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Dreams – Alles wovon du träumst – EGX Berlin 2018

von am 12. Oktober 2018
DETAILS
 
Spieldauer

30 Minuten Story, 30 Minuten Creative Mode

Für Fans von:

Little Big Planet, Kreativität, Endteckungen, Communities

Pluspunkte

- nahezu unendliche kreative Freiheit
- keine Programmierkenntnisse notwendig
- dauerhaft neuer Content durch die Community

Minuspunkte

- fummelige Steuerung im creative mode

Editor Rating
 
GAMEPLAY
8.0

 
GRAFIK
7.0

 
SINGLEPLAYER
9.0

 
MULTIPLAYER
0.0

 
SOUND
8.0

Gesamt-Wertung
8.0

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GAMEPLAY

 
GRAFIK

 
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Zusammenfassung
 

Dreams bietet eine unendliche Werkzeugkiste um eigene Spiele von Grund auf zu bauen, ebenso bietet es durch die Community nahezu immer neue Level zum selbst spielen. Für alle Entdeckungsfreudigen ist also etwas geboten. Auf welcher Seite ihr steht, müsst ihr selbst herausfinden

 

Seit der ersten Ankündigung im Jahre 2013 ist einige Zeit vergangen. Auf der EGX Berlin 2018 konnte man Dreams von Sony und den Little Big Planet-Machern Media Molecule nun endlich zum ersten Mal anspielen.

Traumbaukasten

Die erste Hälfte meiner einstündigen Anspielsession verbrachte ich im creative mode. Dreams folgt nämlich wie bereits Little Big Planet dem Prinzip “Play, Create, Share” und bietet deshalb einen gigantischen Werkzeugkasten um eigene Welten zu erschaffen. Während sich der geistige Vorgänger Little Big Planet dabei vor allem auf Sidescroll-Plattformer fokussierte, ist in Dreams alles möglich. Von Anfang an entwickelte das Team den Baukasten mit dem Hintergedanken, dass darin jedes Genre erschaffen werden können soll. Von 3D-Umgebung über Kameraperspektive, Charakter-Design und Animationen bis hin zu Voice Acting und sogar Lippensynchronisation lässt sich alles, wirklich alles, mit den Werkzeugen des creative modes erschaffen. Die Bedienung dieser war leider etwas fummelig, da viele Elemente über die Bewegung des Controllers funktionierte. Für bestimmte Details ist dies sicherlich hilfreich, ohne Übung empfand ich es allerdings als sehr fummelig. Details sind hier aber auch das Stichwort. Nahezu jedes Element kann über simple, einsteigerfreundliche Menüs editiert werden. Ebenso kann aber auch in eine deutlich komplexere Ansicht umgeschalten werden, um jedes Detail perfekt auf die eigenen Wünsche anzupassen. So kann Musik beispielsweise über eine simple grafische Oberfläche eingespielt werden. Wer dann ins Detail gehen möchte, kann einzelne Takte bearbeiten oder gar die Spuren einzeln verschieben, verändern und neu mischen.
Der Kreativität sind nahezu keine Grenzen gesetzt.
Dreams

Spielzeugkiste

die zweite Hälfte meines Besuchs verbrachte ich dann im play mode. Hier konnte ich verschiedene Level spielen, die die Entwickler selbst gebaut haben. Dabei ist zu beachten, dass alle Level im creative mode gebaut wurden. Auch die Kampagne zum Release wird vollständig auf der Playstation 4 im creative mode von Dreams gebaut werden. Es wird nicht geschummelt. Lediglich eine E-Gitarre wurde für das Spiel aufgenommen und auf die PS4 geladen um sie dann im creative mode zu verwenden. Aus diesem Grund geben die Entwickler diese Möglichkeit auch den Spielern.
Ich spielte eine ganze Hand voll verschiedener Spiele, darunter Shoot’em’Ups, Dogfight-Simulatoren, eine Minispiel-Sammlung für zwei Spieler und sogar ein Text-Adventure. Faszinierend daran war, dass sich nichts davon “falsch” angefühlt hat. Jedes dieser Spiele fühlte sich so an, als ob der Editor speziell darauf ausgelegt war. Herzstück des play modes wird allerdings eine Story um einen kleinen Roboter werden, die sich spielerisch als 3D-Plattformer darstellt. Auch hier konnte ich bereits ein Level spielen und auch dieses fühlt sich durch und durch gut an. Beeindruckend waren hier die vielen Details, die der Knet-Optik sehr viel Persönlichkeit verleihen. Wie viele Level die Entwickler zum Start mitliefern werden, stand zur EGX leider noch nicht fest. Zusätzlich dazu wird es aber natürlich auch die Möglichkeit eigene Levels hochzuladen und Levels von anderen Spielern herunterzuladen. Bereits die Little Big Planet-Serie bot dadurch bereits nahezu unendlich viele Level. Zu hoffen ist hier aber, dass diese durch die vielen Genres gut kategorisiert und eventuell sogar kuratiert werden.
Dreams

Dreams soll 2019 exklusiv für die PlayStation 4 erscheinen. Ein genaues Datum gibt es noch nicht.

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