertrifft und merkt, dass dieser im Grunde noch derselbe ist. Metroid Dread steht anderen Titeln dieser Art in nichts nach. Wir haben es hier auf keinen Fall mit einem bloßen Lückenfüller zu tun, der die Wartezeit auf Metroid Prime 4 überbrücken soll.

Kurzum gesagt Metroid Dread macht verdammt viel Bock. Nicht nur Fans der Reihe werden mit diesem Titel glücklich. Jeder, der Spaß an Metroidvania-Titeln hat, gerne erkundet und ein hübsch aussehendes Spiel sehen möchte, sollte Samus auf ihrer Mission begleiten.

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